ENNY - Peng Black Girls feat. Amia Brave (Official Video) - EnnyVEVO

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Beschreibung

Mit dem Musikvideo zu ihrem Lied Peng Black Girls verwirklicht die Rapperin Enny eine Homage an die Schwarze Frauen in ihrer Londoner Community. Sie zeigt Frauen, wie sie sorglos und selbstbewusst mit einer Selbstverständlichkeit existieren und einander bestärken. Mit Leichtigkeit wird die westafrikanische Diaspora zelebriert und Themen wie Colorism oder kulturelle Aneignung angesprochen – ein empowerndes Statement.

Iraki Brothers - Heimat (Instrumental by SeroProduktion) #gelände2016. Rap aus Duisburg - meinTestgelände

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„Ich bin allein und einsam. Raus aus der Heimat.“

Krieg, Flucht, Familien- und Heimatverlust. Die Iraki Brothers Aimen und Nour verarbeiten ihre Gedanken und Emotionen kreativ in ihrem Rapsong. In jungen Jahren mussten sie früh erwachsen werden und Sicherheit gegen ihr gewohntes Leben im Irak tauschen. Sie rappen darüber, dass sie, auch wenn nicht alles perfekt war, dennoch Heimweh haben. Ihr Werk entstand im Rahmen von #gelände 2016 während eines Rap-Workshops mit La Voice (Eck&Sey) und Sivaz (Charlatan Brothers). Es sollte dazu motivieren, ihre subjektive Sicht als Geflüchtete zu vermitteln. Das Video ist ein Live-Mitschnitt vom #gelände2016​-Abschlusskonzert im Kultopia in Hagen.

Instrumental: Sero Produktion

Lidia // Perfekt unperfekt - meinTestgelände

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Lidia ist ein starkes Mädchen. Sie hasst Definitionen, die vorschreiben, wie Mädchen zu sein haben: Sie putzt nicht gern ihre Zähne, mag keine hohen Schuhe und hat keine Ahnung von Make-Up. Als Poetry Slammerin verarbeitet sie Gefühle wie ihre Wut über Geschlechterklischees, gesellschaftliche Rollenzwänge und den sexistischen Kommentaren, die ihr im Alltag begegnen. Sie erkennt schon früh, was Selbstbestimmtheit, innere Freiheit und Selbstliebe bedeuten. Sie reflektiert auch, dass wenn sie „typisch“-mädchenhafte Dinge tut, diese eben ganz für sie alleine sind - weil sie Bock drauf hat, und nicht weil irgendwer das von ihr möchte.

Lidia - Ich bin meine eigene Marionette - meinTestgelände

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Beschreibung

Die Poetry Slammerin Lidia musste früh erwachsen werden. Als Waisenkind, das nicht in (Geschlechter-)Normen passt und Depressionen hat, wurde sie ständig gemobbt und hat Hassreden (hate speech) erfahren. Trotz allem zeigt sie, dass einen das alles nicht brechen muss, sondern Betroffene im Gegenteil sogar stärker machen kann - auch wenn es nicht immer leicht ist. Sie behandelt außerdem Themen der Freund*innenschaft, Vertrauen anderen und sich selbst gegenüber und die eigene Selbstfindung.

Adu - 6:30 Uhr - meinTestgelände

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Slam-Poet Adu nimmt in diesem Werk verschiedene Rollen ein: die Perspektive einer von Rassismus betroffenen Person und die Perspektive derjenigen, die Rassismus auslösen. Adu beschreibt dabei eindringlich die permanente Angst, die eine betroffene Person verfolgt — im realen Alltag oder in den Träumen. Adu möchte damit eine bewusste Reflexion bei den Zuschauer*innen auslösen, damit diese mit weniger Vorbehalt und Vorurteilen gegenüber vermeintlich „Fremden“ durch das Leben gehen.

#zuhauselesen mit Olivia Wenzel - Heinrich-Böll-Stiftung

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In der fünften Episode von #zuhauselesen findet Autorin Olivia Wenzel es stark, dass die Debatten über rassistische Polizeigewalt aus den USA nach Deutschland übergeschwappt sind, obwohl es hier auch so genug Gründe gegeben hätte, vehement zu protestieren. Sie liest aus ihrem Debütroman “1000 serpentinen angst”.

Olivia Wenzel ist in Weimar geboren, studierte Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim und lebt in Berlin. Sie schreibt Theaterstücke und ist als Performerin aktiv: Zuletzt führte sie in Dark Light Dark auf der Burg Hülshoff das Publikum durch ein krudes, postkoloniales Biedermeiermuseum, davor kollaborierte sie mit der Theatergruppe vorschlag:hammer für "Die Erfindung der Gertraud Stock".  Neben dem Schreiben arbeitet sie in Workshops gern mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Außerdem macht sie hin und wieder Musik, zuletzt als Otis Foulie. Im März 2020 erschien ihr Debütroman "1000 serpentinen angst" im S. Fischer Verlag. Zusammen mit Anh Trieu und Philipp Rühr hat sie ein Musikvideo zu ihrem Buch gedreht.

#zuhauselesen mit Zoe Hagen - Heinrich-Böll-Stiftung

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In der dritten Episode von #zuhauselesen spricht Autorin und Poetry-Slammerin Zoe Hagen über strukturellen und alltäglichen Rassismus in Deutschland und liest aus ihrem Text “Ansichten einer jungen Psychopathin”.

Zoe Hagen wurde 1994 in Berlin geboren. 2012 machte sie im Anschluss an ihr Abitur Praktika im journalistischen Bereich, bei GEOlino und der Süddeutschen Zeitung, sowie am Maxim Gorki Theater Berlin und bei der UFA Fiction GmbH. 2016 erschien ihr erster Jugendroman bei Ullstein, zudem betreibt sie regelmäßig deutschlandweit Poetry Slam; 2014 wurde sie Deutsche U20 Vizemeisterin. Seit 2017 studiert sie Drehbuch an der ifs internationale filmschule köln, 2019 lief ihr Kurzfilm Die Mathematik der Dinge (Buch und Regie Zoe Hagen) auf dem Max Ophüls Festival. Sie arbeitet derzeit an ihrem zweiten Roman.

#zuhauselesen mit Sandra Gugić - Heinrich-Böll-Stiftung

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"Wer nimmt uns die Angst, oder schürt sie?" fragt Sandra Gugić. In der vierten Episode von #zuhauselesen​ spricht Autorin Sandra Gugić über die Systemrelevanz von Literatur und das Politische im Poetischen. Sie liest aus ihrem Lyrikdebüt “Protokolle der Gegenwart”.

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. 2009 begann sie zu schreiben. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2012 gewann sie den Open Mike. Ihr erster Roman "Astronauten" (C.H. Beck) erschien 2015 und erhielt den Reinhard-Priessnitz-Preis. 2019 erschien ihr Lyrikdebüt “Protokolle der Gegenwart” im Verlagshaus Berlin. Zuletzt wurden ihr das Stipendium des Berliner Senats und das Heinrich-Heine-Stipendium zugesprochen. Sandra Gugić lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Berlin.

Meine Welt - meinTestgelände

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Beschreibung

Die Schwarzen Jugendlichen Aminta und Anita verarbeiten kreativ ihre Rassismuserfahrungen. Durch ehrliche und poetisch verpackte Worte teilen sie ihre Gefühle mit der Öffentlichkeit. Sie rufen für mehr Solidarität mit Schwarzen Menschen auf.

Die Inhalte und das Video sind im Rahmen eines Theaterworkshops von meinTestgelände entstanden.