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Hannah Neumann, Mitglied des Europäischen Parlaments, spricht sich für eine feministische Europäische Außen- und Sicherheitspolitik aus. Sie fordert mehr Vielfalt an Verhandlungstischen, speziell eine Frauenquote von 50% im Europäischen Auswärtigen Dienst, sowie stärkere finanzielle Unterstützung für entwicklungspolitische Projekte, die Gendergerechtigkeit zum Ziel haben, klar definierte Ziele des nächsten Gender Action Plans und die Ratifizierung der Istanbul Konvention.

Be yourself aber jemand anderes: Die Identitäts-Kunst von Maria Guta | Arte TRACKS - Arte TRACKS

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Für Choreografie ist Gender ein Hindernis das überwunden werden muss, um die Tänzer*innen zu befreien. Die Choreograf*innen Luiga Riva und Mette Ingvartsen wollen ihre Tänzer*innen aus dem Klischee-Korsett befreien. Mit Klebebandmuskeln werden männliche Schönheitsideale parodiert und mit zusammengebundenen Beinen die Einschränkungen von Frauen  metaphorisch sichtbar gemacht.

Maisha Maureen Eggers über Kinderbücher und Empowerment (Teil 1) - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Maisha Maureen Eggers ist Erziehungswissenschaftlerin und Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Interview spricht sie über die Rolle von Kinderbüchern für Empowerment. Vorurteilsbewusste Literatur ist in der Bildungspraxis unerlässlich. Am Beispiel Pippi Langstrumpf zeigt sie die Wichtigkeit von Solidarität und Rassismuskritik an Kinderbüchern. Differenz wird als Mittel der Erzählung verwendet. So werden Nebencharaktere zur Protagonistin Pippi als Kontrastmittel eingesetzt, um Pippis Handlungsmacht zu erhöhen. Auch rassifizierte Teile der Welt werden mit abschätziger Fremdheit besetzt, um das Selbst zu definieren und weiße Dominanz zu stärken. Dagegen sollten Kinderliteratur durch Erzählungen einen emanzipierenden und stärkenden Zugang ermöglichen, indem sie Vielschichtigkeit thematisieren und neue Handlungsräume für Kinder erobern. Entscheidend ist auch, Kindern Wege zu vermitteln, mit eigenen Diskriminierungserfahrungen umzugehen.

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Rassismus soll von Schwarzen Menschen oft erst bewiesen werden, u. a. durch das Offenbaren traumatischer persönlicher Erfahrungen. Aber als wissenschaftliches Thema wird Rassismus selten anerkannt und Wissenschaftler*innen der Black Studies werden in Deutschland delegitimiert. Dabei wird Rassismus als strukturelles und historisch gewachsenes Phänomen vollkommen außer Acht gelassen. Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin Natasha A. Kelly erklärt die lange Kontinuiät von Rassismus in Deutschland und die Verwobenheit mit der deutschen Kolonialgeschichte. Speziell greift sie die Debatte um den „Rasse“-Begriff im Grundgesetz auf. Sie begründet, warum sie den Begriff „Rasse“ als unerlässlich sieht. Sie beleuchtet, warum Rassismus regelmäßig ignoriert wird und was nötig ist, um ihn zu überwinden. Darüber hinaus geht es um den persönlichen Werdegang von Natasha A. Kelly und ihre eigene Politisierung und die Auseinandersetzung mit afrodeutscher Geschichte.

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Es gibt ein anderes Europa und Europäische Identitäten, die oft übersehen werden. In "Afropean" beschreibt Johny Pitts seine Reise durch eine Vielzahl europäischer Städte durch die Linse Schwarzer Europäer*innen, lernt neue Orte kennen und schafft das Gefühl einer Afropäischen Gemeinschaft, die dem wachsenden Nationalismus die Stirn bietet.