Stereotype

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Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Der Begriff wird im Deutschen manchmal mit "VerAnderung" oder "Fremd-Machung" übersetzt. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibungen zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Folge von Diversity von A-Z erklärt die Choreografin, Performerin und Dozentin Olivia Hyunsin Kim, was der Begriff für sie bedeutet und vor allem was er im Kulturbetrieb bedeutet. Anhand einiger Beispiele zeigt sie, wie sie in ihrer Arbeit mit Stereotypen statt nur gegen sie arbeitet, um sie von innen zu empowern.

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Der Dokumentarfilm "Miss Representation" zeigt zum einen Geschichten von jugendlichen Mädchen und zum anderen Interviews mit einflussreichen Frauen* aus der amerikanischen Medienwelt, wie z.B. Jane Fonda, Rachel Maddow, and Katie Couric, um einen Einblick in die Mainstream Medien und ihre Wirkung zu geben. Dabei geht es sowohl um die fehlende als auch die falschen, oft stereotypen oder sexistischen Darstellungen von Frauen* in den Medien. Das Motto des Films lautet “You can't be what you can't see,” was die implizite Botschaft unterstreicht, dass junge Frauen* positive Vorbilder brauchen und wünschen, doch die Medien sie ihnen bisher verweigern. Teil des Films ist auch eine aktivistische Kampagne, die Veränderungen in Politik, Bildung und Medien sowie soziale Verantwortung der Unternehmen fordern. Diese entstand aus der Frustration der Regisseurin, Produzentin und Autorin des Films, Jennifer Siebel Newsom, die eine Parallele zwischen der Unterrepräsentation von Frauen* in den Medien und in der Politik sieht. Mit der Verwendung von Hashtags wie #RepresentHer oder #DisruptTheNarrative ruft sie mittels des "The Representation Project" dazu auf, sich dagegen zu wehren. 

Lebensläufe - Tobias über seine Ausbildung zum Geburtshelfer - meinTestgelände

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Conrad Winkler von meinTestgelände interviewt Tobias für das Format Lebensläufe. Tobias ist Geburtshelfer in Berlin und damit ist er einer von etwa zehn männlichen Hebammen in ganz Deutschland. Er hat sich bei seiner Ausbildungswahl von dem Beruf seiner Mutter inspirieren lassen. Im Interview spricht er über den spannenden und schönen Beruf der Hebammen und über die Geschlechterstereotype, denen er als männlicher Geburtshelfer begegnet. 

 

Sätze, die Feministen NICHT hören wollen! | Andre Teilzeit - Elliott Tender

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In diesem Video werden Positionen, die Feminismus missverstehen oder lächerlich machen, kritisch unter die Lupe genommen. Der YouTuber "Elliott Tender" alias Andre Teilzeit schaut antifeministische Twitterprofile an und erklärt anschaulich, was feministische Positionen demgegenüber vertreten.

Stereo - a film about reversed gender stereotypes - Ella Fields

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In diesem Video zeigt die jugendliche Filmemacher*in Ella Fields, die zum Zeitpunkt des Drehs 13 Jahre alt ist, Geschlechterstereotypen und die daraus folgenden Erwartungen durch die Umkehrung des Binärsystems. Jungen werden durch traditionell weibliche Aspekte und Markierungen dargestellt, Mädchen durch traditionell männliche. Zudem wird gezeigt, wie stark Kinder und Jugendliche unter Druck stehen können, den Gendernormen gerecht zu werden. 

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Die geschlechtliche Bedingtheit der Farben Pink und Blau werden durch Hollie McNish's Gedicht und Videoinstallation genauer untersucht. Es finden sich intergenerationale Darstellungen der Wirkweisen, welche geschlechtsspezifische Zuschreibungen auf das Aufwachsen von Kindern haben, vor - Stereotypisierungen bleiben somit nicht nur im Moment, sondern begleiten hier durch das Leben.

A Geography Class for Racist People - Lilly Singh

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Die indisch-kanadische Youtuberin Lilly Singh teilt aus: Humorvoll und sarkastisch antwortet sie auf die (sexistisch-)rassistischen Kommentare, die sie regelmäßig für ihre Arbeit in den Medien bekommt. Sie klärt über rassistische Klischees und Vorurteile auf, die ihr als Kanadierin mit indischem Familienhintergrund begegnen. Beispiele sind u. a. eine Verallgemeinerung südasiatischer Länder, die Annahme, sie könne den nordamerikanischen Raum nicht als ihre Heimat empfinden oder dass alle Muslim*as Terrorist*innen sind. Anhand eines einzigen Hassreden-Kommentars lässt sich intersektionale Diskriminierung sehr gut verdeutlichen, da sich bei Lilly mehrere Kategorien überschneiden: (antimuslimischer) Rassismus, Sexismus und Islamfeindlichkeit, gekoppelt mit amerikanischem Nationalismus.

Mehr zu den unterschiedlichen Begriffsdeutungen bzw. Diskurse über „antimuslimischen Rassismus“ und „Islamfeindlichkeit“ findet ihr hier.

Beschreibung

BBC lädt nicht-binäre Menschen ein über häufige Vorannahmen über deren Körper und Identität zu sprechen. „Es ist momentan so in Mode genderfluid zu sein“, „Sind deine Pronomen Er oder Sie oder They oder Was?“, „Welche Toilette benutzt du?“ und Anderes wird auf teilweise komödiantische und umgangssprachliche Weise thematisiert.

 

Mit:

Saskia Reed & Nadia Vogel,
Saffron Kershaw-Mee & Jake Edwards,
Roly West & Rosamund Liebeskind,
Elecktra Snow & James Hughes.

Things Not To Say To East Asians - BBC deepwatch

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BBC Three lädt ostasiatische Personen ein, um über häufig sehr verletzende und rassistische Aussagen, die sie zu hören bekommen, zu sprechen. „Ich liebe es nach China zu reisen“, „Ching Chang Chong“, „Kannst du Kung Fu?“ und weitere stereotypisierende Annahmen werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise thematisiert. 

 

Mit:

Connor Wan & Akinna Aquino,

Chris Ma & Linda Louise Duan,

Mark Torres & Shin-Fei Chen,

Bernadette Vong & Windson Liong.

Beschreibung

In dieser Dokumentation werden verschiedene trans Kinder und Jugendliche mit Ihren Familien begleitet. Es wird Einblick in verschiedene Phasen der individuellen Transition der Protagonist*innen gegeben, die sich in ihrem unterschiedlichen Alter verschiedenen Situationen ausgesetzt sind. Thematiken wie Mobbing, Umgang in der Familie, Hormontherapie, geschlechtsangleichende Operationen und die Gefühlswelt der Protagonist*innen werden durch die Dokumentation hinweg behandelt.