Gender | Geschlecht

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Artikel und Publikationen
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Was brauchen Jungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung eigentlich? Die Arbeit von Pädagog*innen mit Jungen steht im Fokus dieses Erklärvideo, das den Begriff "Jungenarbeit" kurz und knapp anhand von Beispielen und Illustrationen definiert. Was ist ein "Junge" überhaupt und gehören die Perspektiven von trans* und nicht-binären Jugendlichen mit dazu? Fragen rund um Geschlecht, Männlichkeit(en) und Identität gehören dabei zur Jungenarbeit. 

Lexus Short Films Presents: Game - Discover Lexus

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Der Kurzfilm "Game" handelt vom Neuzugang AJ Green an der High School und dem Kampf um eine Position im Männer-dominierten Basketballteam. Das Team ist nicht ganz glücklich damit, dass jemand einfach neu die Karten mischt und merkt bald, dass AJ etwas verbirgt... 

Die feministische Filmemacherin Jeannie Donohoe möchte dem Genre des Sportfilms mehr Frauenpower geben - vor und hinter der Kamera und gewann mit "Game" beim 2017 Palm Springs International ShortFest in der Kategorie Best of the Festival.

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Warum fällt es den meisten Menschen schwer, offen über Sex zu sprechen? Autorin, Spiegel-Online-Kolumnistin und Philosophin Margarete Stokowski liest aus ihrem Buch "Untenrum frei". Es geht um Machtstrukturen, die Sexismus aufrecht erhalten, um Sex und Selbstbestimmung, um Rollenbilder und Schamgefühle. Es geht darum, wie die Freiheit im Kleinen mit der Freiheit im Großen zusammenhängt, und am Ende wird deutlich: Es ist dieselbe.

Im Gespräch nach der Lesung geht es um prägende Rollenbilder, Sprachdebatten rund um die sogenannte political correctness und über den Weg in eine gleichberechtige Zukunft.

We should all be feminists | Chimamanda Ngozi Adichie | TEDxEuston - TEDx Talks

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Chimamanda Ngozi Adichie eröffnet mit diesem berühmten Ted-Talk eine weltweite Debatte über Feminismus. In ihrem humorvollen, aufrichtigen Vortrag hinterfragt Adichie die Geschlechterrollen und schlägt vor, anders über sie zu denken – auf eine Weise, die wirklich Gleichberechtigung bringt.

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„Gender“ – dieses Wort macht offenbar einigen Menschen Angst. Rechtsextreme, Populist*innen und erzkonservative Christ*innen verwenden das Wort ohne jeden Sachverstand und wollen gezielt Panik schüren. Leider sind sie damit in Teilen der Bevölkerung erfolgreich. So bilden sich Allianzen im „Kampf gegen links-grün-versiffte Politik“, die von ganz rechts bis in die Mitte der Gesellschaft und liberale Feuilletons hineinreichen.

Dabei verbirgt sich hinter der Wissenschaft der Gender Studies lediglich die Frage danach, welche Rolle die Kategorie „Geschlecht“ für die eigene Identität und für die gesellschaftliche Ordnung spielt. Dennoch sind Gender-Wissenschaftler*innen derzeit massiven Angriffen und beleidigenden Attacken ausgesetzt. Keine andere akademische Disziplin wird derart lächerlich gemacht wie die Geschlechterforschung. Wieso gibt es einen so aggressiven Widerstand gegen ein so kleines Forschungsgebiet?

Über diese Frage und über die bedeutende Rolle der Gender Studies sprachen wir mit der Soziologin und Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Sabine Hark (TU Berlin) und dem Publikum.

 

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Vortrag mit Prof. Andrea Petö, Central European University, Budapest, Ungarn

Die Wahlen zum Europaparlament werden von Rechten und Anti-Gender-Bewegungen dazu genutzt werden, die liberalen Demokratien in Europa anzugreifen und grundlegend zu verändern. Das Feindbild „Gender-Ideologie“ bildet dabei den symbolischen Kitt zwischen verschiedenen religiösen, fundamentalistischen und politischen Kräften. Menschenrechte und die Gleichheit aller Geschlechter werden in Frage gestellt, gesellschaftliche Diskurse immer weiter nach rechts verschoben.

Ausgehend von aktuellen Entwicklungen im Ungarn des Viktor Orban analysiert Prof. Andrea Petö in ihrem Vortrag, was das Neue an diesen Angriffen auf feministische Errungenschaften ist. Sie zeigt auf, dass die Anti-Gender-Bewegungen eine nationalistische, neokonservative Antwort auf die Krise der globalen neoliberalen Weltordnung ist und dass es wichtig ist, sich ihr entgegenzustellen.

Andrea Petö, 54, ist Professorin für Gender Studies an der Central European University in Budapest und eine der profiliertesten Historikerinnen Ungarns. Ihre Arbeiten zu Gender, Politik, Holocaust und Krieg wurden in 18 Sprachen übersetzt. Sie forscht zurzeit am Institut für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Für die Heinrich-Böll-Stiftung hat sie eine feministische Einschätzung zur Niederschlagung des Aufstandes in Ungarn 1956 abgegeben.