Hermes & Aphrodite | Animierter Kurzfilm - Invisible Avantgarde

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Beschreibung

Sascha wird bis zum Teeniealter von allen als Mädchen wahrgenommen. Doch unter Gleichaltrigen wird bereits getuschelt, weil Sascha kein „typisches“ Mädchen ist. Irgendwann stellt Sascha fest, dass Sascha mehr als ein Mädchen ist und vertraut sich der Mutter an. Nachdem die Familie beim Arzt war, wird Intergeschlechtlichkeit festgestellt. 

Intergeschlechtlichkeit bezieht sich auf eine „uneindeutige“ biologische Zuordnung in ein binäres Geschlechtersystem, also männlich oder weiblich. Dabei kann es sich auf die inneren und äußeren Geschlechtsteile oder Körpermerkmale, Hormone oder Chromosomensätze beziehen. Es kann von Geburt an oder, wie bei Sascha, erst im Laufe der Zeit sichtbar werden.

Der Arzt im Kurzfilm empfiehlt eine Hormonbehandlung und geschlechtsangleichende Operation , sodass Sascha körperlich zu einer biologischen Frau werden kann. Auch Saschas Mutter fürchtet um ihre Wunschvorstellung, dass Sascha ein „normales“ heteronormatives Leben mit Kindern in der Zukunft führt. Alles wird zu viel und Sascha haut ab. Versunken in einer mystischen Welt mit Schaman*innen, griechischen Sagen des Hermaphroditos und zauberhafter Natur, findet Sascha hier Frieden mit sich selbst und auch den Eltern – und zwar so, wie Sascha nun mal ist.

Beschreibung

Was wäre, wenn du einen Euro für jeden Akt der emotionalen Arbeit bekämst? Diese Frage beantwortet Melissa Lozada-Oliva in ihrem Gedicht auf emotionale, starke und empowernde Weise.

„If I had a nickel for every time I stayed up too late for someone who would never wake up for me, a dollar for every minute I tried to make a sad man feel less sad, a penny for every time I had to bend and stretch to prove to someone that I'm here, that I exist, my heart would rattle and shake with all of the coins spilling back into it, I would stop digging around in my pockets for pieces of myself“

Damit spricht sie die Nicht-Bezahlung emotionaler Arbeit an, insbesondere im privaten Beziehungsbereich und gegenüber (weißen) Männern. Sie thematisiert damit unausgesprochene Unterdrückungsmechanismen von Geschlechterrollen. Dabei gilt zu beachten, dass sie aus nicht-weißer Perspektive performt.

trailer 510 meters above sea level - Kerstin Polte

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Beschreibung

In einem kleinen Flughafen in der Schweiz lernen sich Simone und Natalie kennen. Simone verpasst den Anschlussflug zur Beerdigung ihre Vaters, während Natalie auf jemanden wartet. Auf wen sie wartet, weiß man nicht. So verbringen sie die Nacht zusammen im Flughafen, lassen sich auf den gegenwärtigen Moment gemeinsam ein und entdecken sich selbst dabei...

Der Film ist via filmstudieren.ch online verfügbar.

Beschreibung

"Queer Gel(i)ebt" ist eine Filmreihe des Medienprojekts Wuppertal rund um das Thema LSBTIQ aus der Perspektive junger Erwachsener und soll junge Zuschauer*innen dafür sensibilisieren. Die teils dokumentarischen und fiktiven Kurzfilme beinhalten Einsichten in die Lebenswelten lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller, Transgender- und intersexueller junger Menschen und wurden mit diesen im Rahmen von Filmworkshops produziert. Dabei wird die Gefühlswelt, Identität und Fremdwahrnehmung behandelt.

  1. Wakiloo (08:16)
  2. Anders normal (08:54)
  3. Halbe Sachen (08:00)
  4. Krieger*innen des Lichts (05:35)
  5. Lipstick (10:18)
  6. Transkids – anders aber normal (1:41)
  7. It Doesn't Matter (26:19)
  8. Hidden Explosions (00:59)
  9. Von Obst und Gemüse – Eine Identitätsfrage (02:57)
  10. Endlich Ich (26:45)

The Orphan / O Órfão - carolina markowicz

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Der Kurzfilm "O Órfão" (ET: „The Orphan“) der brasilianischen Filmemacherin Carolina Markowicz handelt vom Waisenkind Jonathas, der aufgrund seiner sexuellen/geschlechtlichen Identität Probleme hat eine Adoptivfamilie zu finden. Weiterhin behandelt der Film Themen der Queerness und Zugehörigkeit.

WREN BOYS by Harry Lighton (BAFTA) - Trailer - Salaud Morisset

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Der Kurzfilm "Wren Boys" von Harry Lighton ist ein 11-minütiges Drama voller Plot-twists. Die Metapher der irischen "Jagd auf den Zaunkönig" steht für das Spannungsverhältnis von alt und neu - von Tradition und Progressivität. Eingebettet darin sind die Themen traditioneller irischer Männlichkeit, Katholizismus und dem Umgang mit Homosexualität in diesem Kontext.

Janelle Monáe - Dirty Computer [Emotion Picture] - Janelle Monáe

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Jane 57821 ist ein Roboter, gespielt von Janelle Monáe. Sie versucht sich von den totalitären Fesseln zu befreien, die sie dazu zwingen, sich homophoben Normen zu beugen. Sie wird festgehalten und alle ihre Erinnerungen des „dirty mind“ werden gelöscht, „bereinigt“ – auch die ihrer Geliebten.

Monáe führt die Bezeichnung „emotional picture“ ein, angelehnt an „motion picture“ – ein narrativer Kurzfilm, der das Musikalbum begleitet und die Musik integriert. Der Film zeigt gleichzeitig die Verzweiflung, kontrolliert zu werden und die Selbstbestimmtheit und Freiheit, auszuleben, wer man wirklich ist. Er stellt auf empowernde Weise lesbische Zuneigung und Schwarze Frauen dar, die sich und ihre Körper sorglos zelebrieren.

Florian & Max auf dem Sprung in die große Liebe - meinTestgelände

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Florian und Max lernen sich während eines Unglücks kennen. Sie unterstützen sich gegenseitig und merken nach einiger Zeit, dass sie sich ineinander verliebt haben...wie geht es mit den beiden verliebten Fröschen nun weiter?

Böll.Global 6: Wie sich die Covid-19-Krise auf Frauen und LSBTIQ auswirkt - Heinrich-Böll-Stiftung

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An den Beispielen Brasilien und Horn von Afrika blickt die sechste Ausgabe von Böll.Global mit einem intersektionalen feministischen Fokus auf die Pandemie. Kolleg*innen der Stiftungsbüros aus Rio de Janeiro und Nairobi sprechen über die Herausforderungen, die die Pandemie für Frauen und LSBTIQ mit sich bringt. Im Fokus stehen u. a. folgende Fragen: Welchen Herausforderungen begegnen Frauen und LSBTIQ während der Pandemie? Inwieweit betrifft die ökonomische Vulnerabilität Frauen und LSBTIQ in besonderem Maße? Was bedeutet die Zunahme von geschlechtsspezifischer Gewalt für Frauen und LSBTIQ? Welche Möglichkeiten und Chancen bieten sich in der Pandemie für Frauen und LSBTIQ?

Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert mit:

  •  Jana Prosinger, Globale Einheit für Feminismus und Geschlechterdemokratie,
  •  Ulf Terlinden, Büro Nairobi – Kenia, Uganda, Tansania, Somalia/Somaliland
  •  Annette von Schönfeld, Büro Rio de Janeiro - Brasilien

Das Video ist ein Mitschnitt des Online-Gesprächs aus der Reihe zu Folgen und Umgang mit der Pandemie vom Mittwoch, den 27.01.2021.