Netzfeminismus

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Suzie Grime und Elliott Tender sprechen über Sexismus in Verbindung mit "Feminität" im weiteren Sinne und darüber, was dies für Auswirkungen auf die verschiedensten Menschen und ihre Positionierungen hat und wie Sexismus sich im Alltag und Online.

Im Diskurs über Sexismus und Feminismus steht oft zuerst die Emanzipation von weißen Frauen im Vordergrund. Dabei geht es feministischen Bewegungen heute meist längst nicht mehr nur um die Bestärkung von Frauen, sondern von gesellschaftlich definierter Feminität im weiteren Sinne. Denn Sexismus betrifft auch alle, die als "nicht männlich genug" wahrgenommen werden, wie zum Beispiel trans* und nicht-binäre Personen oder Schwule, Bisexuelle und andere Menschen abseits der heterosexuellen Norm, die mit abwertenden Blicken gestraft werden, wenn sie nicht in starre Geschlechterklischees passen. Die Abwertung von Weiblichkeit endet auch dort nicht, wo Menschen sich nicht als Frauen definieren. 

 

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Im Video werden Youtuber*innen vorgestellt, die sich mit anderen Themen als Beauty-Tipps, Kosmetik und Klamotten auseinandersetzen. Denn die erfolgreichsten deutschen Youtuberinnen bedienen sich in ihren Videos weiterhin strengen Schönheitsidealen und -normen. Das Video ist eine Platform für alternative "role model", für Leute, die sich entgegen dieser Schönheitsideale präsentieren und Content kreieren wollen.

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In folgendem Video wird die Veränderung der Darstellung von Sex in den neuen Medien untersucht. Neben der Begegnung mit einer selbsternannten "Sex-Influencerin", dem Besuch in einem Mainstream-Erotikshop, sowie eines queerfeministischen Pornokollektivs mit dem Namen "Meow Meow", wird sich genauer mit den Fragen beschäftigt, wie Sexualität in den Medien dargestellt wird, wie sich der Mainstream von Alternativen der Darstellung unterscheidet und inwiefern mediale Darstellung von Sexualität die eigene Sexualität verändert/verändern kann.

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Sibel Schick hat im Missy Magazine im Sommer 2018 das  satirische Gedicht "Männer sind Arschlöcher" veröffentlicht. Im Video geht es um die damit verbundene Twitter-Debatte unter dem Hashtag #menaretrash. Ebenfalls wird die Thematik von Hate Speech im Netz angesprochen und die Tatsache, dass vor allem Frauen und marginalisierte Personen davon betroffen sind.

A Geography Class for Racist People - Lilly Singh

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Die indisch-kanadische Youtuberin Lilly Singh teilt aus: Humorvoll und sarkastisch antwortet sie auf die (sexistisch-)rassistischen Kommentare, die sie regelmäßig für ihre Arbeit in den Medien bekommt. Sie klärt über rassistische Klischees und Vorurteile auf, die ihr als Kanadierin mit indischem Familienhintergrund begegnen. Beispiele sind u. a. eine Verallgemeinerung südasiatischer Länder, die Annahme, sie könne den nordamerikanischen Raum nicht als ihre Heimat empfinden oder dass alle Muslim*as Terrorist*innen sind. Anhand eines einzigen Hassreden-Kommentars lässt sich intersektionale Diskriminierung sehr gut verdeutlichen, da sich bei Lilly mehrere Kategorien überschneiden: (antimuslimischer) Rassismus, Sexismus und Islamfeindlichkeit, gekoppelt mit amerikanischem Nationalismus.

Mehr zu den unterschiedlichen Begriffsdeutungen bzw. Diskurse über „antimuslimischen Rassismus“ und „Islamfeindlichkeit“ findet ihr hier.

Things You'll Know If You're A Woman On The Internet - BBC deepwatch

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BBC Three lädt verschiedene Frauen dazu ein, häufig Erlebnisse zu diskutieren, die sie im Internet machen. Neben "Dick Picks", Mansplaining, Dating, werden gezielte Werbung für Kosmetik oder Kleidung, oder Hasskommentare besprochen. Gleichzeitig werden die positiven und verbindenden Aspekte von Online-Communities erwähnt. Die Diskussion findet komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise statt. 

 

Mit:

Hannah Jane Parkinson & Bisha K. Ali,

Gena-mour Barret & Rossalyn Warren,

Leena Normington & Charlie Brades,

Athena Kugblenu & Rebecca Shortall.

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Warum haben Sprachassistent*innen meist weibliche Stimmen? Dieses Projekt zeigt einen Versuch, feministische Alternativen zu Personal Intelligent Assistants (PIAs) wie Siri, Alexa and Cortana zu schaffen. UAL Creative Computing Institute und Feminist Internet haben Personen aus verschiedenen Feldern zusammen gebracht, um an diesen Alternativen zu arbeiten, Sexismen und Diskriminierungsformen der existierenden PIAs aufzuzeigen und diese kritisch auseinander genommen. Das Resultat sind acht verschiedene feministische Prototypen für PIAs, die auf Josie Youngs Feminist Chatbot Design Process basieren.

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In folgendem Vortrag spricht die Initiatorin des preisgekrönten "EverydaySexismProject" Laura Bates, über ihre inspirierende Initiative. Das EverydaySexismProject ist ein sich immer weiter vergrößerndes Kollektiv von über 50.000 Erfahrungen von Frauen zu Geschlechtsungleichheit. Die Geschichten stammen von Frauen jeden Alters, Race und sexueller Orientierung, Frauen mit oder ohne Behinderungen, angestellt oder arbeitssuchend, religiös oder nicht-religiös. Das Projekt expandierte bereits weltweit in über 18 Länder und wurde bereits international medial thematisiert, z. B. in der New York Times, der französischen Glamour, CNN, bis hin zur südafrikanischen Grazia, der Cosmopolitan und der Times of India.