Online

Hier finden Sie alle Audio- und Video-Inhalte zum Thema. Über den Button gelangen Sie zu unseren schriftlichen Artikeln und umfangreicheren Publikationen.

Artikel und Publikationen

Giulia Becker - "Verdammte Schei*e" | NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann - ZDFneo - ZDF MAGAZIN ROYALE

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Giulia Becker thematisiert auf musikalische Weise die Benachteiligung von Frauen im Arbeitskontext und in der Gesellschaft - dabei nutzt sie unter anderem popkulturelle Anspielungen.

Abtreibung, ein Kinderspiel - PussyTerror TV - NightWash club

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Carolin Kebekus macht anhand eines knackigen Sketchs und inszeniertem Werbeclips deutlich, wie absurd der §219a ist. Kebekus bringt "klassische Frauenwitze" gekonnt ein, um zu verdeutlichen, dass der Paragraf in sich ein Widerspruch ist.

Doch was ist der Paragraf §219a? Auszug aus Paragraf 219a – die Nation muss bestehen, geschrieben am 1. März 2019 von Dr. Emilia Roig:

Im Kern geht es bei der Debatte rund um den Paragraphen 219a um die Frage, ob die reproduktiven Rechte und Autonomie der Frauen schwerer wiegen als ihre Rolle zur Aufrechterhaltung der Nation. Anders formuliert: warum werden die Körper von Frauen vom Staat kontrolliert?

Paragraf 219a im Strafgesetzbuch verbietet „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“. Ärzt*innen machen sich schon strafbar, wenn sie öffentlich Abbrüche anbieten.

Seit März 2018 ringt die Bundesregierung um einen Kompromiss, der schlussendlich [...] gefunden wurde. Mit der [...] Reform [seit 29. März 2019 in Kraft getreten] dürfen Ärzt*innen und Kliniken über die Tatsache informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Für weiterführende Informationen müssen sie allerdings auf Behörden, Beratungsstellen und Ärztekammern verweisen.

 

Beschreibung

Sexuelle Belästigung und Übergriffe am Arbeitsplatz waren bei der #MeToo-Bewegung der Auslöser dafür, dass weltweit Menschen auf ihre frauenfeindlichen Erfahrungen aufmerksam machten. Doch bereits vor der Bewegung führten in Südkorea öffentliche Auftritte von Betroffenen, u. a. von Kim Ji-eun, die für den Rücktritt eines Präsidentschaftskandidaten sorgte, zu einem Wandel. Dort ist das Ausmaß der Misogynie verschärft: Es entwickelte sich in den letzten Jahren der Begriff "Molka", der den weit verbreiteten Voyeurismus (meist durch Miniaturkameras) an öffentlichen Orten wie Toiletten beschreibt. Betroffen sind meist Frauen, die aber auch in privaten Bereichen ohne Zustimmung bei intimen Momenten gefilmt wurden und oft auf der ehemaligen Pornowebsite Soranet (1999-2015) landeten. Die Arbeit von Organisationen (siehe Bemerkung unten) wie Digital Sexual Crime Out trug maßgeblich zum positivem Wandel in Südkoreas Gesellschaft bei.

Beschreibung

Sich als trans* zu outen erfordert für in der Öffentlichkeit stehende Personen besonders viel Mut und hat dadurch auch eine empowernde Funktion für Menschen, denen es ähnlich geht.

Die WDR-Chefin Georgine Kellermann musste lange Zeit in den Medien (und auch schon vorher) die Rolle eines Mannes präsentieren und hat sich mit 62 Jahren durch Facebook als Transfrau geoutet. 

Autor, Buchhändler und Online-Aktivist Linus Giese gehört zur Generation Y und twittert seit einigen Jahren über seinen Alltag als Transmann. Dort hat er sich auch geoutet und dabei viel positiven Zuspruch erhalten. Er betont die Wichtigkeit gegenseitiger Hilfe, z.B. bei der Suche nach trans*-sensiblen Gynäkolog*innen. Auf der anderen Seite musste er bereits transphoben Online-Hass erleben, der plötzlich "real" vor seiner Haustür stand.

Beschreibung

Mit dem weltweiten Erstarken von rechtskonservativen und nationalistischen Bewegungen werden zunehmend auch bereits erkämpfte Rechte auf reproduktive Selbstbestimmung von Frauen massiv angegriffen. Jüngstes Beispiel ist Polen, wo das oberste Gericht das Abtreibungsrecht de-facto abgeschafft hat. Selbst bei schweren Fehlbildungen des Embryos wird ein Schwangerschaftsabbruch nun unter Strafe gestellt. Doch die beeindruckenden Proteste in Polen und die vielen feministischen Bewegungen weltweit geben Hoffnung. Eine der erfolgreichsten Protestbewegungen der letzten Jahre ist die irische Kampagne „Together for Yes“. In Irland kippte sie 2018 eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze Europas. Und auch Kampagnen wie „Women on Web“ versuchen Frauen weltweit bei Ihrem Kampf um Selbstbestimmung zu unterstützen.

Gemeinsam mit renommierten europäischen Aktivist*innen und Expert*innen wollen wir über die Situation in Europa - insbesondere in Polen und Irland sprechen und Strategien für reproduktive Gerechtigkeit und Frauenrechte diskutieren: Welche Erkenntnisse können wir aus den unterschiedlichen Kampagnen ziehen? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Und wie können wir Europäer*innen national und transnational solidarisch agieren?

Mit:

  • Elzbieta Korolczuk, polnische Soziologin, Kulturwissenschaftlerin und Menschenrechtsaktivistin, Polen
  • Dominika Kasprowicz, Vorstandsmitgleid Initiative Polnischer Frauenstreik
  • Orla O'Connor, Co-Direktorin von „Together for Yes“ und Direktorin des National Women’s Council of Ireland, Irland #
  • Rebecca Gomperts, Ärztin und Gründerin von Women on Waves und Women on Web, Niederlande
  • Moderation: Franziska Brantner, europapolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen, Deutschland
  • Grußwort: Ellen Ueberschär, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Deutschland

Dies ist die Auftaktveranstaltung der feministischen Kooperationsreihe „Europas starke Frauen“ – gefördert durch die Stiftung Frauen in Europa/TuWas Stiftung für Gemeinsinn.

Beschreibung

Der zweite Teil der Doku, trifft die Frauen nach einem Jahr seit dem ersten Dreh wieder. Was hat sich bei den Gerichtsprozessen getan und wie haben die Frauen weiterhin ihre traumatisierenden Erfahrungen verarbeitet? Wer und was unterstützt sie bei der Bewältigung des Erlebten und ihren Emotionen? Die Doku zeigt auch, wie das Teilen von Erfahrungen mit anderen ihnen wieder mehr Stärke und Mut gibt.

Den ersten Teil gibt es hier.

Beschreibung

Die #metoo-Bewegung macht über das Ausmaß, das vor allem Frauen betrifft, an sexueller Belästigung, Nötigung und Missbrauch bzw. Gewalt im Alltag und darüber hinaus aufmerksam. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wieso so wenig Betroffene darüber sprechen, geschweige denn eine Anzeige gegen die Tatperson stellen. Das Phänomen der Opferbeschuldigung ("Victim blaming") erschwert den Betroffenen den Schritt zur Anzeige, doch auch bei den Behörden oder vor Gericht, erleben die Betroffenen einen harten Kampf für die Gerechtigkeit, der neben der vergangenen körperlichen, oft auch eine emotionale Grenzüberschreitung mit sich bringt. Die Doku berichtet über vier Frauen, die den Mut hatten, Anzeige zu erstellen und was sich danach für sie getan hat.

Den zweiten Teil gibt es hier.