Sexualität

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Erklärfilm - Interventionen für Vielfalt

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Körpergeschlecht, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, sexuelle Orientierung - was sind denn nun die Unterschiede? Der Erklärfilm gibt einen kurzen Einblick in die gängigsten Identifikationen.

Identitätsfindung - Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.

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Lesbisch, schwul, Transgender, Pangender, queer -  das sind nur einige von vielen Begriffen, die der eigenen Beschreibung von sexueller Identität und sexueller Orientierung dienen. Sich dort erst mal zurecht zu finden und für eine oder mehrere Begriffe zu entscheiden, kann ein langer Prozess sein.

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Auf der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" stellt sich Karoline Heyne die Frage, was man institutionell braucht, um offen der intimen Frage der Sexualität zu begegnen. Sie stellt dabei eine Analogie zur Sprache und nutzt Zitate, die sie aus ihrer praktischen Arbeit entnommen hat.

Karoline Heyne ist Sozialpädagogin, Sexualpädagogin und systemische Beraterin, war u.a. bei pro familia und arbeitet als Referentin in diesem Bereich. 

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Auf der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" berichtet Anne Limpert (00:53:44-01:03:00) über ihre Erfahrungen der sexuellen Bildung mit Geflüchteten aus dem Burgenlandkreis.

Anne Limpert ist Migrationpädagogin bei der Migrationsagentur im Burgenlandkreis. Seit 2016 arbeitet sie zuerst in der sozialen Betreuung in einer Gemeinschaftsunterkunft und seit 2017 als Integrationspädagogin.

 

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Auf der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" hält Prof. Hans-Jürgen Voss einen einleitenden Vortrag (00:24:44-00:52:58) über Flucht, Migration und soziale Arbeit im Kontext der sexuelle Bildung und Prävention. Dabei betont er anfangs, Sexualität selbstverständlicher zu thematisieren und weist auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Institutionen und der praktischen Arbeit von Vereinen und Beratungsstellen hin.

Prof. Hans-Jürgen Voss forscht im Fachbereich Soziale Arbeit, Medien und Kultur an der Hochschule Merseburg, wo er die Professur for Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung inne hat.

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Soja und ihr Gast Jayrôme, Autor und Spoken Word-Künstler, sprechen über Bisexualität und Transition und beantworten dabei ihnen zugesendete Fragen. Dabei geht es auch um die unterschiedlichen Erfahrungen bei als Frauen-gelesenen oder als Männer-gelesenen Menschen. Auch grenzüberschreitende, intime bzw. unsensible Fragen und intersektionale Identitätsebenen spielen in dem Video eine Rolle, wenn z.B. Personen auf eine Ebene reduziert oder ihnen ihre Identitäten abgesprochen werden.

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Die US-Comedy Serie des Senders HBO überrascht mit erfrischend selbstironischem, aber reflektiertem Blick auf eine junge Afro-Amerikanerin, die nicht nur über ihre Hautfarbe definiert werden will und doch Spaß daran hat, „Blackness“ als Attitüde auszuleben.

Die erste Staffel, mit acht Episoden, erkundet die Schwarze weibliche Erfahrung aus der Perspektive der beiden weiblichen Protagonistinnen, Issa (Issa Rae) und Molly (Yvonne Orji), welche seit den College-Tagen an der Stanford Universität beste Freundinnen sind. Beide sind in ihren späten Zwanzigern, Karriere und Beziehungen wurden bereits erforscht. Issa arbeitet bei einer Non-Profit Firma, welche Middle-School Schüler*innen of Color unterstützt. Issa befindet sich in einer long-term Beziehung mit Lawrence (Jay Ellis). Molly ist eine erfolgreiche Justitiarin, welche Erfolg in ihrer Karriere hat, jedoch Schwierigkeiten damit Männer zu daten. Die halbstündige Serie erforscht soziale und racilized Probleme, welche mit der heutigen Schwarzen Erfahrung zusammenhängen.

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Vor über 30 Jahren prägte die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw das Konzept der Intersektionalität. Es hat sich zu einem der wichtigsten Konzepte im akademischen und aktivistischen Kontext etabliert, um auf Mehrfachdiskriminierungen hinzuweisen. In dieser Folge erklärt Rosa Mag den Begriff, die Entstehung und die Bedeutung.

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„Gender“ – dieses Wort macht offenbar einigen Menschen Angst. Rechtsextreme, Populist*innen und erzkonservative Christ*innen verwenden das Wort ohne jeden Sachverstand und wollen gezielt Panik schüren. Leider sind sie damit in Teilen der Bevölkerung erfolgreich. So bilden sich Allianzen im „Kampf gegen links-grün-versiffte Politik“, die von ganz rechts bis in die Mitte der Gesellschaft und liberale Feuilletons hineinreichen.

Dabei verbirgt sich hinter der Wissenschaft der Gender Studies lediglich die Frage danach, welche Rolle die Kategorie „Geschlecht“ für die eigene Identität und für die gesellschaftliche Ordnung spielt. Dennoch sind Gender-Wissenschaftler*innen derzeit massiven Angriffen und beleidigenden Attacken ausgesetzt. Keine andere akademische Disziplin wird derart lächerlich gemacht wie die Geschlechterforschung. Wieso gibt es einen so aggressiven Widerstand gegen ein so kleines Forschungsgebiet?

Über diese Frage und über die bedeutende Rolle der Gender Studies sprachen wir mit der Soziologin und Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Sabine Hark (TU Berlin) und dem Publikum.