Schwarzsein

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Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“

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Was bedeutet Othering?

Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibung zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Rosapedia-Folge erklärt Rosa Mag wo der Begriff her kommt und was er bedeutet.

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CurlyJay erzählt in diesem Beitrag von ihren Rassismuserfahrungen und wie diese ihre eigene Identität geprägt haben. Sie identifiziert sich als Mixed-race, erklärt, was dieser Begriff bedeutet und definiert andere Begriffe wie Rassismus. Ein zentrales Thema für Joanas Identitätsfrage sind ihre Afrohaare, die sie jahrelang täglich glättete. Sie spricht auch über rassistische Bemerkungen bis hin zu systematischer Diskriminierung von Lehrer*innen in ihrer Schulzeit, aber auch über Alltagsrassismen ihrer Mitschüler*innen. Sie denkt darüber nach, was ihrem 15-jährigem Ich damals geholfen hätte und nennt verschiedene Medien, die ihr geholfen haben sich mit ihrer Identität auseinander zu setzen. 

 

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Haben und Ciani von ROSAMAG haben Frauen* auf den Straßen von Berlin-Kreuzberg angesprochen und gefragt, wie sie sich selbst bezeichnen. Von Afrodeutsch, Schwarz, Women of Color, bis afro-diasporisch - Selbstbezeichnungen sind so divers, wie die Meinung der Menschen der Communities unterschiedlich. Die beiden fragen: Warum ist Selbstbezeichnung so wichtig und wie würden sich die unterschiedlichen Frauen* selbst nennen? 

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"The Privilege Game" bedient sich der Gamifikation sozialer Positionierungen, um über Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaft aufmerksam zu machen. In Bezug auf den us-amerikanischen Kontext finden sich vier Spieler*innen vor, welche das Ziel verfolgen sollen eine Leiter der Hierarchisierung zu erklimmen, um das Spiel zu gewinnen. Ihr Startpunkt wird bestimmt durch ihre soziale Positionierung in der Gesellschaft und der weitere Verlauf des Spiels wird durch "Cards of Live" beeinflusst, welche Teile ihrer Identität repräsentieren. Privilegierungen und Diskriminierungen aufgrund von sozialer Positionierung werden durch dieses Spiel auf sarkastische Weise zur Schau gestellt, der Gewinner wie zum Ende hin klar erkennbar ist von Anfang an vorbestimmt. 

Das Spiel endet durch die "Trump Card", welche alle vorherigen sozialen Gleichstellungsvorhaben ad absurdum werden lässt und den weißen Mann als klaren Sieger hervorbringt.

Things Not To Say To Someone With Afro Hair - BBC deepwatch

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BBC Three lädt verschiedene Personen, die Afrohaare tragen, häufig gestellte Fragen zu beantworten und Vorannahmen zu begenen. "Kann ich mal anfassen?" oder "Wie wäscht du die eigentlich?" und andere Kommentare werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise besprochen. Neben der Diskussion von Rassismuserfahrungen und der Diskriminierung gegen Menschen aufgrund ihrer Afrohaare, z.B. im Beruf, wird auch das stolze Tragen deutlich und die Einzigartigkeit der eigenen Haare zelebriert. 

 

Mit:

Ronaé Fagon & Lee Dalloway,

Chidera Eggerue & Stefan Polson,

Simone Powderly & Nathan Bryon,

Jacqui Baker & Richenda Polson.

Beschreibung

BBC Three lädt verschiedene junge Schwarze Männer dazu ein, häufig geäußerte Annahmen über sie zu beantworten. "Hast du einen großen Penis?", "Ich mag diesen Rapper auch!", "Du bist so urban!" und andere Fragen und Aussagen werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise besprochen. 

Mit:

Seki Lynch & Wofai,

Junior Joye & Damilola Adejonwo,

Chadley Richards & Babatunde Somoye,

Renell Shaw & Abayomi Oniyide.