Trans* sein in den Medien – Georgine Kellermann, Phenix & Sir Mantis | TINCON Köln 2022 @ c/o pop - TINCON

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In der Show sprechen die drei trans Personen Phenix Kühnert, Georgine Kellermann und Sir Mantis über ihre Ansichten zu Repräsentation von trans Menschen in den Medien. Alle drei Menschen stehen in der Öffentlichkeit und geben persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen. Dabei geht es um ihre jeweiligen Wege zur öffentlichen Anerkennung ihrer Identitäten und um Veränderungen im Diskurs zum Thema trans* sein über die letzten Jahrzehnte hinweg. Es geht auch um Privilegien und Diskriminierung in den Medien, privat und beruflich und wie die drei damit umgehen. 

Moderiert wird die Show von Dominik Djialeu. 

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Dieses Coming-of-Age Komödien-Drama ist das Regie-Debüt von Greta Gerwig, in dem sie großes Kino mit ihrer starken filmischen Stimme beweist. Sie zeigt eine von Humor und gleichzeitig Pathos geprägte Mutter-Tochter-Beziehung im kalifornischen Sacramento inmitten der stark schwankenden Konjunktur im Jahr 2002. Teenagerin Christine “Lady Bird” McPherson (Saoirse Ronan) kämpft gegen ihre willensstarke, und doch liebevolle Mutter (Laurie Metcalf), die als Krankenpflegerin unermüdlich arbeitet, um die Familie über Wasser zu halten, nachdem Lady Birds Vater (Tracy Letts) seinen Job verlor. Lady Bird ist ihrer Mutter ähnlicher als sie vermutlich wahr haben möchte, was ihr am Ende des Films noch einmal deutlich werden wird. Der Film schaut mit einem berührendem Blick auf Beziehungen, die uns prägen, auf Überzeugungen, die uns bestimmen, und auf die unvergessliche Schönheit unserer Heimat. 

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Bei der Podiumsdiskussion auf dem veganen Sommerfest am 24. August 2019 diskutieren Josephine Apraku, Dr. Michaela Dudley, Anna-Lena Klapp und Dörte Röhl mit Moderator Lars Walther von veggieworld über das Thema Frauen* in der veganen Bewegung. Es geht dabei ihre Positionen, ihre Expertise, wie sie dargestellt werden und was sich an der derzeitigen Situation ändern muss. Ganz nach dem Schema Männer erklären die Welt und Frauen hören zu zeigen auch Studienergebnisse das Problem: Podien sind zu 80% mit männlichen Experten besetzt - so sieht es vor allem auch in der veganen Bewegung aus. 

Frauen* müssen sich meist erst als Expert*innen beweisen, wohingegen Männer selbstverständlich als solche anerkannt werden. Wie in jeder gesellschaftlichen Struktur, ist auch die vegane Bewegung nicht frei von Machtstrukturen und Diskriminierung - ganz im Gegenteil. Gerade deshalb sei es wichtig, eine diskriminierungs- und machtkritische Perspektive mit Blick auf Privilegien, vor allem in der globalen Verantwortung, in der Bewegung zu etablieren, genau wie überall anders in der Gesellschaft auch.

In diesem Podcast sprechen die Expert*innen u.a. über Rassismus und Sexismus, sowie über die globalen Dimensionen von Veganismus, vor allem auch im Hinblick auf den Klimawandel, über White Veganism, aber auch über Lösungsansätze. Was veganer Aktivismus mit der MeToo-Bewegung und Feminismus zu tun hat, welche Auswirkungen es hat, wenn nur weiße, meist männliche YouTuber*innen vegane Rezepte in ihren Videos kochen, und was sich ändern muss innerhalb der veganen Community, beantwortet diese Podcast-Folge.

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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen erzählt die Geschichte von einer Gruppe afroamerikanischer Mathegenies, die die erste Erdumkreisung mit Menschen an Bord von der NASA maßgeblich ermöglichen. Dabei geht es vor allem um die bisher weitreichend unbekannte Geschichte von Katherine G. Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe), drei hoch begabte afroamerikanische Frauen, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren. Teil des Programms waren vor allem der erste Raumfahrtflug Amerikas mit einem Menschen an Bord mit dem Astronauten Alan Shepard sowie die erste bemannte Erdumkreisung mit John Glenn. 

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Ein Haus, drei Generationen, vier außergewöhnliche Menschen. Ray (Elle Fanning) wohnt oben mit seiner allein erziehenden Mutter Maggie (Naomi Watts) und Großmutter Dolly (Susan Sarandon) in der unteren Etage mit ihrer Lebensgefährtin Frances (Linda Emons). Der Teenager lebt seit Jahren als Junge und entscheidet sich für das Coming-Out als Transgender und eine Hormontherapie, für die er die Zustimmung beider Eltern benötigt. Dabei stößt er auf Widerstand seines lebenslang abwesenden Vaters (Tate Donovan) und auch die Großmutter zeigt sich wenig unterstützend. Alle drei Generationen müssen plötzlich existentielle Entscheidungen treffen und Veränderung als Chance erkennen, damit sie als Familie wieder neu zusammenfinden können.

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Die 21-järige Ricky träumt nach New York zu ziehen und Modedesign zu studieren. Sie arbeitet als Barista in ihrer Heimatstadt und verbringt die meiste Zeit zusammen mit ihrem Kindheitsfreund, und auch einzigen Freund, Robby. Eines Tages lernt Ricky bei der Arbeit Francesca kennen, mit der sie eine unerwartete Freundschaft, und später auch eine Affaire, beginnt. Francesca hat im Laufe des Films eine eher positive Einstellung gegenüber Rickys Transgeschlechtlichkeit, im Gegenteil zu ihrem Verlobten, der von der Marine zurück in die Kleinstadt kommt. Während des Films kommt zum Vorschein, dass auch dieser mit Ricky intime Momente geteilt hatte, jedoch öffentlich nicht zu Ricky steht und ihre Transgeschlechtlichkeit nicht anerkennt. Dies resultiert in Auseinandersetzungen und Spannungsmomente. Am Ende des Films gestehen sich Ricky und ihr Kindheitsfreund Robby ihre Gefühle zueinander ein und begeben sich in eine romantische Beziehung. 

The Danish Girl Official Trailer #1 (2015) - Eddie Redmayne, Alicia Vikander Drama HD - Rotten Tomatoes Trailers

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Der auf dem gleichnanmigen Roman (David Ebershoff, 2000) basierende Film spielt Mitte der 1920er Jahre in Kopenhagen und zeigt den Übergangsprozess vom „Ehemann“ und „beliebten Landschaftsmaler“ Einar Wegener zu ihrem wahren Ich: Lili Elbe. Er zeigt die inneren und äußeren Kämpfe, die sie aufgrund ihrer Beziehung zu ihrer Frau und Künstlerkollegin Gerda Wegener erlebt. In dieser Zeit stellen beide ihre Liebe zueinander in Frage. Die gesellschaftlichen Kreise, in denen sie sich bewegen, stellen sie unter einen Härtetest und die bisher kaum durchgeführte operative Transition verlangt starke Nerven und einen mutigen Entscheidungswillen.

Den Film gibt es u. a. bei Netflix zu streamen.

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In folgendem Vortrag spricht die Initiatorin des preisgekrönten "EverydaySexismProject" Laura Bates, über ihre inspirierende Initiative. Das EverydaySexismProject ist ein sich immer weiter vergrößerndes Kollektiv von über 50.000 Erfahrungen von Frauen zu Geschlechtsungleichheit. Die Geschichten stammen von Frauen jeden Alters, Race und sexueller Orientierung, Frauen mit oder ohne Behinderungen, angestellt oder arbeitssuchend, religiös oder nicht-religiös. Das Projekt expandierte bereits weltweit in über 18 Länder und wurde bereits international medial thematisiert, z. B. in der New York Times, der französischen Glamour, CNN, bis hin zur südafrikanischen Grazia, der Cosmopolitan und der Times of India.

#5 Rechte Männer in der Arbeiter*innenbewegung?! Analysen und Herausforderungen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Klaus Dörre, Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, beschäftigt sich in seinen Forschungen u.a. mit der Frage, inwiefern und warum sich bei Teilen der Arbeiter*innenschaft politische Zugehörigkeitsgefühle und Sympathien in Richtung auf rechte Parteien verschoben zu haben scheinen.

In seinem Vortrag beleuchtet Dörre Dynamiken der Entstehung bzw. Ausbreitung rechtspopulistischer und rechtsextremer Einstellungen bei Arbeiter*innen und mögliche ökonomische und kulturelle Ursachen. Er geht der Frage nach, welche Motive für den Aufstieg des rechten Populismus unter Arbeiter*innen verantwortlich sind und ob bzw. inwiefern soziale Deklassierung und Deprivation ausschlaggebend sind.



Ein Fokus sind die Verflechtungen von Erwerbsarbeit, Männlichkeitskonstruktionen und sozialer Reproduktion, die sich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels seit der Jahrtausendwende beobachten lassen. Für die Diskussion stellt Dörre vor, welche Herausforderungen sich für die politische Bildung, insbesondere innerhalb der Gewerkschaften, ergeben könnten. Weitere Diskussionsfragen sind: Was sind Ursachen für die steigende Attraktivität rechter Männlichkeiten? Welche Konstruktionsmechanismen (re-)produzieren sie und mittels welcher Politiken und Aktivitäten können Alternativen zu rechten Männlichkeitskonstruktionen und -bildern ermöglicht und unterstützt werden?