Schwarze Deutsche | Afro-Deutsche | Schwarzer Feminismus

Afro-Deutsch ist eine Selbstbezeichnung Schwarzer Deutscher. Der Begriff ist auf May Ayim, eine deutschen Dichterin und Aktivistin zurückzuführen, die einen alternativen Begriff zu den rassistisch geprägten Bezeichnungen für Schwarze Deutsche gesucht hatte. Weitere Infos finden Sie zum Beispiel hier.

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CurlyJay aka Joana hat Influencerin Ashley Forsso zu Gast. Was haben Afrohaare und Make-Up eigentlich mit Empowerment zu tun? Wieso ist die Produktpalette in der Beautybranche eigentlich so diskriminierend? Und was ist eigentlich "Blackfishing"? 

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Nachdem im ersten Teil von Amiras Besuch über ihre Erfahrungen als Muslima gesprochen wurde, gehen nun beide gemeinsam an den Ort, wo CurlyJay aka Joana aufgewachsen ist. Hier spricht Joana mit Amira über ihre Rassismuserfahrungen, Mobbing und dem Zugehörigkeitsgefühl in der Kindheit und Jugend und was das Gefühl mit ihnen macht, alleine zu sein und keine Unterstützung zu bekommen.

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CurlyJay und ihre Freundin Amira verbindet u.a. ihre Erfahrung eine Muslima zu sein. Amira wurde in den Islam reingeboren, während CurlyJay vor ein paar Jahren in den Islam umkonvertiert ist. Das Video gibt einen Einblick in freundschaftliche Gespräche über Religion, Glauben, Vorurteile und ihren persönlichen Weg als Muslima.

Im zweiten Teil sprechen die beiden über ihre Rassismuserfahrungen in der Kindheit und Jugend.

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Was bedeutet Intersektionalität und woher kommt der Begriff?

Mittlerweile ist auch im deutschen Diskurs das Thema angekommen. Bereits 1989 entwickelte Kimberlé Crenshaw das Konzept in den USA. Es rückt zunehmend in den Fokus feministischer Arbeit, auch in Deutschland. Damit wird die Öffentlichkeit auch auf die Verwobenheit von Diskriminierungsstrukturen aufmerksam. Wie können wir Intersektionalität heute nutzen? Diese und weitere Fragen beantwortet Robin ruhig und zugänglich im Erklärvideo zu Intersektionalität.

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Audre Lordes prägnante, oft wütende und immer brilliante Texte und Vorträge  definierten und inspirierten in den 1970ern und 1980ern feministische, lesbische, Afro-Amerikanische und women of color Bewegungen in den USA sowie weltweit. Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 dokumentiert ein bisher unbekanntes Kapitel aus Lordes Leben: Ihren Einfluss auf die politische und kulturelle Szene in Deutschland in einem Jahrzehnt tiefen sozialen Wandels, einem Jahrzehnt, das den Mauerfall mit sich brachte.

Der Film hebt die Wichtigkeit von Audre Lordes Werk hervor, durch das Afro-Deutsche dazu ermutigt wurden, auf sich aufmerksam zu machen in einer Gesellschaft, in der sie bis dahin isoliert und schweigend gelebt hatten und in der sie weder einen Raum noch einen Namen für sich selbst besaßen. Er berichtet darüber, wie Lorde sowohl die Afro-deutschen Frauen darin bestärkte, zu schreiben und zu publizieren, als auch die weißen deutschen Frauen dazu herausforderte, die Bedeutung ihrer weißen Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeit auf konstruktive Weise umzugehen.

Der Film beinhaltet bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und aktuelle Interviews, die deutlich machen, wie die Ideen, das Werk und die Persönlichkeit von Audre Lorde fortwährend Einfluss auf Deutschland haben. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audio-Aufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, wie auch in ihr Ziel, dass Afro-Deutsche sich gegenseitig erkennen und zusammentun.

2012 ist das zwanzigste Todesjahr von Audre Lorde.

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Rassismus ist vielen Menschen in Deutschland ein Begriff, doch Colorism ist eher weniger bekannt. In dieser Folge Rosapedia erklärt Rosa Mag, was Colorism bedeutet. Es ist eine Form von Diskriminierungen und Vorurteilen, bei denen Menschen derselben “Race” unterschiedlich behandelt werden. As Maßstab gilt dabei das europäische Schönheitsideal. Der Unterschied ist wichtig, denn Rassismuserfahrungen innerhalb der People of Color Community unterscheiden sich aufgrund von Colorism stark. So sind light-skinned POCs weniger Diskriminierungen oder Vorurteilen ausgesetzt, als dark-skinned POC. Der Begriff wurde durch Alice Walker in ihrem berühmten Buch The Color Purple (Die Farbe Lila) bekannt.