HeRoes: Migrationsvordergrund - meinTestgelände

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Das Mini-Interview mit Aimen von den HeRoes Duisburg entstand am Rande des Jugendkulturevents #gelände. Dabei zieht Aimen u. a. Bezug zum Video Top 5. Die nervigsten Sprüche für Menschen mit Migrationsvordergrund, das Aimen gemeinsam mit anderen HeRoes produziert hat. Aimen erklärt wieso die deutsche Mehrheitsgesellschaft trotz Geburt, Aufwachsen oder Leben in Deutschland immer noch und immer wieder die Migrationsgeschichte oder das „Anderssein“ in den Vordergrund rückt. Für Betroffene ist dies meist einfach nur frustrierend und verletzend.

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Soufian & Emre von den HeRoes aus Duisburg haben im Rahmen des Fachtags 2018 „Wie ich es sehe“ zum fünften Geburtstag von meinTestgelände im BMFSFJ zum Thema Männlichkeit performt. Sie sprechen ausdrucksstark über ihre Erfahrungen als Jugendliche, ihre unterdrückten Emotionen und die fehlende Freiheit, nicht so sein zu können, wie man wirklich ist. Sie zeigen, dass auch Jugendliche bzw. junge Männer* viele Gefühle haben, doch der gesellschaftliche Druck sie in die Schranken gewiesen hat.

Poetry-Slam: "Männlichkeit" - meinTestgelände

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Memo von den HeRoes Duisburg spricht im Poetry-Slam über anerzogene bzw. gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit. Darf überhaupt wer definieren, was Männlichkeit oder Weiblichkeit ist? Und wieso werden diese bei anderen Kulturen anders aufgefasst? Memo plädiert für eine individuelle Selbstbestimmtheit dieser Konstrukte und eine Rückbesinnung zur Menschlichkeit.

Lidia - Stop! Du bist schön! - meinTestgelände

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In diesem Video reflektiert Lidia die Internalisierung von Schönheitsidealen, speziell von Mädchen* und Frauen*. Es wird nicht nur das eigene verzerrte Körperbild angesprochen, sondern auch der Umgang mit anderen Körpern. Lidia spricht auch über die Macht der Medien, die Körperwahrnehmungen beeinflussen und dazu führen können, dass Menschen sich selbst und andere nicht leiden können. Sie ermutigt Jugendliche bzw. Menschen sich selbst und den eigenen Körper mehr zu akzeptieren und zu lieben.

Beschreibung

Aisha, Clara, Daya, Eda, Kyra, Maite, Mila und Vivi haben in diesem poetisch künstlerischem Video Aussagen von 12 Mädchen* und jungen Frauen* verarbeitet. Durch die Stoffwand erlauben sie den Zuschauer*innen keinen direkten Blick und damit keine Bewertung ihrer Körper und des Aussehens. So sind die Zuschauer*innen eher aufgefordert, ihnen zuzuhören. Sie sprechen über ihren meist negativen Umgang mit gesellschaftlichem Druck auf ihr Aussehen und ihre Körper. Oft gehen damit auch eine Regulierung ihres Essverhaltens, Mobbing und selbstzerstörerische Gedanken einher. In diesem Video werden diese externen Kommentare und Gedanken ungefiltert wiedergegeben. Sie spiegeln deutlich, dass ihnen durch diese toxischen Aussagen ihr eigener Bezug zum Körper verloren geht und ihre Selbstbestimmtheit und mentale Gesundheit leiden.

Mit diesem Video plädieren sie für mehr Akzeptanz verschiedener Körper — bei anderen und bei sich selbst.

Climate Change and Women - Dr. Dewi Candraningrum - Heinrich-Böll-Stiftung Southeast Asia

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Südostasien spricht mit Dr. Dewi Candraningrum über den Klimawandel und Frauen. Sie ist Dozentin, Künstlerin und Gründerin des Jejer Wadon Art Space in Boyolali, Indonesien. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Gender. Candraningrum betont, dass Frauen eine entscheidende Rolle in der Klimakrise spielen. Sie haben eine besonders hohe Vulnerabilität und Ressourcenabhängigkeit, da sie die meiste Care-Arbeit leisten.

Beschreibung

Hanna und Martin haben ein Familienmodell, das oft als unkonventionell angesehen wird und noch nicht weit verbreitet ist. Sie haben zwei Kinder und haben sich bei der der Betreuung ihrer Kinder entschieden, die Care-Arbeit gleichberechtigt zu verteilen. Sie hinterfragen Familienmodelle, die selten hinterfragt werden. Gesellschaftlich leisten Frauen deutlich mehr unbezahlte Familien-Arbeit als Männer. Hanna und Martin arbeiten rund 30 Stunden in der Woche und treten beruflich kürzer, um mehr Zeit für die Familien-Arbeit zu haben. Für beide zahlt sich das Modell aus, obwohl sie Abstriche gemacht haben, weniger verdienen und mit gesellschaftlichen Klischees konfrontiert werden.

Beschreibung

Der Film von jungen Filmemacher*innen vom Medienprojekt Wuppertal begleitet die Black-Lives-Matter-Demonstration in Düsseldorf am 6. Juli 2020. Nach dem Mord an George Floyd im Mai, gingen in Düsseldorf 20.000 Menschen auf die Straßen und forderten Gleichberechtigung und Würde für Schwarze Menschen – auch in Deutschland. Im Film kommen viele junge Schwarze Menschen zu Wort. Es geht nicht nur um Polizeigewalt. Sie berichten von eigenen Rassismuserfahrungen in der Freizeit, bei der Arbeit oder in der Schule. Sie sind wütend, entschieden und fordern Veränderung:

„Es ist mein gutes Recht, Respekt zu fordern. Ich muss mir das nicht gefallen lassen".

Beschreibung

In diesem empowernden Video berichten Menschen mit Behinderungen in Europa von Alltagserfahrungen, persönlichen Erfolgen und dem Stigma und der Diskriminierung, die ihnen entgegengebracht werden. Besonders betont werden multiple Diskriminierungen (Intersektionalität). Darüber hinaus zeigt das Video gruppenorientiertes Arbeiten an Projekten gegen Ableismus von bzw. mit Menschen mit Behinderungen.

Corona Diaries - Tag der Gleichstellung - Medienprojekt Wuppertal

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Beschreibung

Der 5. Mai ist der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Welche strukturellen, institutionellen und andere Diskriminierungen erleben sie? Wo muss Barrierefreiheit ausgebaut werden? Was wünschen sich Menschen mit Behinderungen von der Gesellschaft? Die Protagonist*innen sprechen vor allem über ihr Leben in Zeiten der Corona-Pandemie.