Sexismus

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Artikel und Publikationen
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Sibel Schick hat im Missy Magazine im Sommer 2018 das  satirische Gedicht "Männer sind Arschlöcher" veröffentlicht. Im Video geht es um die damit verbundene Twitter-Debatte unter dem Hashtag #menaretrash. Ebenfalls wird die Thematik von Hate Speech im Netz angesprochen und die Tatsache, dass vor allem Frauen und marginalisierte Personen davon betroffen sind.

How Do Homeless Women Cope With Their Periods? | Bustle - Bustle

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In US-Amerika sind 39,7% der obdachlosen Menschen Frauen - 50.000 davon auf der Straße lebend. Sei der Grund für Obdachlosigkeit beispielsweise eine schwierige Kindheit, geprägt von häuslicher Gewalt und Vernachlässigung, habe jedoch jede Person ihre eigene Geschichte und Gründe für die Art und Weise, wie sie ihr Leben bewältigen. Besonders obdachlose Frauen* erfahren durch die Menstruation jeden Monat eine spezifische Krisensituation und bedienen sich verschiedenen Bewältigungsstrategien, um einen Umgang damit zu finden. Diese werden hier näher beleuchtet und es wird Einblick gegeben in die Diskrepanz zwischen Hygiene, Würde und Frausein auf der Straße.

Beschreibung

"The Privilege Game" bedient sich der Gamifikation sozialer Positionierungen, um über Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaft aufmerksam zu machen. In Bezug auf den us-amerikanischen Kontext finden sich vier Spieler*innen vor, welche das Ziel verfolgen sollen eine Leiter der Hierarchisierung zu erklimmen, um das Spiel zu gewinnen. Ihr Startpunkt wird bestimmt durch ihre soziale Positionierung in der Gesellschaft und der weitere Verlauf des Spiels wird durch "Cards of Live" beeinflusst, welche Teile ihrer Identität repräsentieren. Privilegierungen und Diskriminierungen aufgrund von sozialer Positionierung werden durch dieses Spiel auf sarkastische Weise zur Schau gestellt, der Gewinner wie zum Ende hin klar erkennbar ist von Anfang an vorbestimmt. 

Das Spiel endet durch die "Trump Card", welche alle vorherigen sozialen Gleichstellungsvorhaben ad absurdum werden lässt und den weißen Mann als klaren Sieger hervorbringt.

Beschreibung

Kimberlé Crenshaw begründete 1989 das Konzept der Intersektionalität. In diesem TED-Talk spricht sie über die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Intersektionalität in der heutigen Gesellschaft. Sie erzählt die Geschichte des Falls von Emma DeGraffenreid, deren Klage wegen Rassismus und Sexismus bei einem Autohersteller zurückgewiesen wurde. Es fehlte der gesetzliche Rahmen, um die zweifach Diskriminierung in diesem Fall strafrechtlich anzuerkennen. Deshalb erklärte Crenshaw das Problem anhand des bildlichen Vergleichs einer Straßenkreuzung. Aus diesem Fall heraus entwickelte sie also das Konzept der Intersektionalität.

Wenn wir ein Problem nicht sehen können, können wir es nicht lösen. In diesem Vortrag adressiert sie die sexistische und rassistische Gewalt, die heute in den USA von der Polizei ausgeht. In den Medien werden die Opfer von solchen Übergriffen, die proportional häufig Schwarze Frauen* sind, unsichtbar gemacht. Crenshaw nennt die Kampagne "Say Her Name" des African American Policy Forums, das daran arbeitet diese Geschichten sichtbar zu machen und die Aufmerksamkeit auf die massive Gewalt an Schwarzen Frauen* zu lenken. 

Beschreibung

Stop Telling Women To Smile ist ein Kunstprojekt der New Yorker Künstlerin Tatyana Fazlalizadeh, in dem sie genderbasierte Gewalt und Belästigung auf der Straße anspricht. Sie erstellt Portraits von Frauen und ihren Geschichten, die die Belästiger und Täter direkt ansprechen, und die sie in deren Nachbarschaft öffentlich an die Wände klebt.  

A Geography Class for Racist People - Lilly Singh

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Die indisch-kanadische Youtuberin Lilly Singh teilt aus: Humorvoll und sarkastisch antwortet sie auf die (sexistisch-)rassistischen Kommentare, die sie regelmäßig für ihre Arbeit in den Medien bekommt. Sie klärt über rassistische Klischees und Vorurteile auf, die ihr als Kanadierin mit indischem Familienhintergrund begegnen. Beispiele sind u. a. eine Verallgemeinerung südasiatischer Länder, die Annahme, sie könne den nordamerikanischen Raum nicht als ihre Heimat empfinden oder dass alle Muslim*as Terrorist*innen sind. Anhand eines einzigen Hassreden-Kommentars lässt sich intersektionale Diskriminierung sehr gut verdeutlichen, da sich bei Lilly mehrere Kategorien überschneiden: (antimuslimischer) Rassismus, Sexismus und Islamfeindlichkeit, gekoppelt mit amerikanischem Nationalismus.

Mehr zu den unterschiedlichen Begriffsdeutungen bzw. Diskurse über „antimuslimischen Rassismus“ und „Islamfeindlichkeit“ findet ihr hier.

Things You'll Know If You're A Woman On The Internet - BBC Three

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BBC Three lädt verschiedene Frauen dazu ein, häufig Erlebnisse zu diskutieren, die sie im Internet machen. Neben "Dick Picks", Mansplaining, Dating, werden gezielte Werbung für Kosmetik oder Kleidung, oder Hasskommentare besprochen. Gleichzeitig werden die positiven und verbindenden Aspekte von Online-Communities erwähnt. Die Diskussion findet komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise statt. 

 

Mit:

Hannah Jane Parkinson & Bisha K. Ali,

Gena-mour Barret & Rossalyn Warren,

Leena Normington & Charlie Brades,

Athena Kugblenu & Rebecca Shortall.

Beschreibung

BBC Three lädt verschiedene Personen, die alle von sexualisierter Gewalt betroffen sind, ein gefährliche Vorannahmen zu diskutieren. "Warst du betrunken?", "Warum hast du dich nicht gewehrt", "Du wolltest es doch" und andere Fragen & Kommentare werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise besprochen.

 

Mit:

Fraser Muir & Isabella,

Lucy Allan & Jessica Brady,

Kiran Milwood Hargrave & Nelle Gevers,

Munroe Bergdorf & Nadine Artois.

Beschreibung

BBC Three lädt verschiedene Personen, die mit roten Haaren geboren wurden, häufig gestellte Fragen zu beantworten. "Du hast bestimmt ein feuriges Temperament" oder "Du wurdest bestimmt in der Schule gehänselt" und andere Kommentare werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise besprochen.

 

Mit:

Elliot Brown & Emma Kelly,

Ginger Joe & Elspeth Merry,

Thomas Knights & Grace Gray,

Seraphina Evans & Simon Wegrzyn.