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In folgendem Vortrag spricht die Initiatorin des preisgekrönten "EverydaySexismProject" Laura Bates, über ihre inspirierende Initiative. Das EverydaySexismProject ist ein sich immer weiter vergrößerndes Kollektiv von über 50.000 Erfahrungen von Frauen zu Geschlechtsungleichheit. Die Geschichten stammen von Frauen jeden Alters, Race und sexueller Orientierung, Frauen mit oder ohne Behinderungen, angestellt oder arbeitssuchend, religiös oder nicht-religiös. Das Projekt expandierte bereits weltweit in über 18 Länder und wurde bereits international medial thematisiert, z. B. in der New York Times, der französischen Glamour, CNN, bis hin zur südafrikanischen Grazia, der Cosmopolitan und der Times of India.

Tea Consent - Blue Seat Studios

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Emmeline May löst den Akt der Zustimmung in diesem Video von der Situation den Sexualverkehr zu initiieren. Stattdessen überträgt er das Konzept von Konsens - also dem Zustimmungs-Prinzip beider Parteien - auf die Situation, einer Person einen Tee anzubieten. Hier werden mehrere Szenarien unter Zuhilfenahme von kleinen Zeichnungen durchgespielt, in welchen Zustimmung, Verweigerung und der Entzug während vorheriger Zustimmung verdeutlicht werden. 

Things Not To Say To Someone Who's Been Sexually Assaulted - BBC deepwatch

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BBC Three lädt verschiedene Personen, die alle von sexualisierter Gewalt betroffen sind, ein gefährliche Vorannahmen zu diskutieren. "Warst du betrunken?", "Warum hast du dich nicht gewehrt", "Du wolltest es doch" und andere Fragen & Kommentare werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise besprochen.

 

Mit:

Fraser Muir & Isabella,

Lucy Allan & Jessica Brady,

Kiran Milwood Hargrave & Nelle Gevers,

Munroe Bergdorf & Nadine Artois.

GRRRLs Voice - Du bist niemals schuld! - meinTestgelände

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Die Mädchen* der Grrrls Voice of HeRoes Duisburg senden mit diesem Video ein Statement gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen*. Sie appelieren auch für mehr Mut, darüber zu reden und sich Hilfe zu holen. Egal ob emotionale, verbale, digitale, häusliche, sexualisierte oder andere Formen der Gewalt — Betroffene dürfen sich nicht selbst dafür die Schuld geben oder Gewalt als normal empfinden.

Der Feminismus hat nicht versagt - Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern spricht mit taz-Journalistin Simone Schmollack über die Corona-Krise, Pflegeberufe und Feminismus. Das öffentliche Leben wird meist von Frauen in systemrelevanten Berufen aufrecht erhalten – in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder an den Supermarkt- und Drogeriekassen. Es sind Berufe, die finanziell nicht wertgeschätzt werden. Für Simone Schmollack hat die Politik versagt und nicht der Feminismus, der schon immer darauf gedrängt habe, diese Berufe besser zu stellen. Die Autorin hofft, dass nach jahrzehntelangen Versäumnissen die aktuellen Absichtsbekundungen nach der Krise in die Tat umgesetzt und Krankenpfleger*innen, Kassierer*innen und weitere Berufsgruppen besser bezahlt werden. Was muss außerdem gegen häusliche Gewalt getan werden? Braucht es eine neue Definition des Feminismus und können Differenzen zwischen feministischen Richtungen durch die Corona-Krise überwunden werden?

Männerwelten - Belästigung von Frauen | Joko & Klaas 15 Minuten Live - Joko & Klaas

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Im 15-Minuten-Format von Joko und Klaas führt uns Sophie Passmann durch die „Dauerausstellung“ Männerwelten. Das Video führt uns virtuell durch die Ausstellung, unter anderem mit Fotos, Rollenspielen, Auszügen aus privaten Chatnachrichten oder öffentlichen Kommentaren. Die Ausstellung soll auf eins aufmerksam machen: Sexismus und Frauenhass sind alltäglich für Frauen*, Mädchen* und als solche gelesene Personen. Prominente Frauen zeigen die ihnen zugeschickten Dickpics oder lesen ihre auf sie gerichteten frauenfeindlichen und sexistischen Kommentare vor, die deutlich machen, welchen Hassreden (hate speech) sie immer wieder begegnen müssen. Es werden aber auch viele schmerzhafte Schilderungen und Erfahrungsberichte von (teils anonymen) Privatpersonen auf verschiedene Arten dargestellt, die zeigen, dass virtuelle oder physische sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen auch ein großer Teil dieses gesellschaftlichen Problems sind.

Mit dabei sind auch: Palina Rojinski, Jeannine Michaelsen, Visa Vie, Stefanie Giesinger, Katrin Bauerfeind und Collien Ulmen-Fernandes.

Nivedita Prasad über Rassismus, Selbstverortung und das Buch "Inderkinder" - Heinrich-Böll-Stiftung

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Dr. Nivedita Prasad ist Menschenrechtsaktivistin und arbeitet als Dozentin für verschiedene Universitäten zu den Themen Rassismus, Migration, Diskriminierung und Menschenrechte. Anfang der 90er Jahre war sie maßgeblich daran beteiligt, Women of Color Spaces (Räume für Perspektiven Schwarzer/migrierter Frauen) in Deutschland zu etablieren. Sie arbeitet mit Frauen, denen in Deutschland das „Recht auf Rechte“ verwehrt wurde und verbindet in ihrer Forschung Theorie und Praxis. In diesem Interview spricht Nivedita Prasad über Selbstverortung, den Rassismus in Deutschland und das Buch "Inderkinder".

Geschlechtsspezifische Gewalt bekämpfen mit der Istanbul Konvention - Europagruppe Grüne

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Die sogenannte "Istanbul Konvention“ des Europarates ist die erste rechtsverbindliche und politische internationale Maßnahme zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Hierbei soll ein System zur Hilfe von Betroffenen geschaffen werden und Täter*innen entsprechend bestraft werden. Bis Juli 2020 wurde es von allen EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet und von 21 in Kraft gesetzt. Doch der aktuelle anti-feministische Backlash greift auch die Instanbul Konvention an, z. B. durch Polens Absicht, aus der Vereinbarung zurückzutreten. Das Webinar beschäftigt sich u.a. mit einer juristischen Perspektive auf die Frage, wie die Instanbul Konvention in Deutschland (seit 01.01.18 in Kraft getreten) tatsächlich erfolgreich umgesetzt wurde, wo Lücken auftauchen und welche Forderungen gestellt werden sollten. Zudem wird ein aktueller Bezug zur Corona-Pandemie und häuslicher Gewalt gestellt. 

Hosts:

Terry Reintke, Abgeordnete des Europäischen Parlaments und stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Inputreflexionen:

Schutzkonzepte von häuslicher Gewalt unter COVID: Kristin Fischer, Berliner Initiative Gewalt gegen Frauen

Analyse der Umsetzung der Istanbul Konvention in Deutschland: Dr. Leonie Steinl, Deutscher Juristinnenbund