08 - Feminismus mit Vorsatz - Popfeminismus - Na wenn Beyoncé das sagt… - Feminismus mit Vorsatz

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Laura hat das Publikum gefragt: Bezeichnet ihr euch selbst als Feminist*in? Was sind Gründe dafür oder dagegen? Sie lässt dabei die verschiedensten Leute zu Wort kommen, die ein klares Bild abzeichnen: Es gibt hier kein richtig oder falsch. Vor allem die Männer halten sich mit der Selbstbezeichnung zurück. Schade, aber verständlich, da der feministische Fokus oft nur auf Frauen liegt.

Außerdem gibt es in dieser Podcastfolge ein großes Lob an Margarete Stokowskis Untenrum frei (2016). Es wird besprochen, wie das Buch uns alle ermutigen kann, Teil der feministischen Bewegung zu sein – egal, ob man sich nun selbst als Feminist*in sieht oder nicht. Zudem geht es darum, dass Feminismus nicht nur alleine gedacht werden kann: Feminismus verschränkt sich mit anderen Unterdrückungsformen wie Rassismus, Klassismus, Ableismus etc. Hier kommt das Konzept der Intersektionalität ins Spiel. Aber auch der Kapitalismus spielt eine wesentliche Rolle in den meisten Feminismen. Die Mehrzahl drückt die verschiedenen Strömung des Feminismus aus. Weitere Punkte sind außerdem das Zusammenspiel von Humanismus und Feminismus und welchen Einfluss Rollenvorbilder, der sogenannte „male gaze“ (der männliche Blick) oder „Femvertising“ im popkulturellen Feminismus haben.

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Mit mehreren Menschen gleichzeitig in einer Beziehung sein und sie lieben? Na klar, das nennt sich Polyamorie. Liebe ist weitaus vielfältiger, als sich die meisten Menschen denken. Die Mehrheit stellt sich Liebe als etwas vor, das ein Mensch nur einem anderen geben kann, also als Monogamie. „Auf Klo“ ist ein Sendeformat des öffentlich-rechtlichen Jugendkanals Funk und spricht mit Robin darüber, was es bedeutet polyamor zu leben, was Polyamorie eigentlich ist, welchen Vorurteilen sie in der Gesellschaft begegnen muss. Fragen zu Liebe, Zärtlichkeit, Sex - und Eifersucht in einer polyamorösen Beziehung klärt Lisa Sophie Laurent mit Robin „Auf Klo“.

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Audrey und Luca sind intergeschlechtlich. Sie sind inter* Aktivist*innen in der Schweiz und in Deutschland. Bei der Geburt werden Geschlechtsmerkmalen nur nach dem normativen Muster "weiblich" und "männlich" beurteilt. Was das bedeutet und was sie sich für die Zukunft wünschen beantworten sie in diesem Videoclip. Vor allem sprechen sie über Diskriminierung und medizinische Eingriffe.