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Was können wir aus 100 Jahren Frauenwahlrecht lernen? Uta Zech, Präsidentin der Business and Professional Women (BPW) Germany, bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Kampagne "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats Stellung und betont, wie wichtig das Bewusstsein in der Öffentlichkeit und Kooperationen sind. Welche Maßnahmen sind notwendig, um Rechte auch durchzusetzen?

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Im Jahr 2019 feiern wir 100 Jahre Wahlrecht für alle - oder Frauenwahlrecht, wie es die meisten nennen. Dr. Mithu Sanyal bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Kampagne "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats dazu Stellung und erinnert noch einmal daran, wie wichtig die Wahlstimmen von allen Menschen sind, nicht nur um die AfD zu verhindern. 

"Mithu Sanyal ist Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, die für verschiedene Sender und Medien wie WDR, BR, SWR, Deutschlandfunk, die Zeit oder das MISSY Magazine arbeitet. 2009 erschien ihr erstes Buch "Vulva", eine Kulturgeschichte des weiblichen Geschlechts, 2016 die Debattengeschichte "Vergewaltigung", die mit einem Preis ausgezeichnet wurde."

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Bisher ist die Verteilung der Sitze in den deutschen Parlamenten sehr ungleich, vor allem was den Frauenanteil betrifft. Männer und Frauen* sind in keinem Parlament in Deutschland je zur Hälfte vertreten. Der Deutsche Frauenrat fordert deshalb Parität und schlägt verschiedene Modelle vor, wie sie erreicht werden kann. Sie fordern die Politik zur Handlung auf, damit sich endlich etwas strukturell ändert.

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Der Tanz des chilenischen feministischen Kollektivs "Las Tesis" gegen die Gewalt an Frauen* ging um die ganze Welt und setzt damit ein Zeichen. Zum Rhythmus von Trommeln bewegen hunderte Frauen* ihre Körperteile mit verbundenen Augen - und singen in lauten Chören den Text von "El violador en tu camino", der unter dem gleichnamigen Hashtag #UnVioladorEnTuCamino (dt. "Ein Vergewaltiger auf deinem Weg" um die ganze Welt ging. Es fing alles am 25. November 2019, dem internationalen Tag zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen*, in Santiago de Chile an und hat mittlerweile Städte auf der ganzen Welt erreicht. 

Der Text lässt sich wie folgt übersetzen:

„Das Patriarchat ist ein Richter, der uns verurteilt für unsere Geburt. Und unsere Strafe ist die Gewalt, die du jetzt siehst. Es ist Femizid, Straflosigkeit für den Mörder, das Verschwindenlassen und die Vergewaltigung von Frauen.

Doch es war nicht meine Schuld, egal wo ich war, egal wie ich angezogen war.  Der Vergewaltiger bist du.

Es sind die Bullen (Polizei), die Richter, der Staat, der Präsident. Der Unterdrückungsstaat ist ein Macho, der Vergewaltiger bist du. "

Der original Text lautet auf Spanisch wie folgt:

El patriarcado es un juez,

que nos juzga por nacer

y nuestro castigo

es la violencia que no ves.

Es feminicidio

Impunidad para el asesino

Es la desaparición

Es la violación

Y la culpa no era mía, ni dónde estaba, ni cómo vestía

El violador eras tú

Son los pacos (policías)

Los jueces

El estado

El presidente

El estado opresor es un macho violador

El violador eras tú

Duerme tranquila niña inocente, sin preocuparte del bandolero,

que por tus sueños dulce y sonriente vela tu amante carabinero.

El violador eres tú

Lebensläufe - Tobias über seine Ausbildung zum Geburtshelfer - meinTestgelände

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Conrad Winkler von meinTestgelände interviewt Tobias für das Format Lebensläufe. Tobias ist Geburtshelfer in Berlin und damit ist er einer von etwa zehn männlichen Hebammen in ganz Deutschland. Er hat sich bei seiner Ausbildungswahl von dem Beruf seiner Mutter inspirieren lassen. Im Interview spricht er über den spannenden und schönen Beruf der Hebammen und über die Geschlechterstereotype, denen er als männlicher Geburtshelfer begegnet. 

 

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In folgendem Video befasst sich Tarik Tesfu mit Kölns schwulem Ausgehviertel, der Frage um Toleranz & was damit einhergehen soll und dem double standard zwischen schwuler und lesbischer Identität.

Tariks Genderkrise: Kleine Hoden braucht das Land (dbate.de) - dbate

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Im Video geht Tarik Tesfu genauer auf die Hypothese einer Studie ein, dass Männer mit kleineren Hoden die besseren Väter seien. Ebenfalls wird kritisch darüber gesprochen, inwiefern Vergleiche von Tier und Mensch sinnvoll sind und welche Geschlechterrollen, wie zugeschrieben werden.