Schwarze Deutsche

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Artikel und Publikationen
Beschreibung

Audre Lordes prägnante, oft wütende und immer brilliante Texte und Vorträge  definierten und inspirierten in den 1970ern und 1980ern feministische, lesbische, Afro-Amerikanische und women of color Bewegungen in den USA sowie weltweit. Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 dokumentiert ein bisher unbekanntes Kapitel aus Lordes Leben: Ihren Einfluss auf die politische und kulturelle Szene in Deutschland in einem Jahrzehnt tiefen sozialen Wandels, einem Jahrzehnt, das den Mauerfall mit sich brachte.

Der Film hebt die Wichtigkeit von Audre Lordes Werk hervor, durch das Afro-Deutsche dazu ermutigt wurden, auf sich aufmerksam zu machen in einer Gesellschaft, in der sie bis dahin isoliert und schweigend gelebt hatten und in der sie weder einen Raum noch einen Namen für sich selbst besaßen. Er berichtet darüber, wie Lorde sowohl die Afro-deutschen Frauen darin bestärkte, zu schreiben und zu publizieren, als auch die weißen deutschen Frauen dazu herausforderte, die Bedeutung ihrer weißen Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeit auf konstruktive Weise umzugehen.

Der Film beinhaltet bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und aktuelle Interviews, die deutlich machen, wie die Ideen, das Werk und die Persönlichkeit von Audre Lorde fortwährend Einfluss auf Deutschland haben. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audio-Aufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, wie auch in ihr Ziel, dass Afro-Deutsche sich gegenseitig erkennen und zusammentun.

2012 ist das zwanzigste Todesjahr von Audre Lorde.

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Rassismus ist vielen Menschen in Deutschland ein Begriff, doch Colorism ist eher weniger bekannt. In dieser Folge Rosapedia erklärt Rosa Mag, was Colorism bedeutet. Es ist eine Form von Diskriminierungen und Vorurteilen, bei denen Menschen derselben “Race” unterschiedlich behandelt werden. As Maßstab gilt dabei das europäische Schönheitsideal. Der Unterschied ist wichtig, denn Rassismuserfahrungen innerhalb der People of Color Community unterscheiden sich aufgrund von Colorism stark. So sind light-skinned POCs weniger Diskriminierungen oder Vorurteilen ausgesetzt, als dark-skinned POC. Der Begriff wurde durch Alice Walker in ihrem berühmten Buch The Color Purple (Die Farbe Lila) bekannt.

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Das gewaltvolle N-Wort ist rassistisch und kann nicht von seiner Kolonialgeschichte entkoppelt werden. Heute gilt es allgemein als abwertendes, rassistisches Schimpfwort für Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Thandi Sebi erklärt, warum es auch endlich aus dem Wortschatz, Geschichtsbüchern und Literatur gestrichen werden muss - und damit niemandem "seine Kindheit weggenommen wird".

Beschreibung

Thandi Sebi erzählt davon, dass ihr sehr häufig (fremde) Menschen einfach so in die Haare fassen. Warum das übergriffig und ein No-Go ist, erklärt sie hier.

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Was bedeutet Afrodeutsch eigentlich und woher kommt dieser Begriff? In diesem kurzen Erklärvideo geht es um die afrodeutsche Geschichte und Bewegung. 

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Sollte das Video oben nicht richtig angezeigt werden, geht's hier zum Video auf YouTube.

Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“

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CurlyJay erzählt in diesem Beitrag von ihren Rassismuserfahrungen und wie diese ihre eigene Identität geprägt haben. Sie identifiziert sich als Mixed-race, erklärt, was dieser Begriff bedeutet und definiert andere Begriffe wie Rassismus. Ein zentrales Thema für Joanas Identitätsfrage sind ihre Afrohaare, die sie jahrelang täglich glättete. Sie spricht auch über rassistische Bemerkungen bis hin zu systematischer Diskriminierung von Lehrer*innen in ihrer Schulzeit, aber auch über Alltagsrassismen ihrer Mitschüler*innen. Sie denkt darüber nach, was ihrem 15-jährigem Ich damals geholfen hätte und nennt verschiedene Medien, die ihr geholfen haben sich mit ihrer Identität auseinander zu setzen.