Das gewaltvolle N-Wort ist rassistisch und kann nicht von seiner Kolonialgeschichte entkoppelt werden. Heute gilt es allgemein als abwertendes, rassistisches Schimpfwort für Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Thandi Sebi erklärt, warum es auch endlich aus dem Wortschatz, Geschichtsbüchern und Literatur gestrichen werden muss - und damit niemandem "seine Kindheit weggenommen wird".
Rassismus beschreibt die Diskriminierung von Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Kultur oder Religion. Beispiele sind anti-Schwarzer Rassismus oder Antiromaismus. Rassismus kann sich auf Einstellungsebene als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit äußern. Rassismus und Antifeminismus haben Überschneidungspunkte. So beruhen viele Rassismen und Antifeminismen auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit und biologistischen Argumentationen. Menschen, die rassistische Einstellungen teilen, sind zu hoher Wahrscheinlichkeit auch antifeministisch eingestellt. Außerdem sind Rassismus und Antifeminismus über verschiedene Verschwörungserzählungen, z. B. die des ‚großen Austauschs‘, gekoppelt und spielen eine zentrale Rolle in rechten Weltbildern.
Siehe auch: Alltagsrassismus