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Beschreibung

Das gute Mädchen ist eine unschuldige, verträumte Romantikerin, die ihre Familie liebt und sich an traditionell "weiblichen" Aktivitäten wie Backen oder Basteln erfreut. Auch wenn sie sich genau so verhält, wie es die Gesellschaft von einer Frau erwartet, wird sie häufig bestraft oder verachtet - als prüde, langweilig und nicht mit sich selbst im Reinen. 

Das Video über den Good Girl Stereotyp stellt die Problematik dieses Rollenbilds dar. Außerdem zeigt es die Entwicklungen auf, die es über die Jahre hinweg gab und welche Alternativen es zur problematischen Darstellung gibt. 

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Eine schwer fassbare Figur schleicht durch die Film- und Fernsehgeschichte, deren Sexualität nur angedeutet wird. Hereinspaziert: Die Queer-kodierte Figur. Viele Jahre lang, als queer sein auf dem Bildschirm noch nicht ausgesprochen werden konnte, haben wiedererkennbare Zeichen, Stereotype und Standardcharaktere wie die jungfräuliche Tante oder der eingefleischte Junggeselle eine Botschaft an das fachkundige Publikum gesendet. Heute wird Queer Coding in Form von Queerbaiting fortgesetzt, das sich mit romantischen Anspielungen an ein queeres Publikum wendet, aber aus Angst, queerfeindliche Zuschauer*innen vor den Kopf zu stoßen, nie etwas liefert. 

Beschreibung

Laura hat das Publikum gefragt: Bezeichnet ihr euch selbst als Feminist*in? Was sind Gründe dafür oder dagegen? Sie lässt dabei die verschiedensten Leute zu Wort kommen, die ein klares Bild abzeichnen: Es gibt hier kein richtig oder falsch. Vor allem die Männer halten sich mit der Selbstbezeichnung zurück. Schade, aber verständlich, da der feministische Fokus oft nur auf Frauen liegt.

Außerdem gibt es in dieser Podcastfolge ein großes Lob an Margarete Stokowskis Untenrum frei (2016). Es wird besprochen, wie das Buch uns alle ermutigen kann, Teil der feministischen Bewegung zu sein – egal, ob man sich nun selbst als Feminist*in sieht oder nicht. Zudem geht es darum, dass Feminismus nicht nur alleine gedacht werden kann: Feminismus verschränkt sich mit anderen Unterdrückungsformen wie Rassismus, Klassismus, Ableismus etc. Hier kommt das Konzept der Intersektionalität ins Spiel. Aber auch der Kapitalismus spielt eine wesentliche Rolle in den meisten Feminismen. Die Mehrzahl drückt die verschiedenen Strömung des Feminismus aus. Weitere Punkte sind außerdem das Zusammenspiel von Humanismus und Feminismus und welchen Einfluss Rollenvorbilder, der sogenannte „male gaze“ (der männliche Blick) oder „Femvertising“ im popkulturellen Feminismus haben.

Beschreibung

"Wer nimmt uns die Angst, oder schürt sie?" fragt Sandra Gugić. In der vierten Episode von #zuhauselesen​ spricht Autorin Sandra Gugić über die Systemrelevanz von Literatur und das Politische im Poetischen. Sie liest aus ihrem Lyrikdebüt “Protokolle der Gegenwart”.

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. 2009 begann sie zu schreiben. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2012 gewann sie den Open Mike. Ihr erster Roman "Astronauten" (C.H. Beck) erschien 2015 und erhielt den Reinhard-Priessnitz-Preis. 2019 erschien ihr Lyrikdebüt “Protokolle der Gegenwart” im Verlagshaus Berlin. Zuletzt wurden ihr das Stipendium des Berliner Senats und das Heinrich-Heine-Stipendium zugesprochen. Sandra Gugić lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Berlin.