Beschreibung

Mit der Dokumentation "Ouvrir La Voix" (Speak Up - Nimm kein Blatt vor den Mund") verknüpft die französische Soziologin und Aktivistin Amandine GAY afro-diasporische und queer-feministische Perspektiven im französischen Kontext, um in oftmals eindimensionalen, westlich-diskursiven Darstellungen, fehlende Narrative zu ergänzen. Der Film konzentriert sich auf die Erfahrungen von Schwarzen Frauen in Frankreich und verdeutlicht die Intersektion der Identität "Frau" und "Schwarz".

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Der US-amerikanischer Dokumentarfilm Paris brennt (Originatitel: Paris Is Burning)  von Jennie Livingston aus dem Jahr 1990 zeigt die Ballroom Culture in New York City in den 1980er Jahren und gilt als eines der einflussreichsten Zeitzeugnisse der Schwulen- und Transgenderszene sowie der afroamerikanischen und Latino-Community. In einigen Szenen zeigt und erklärt Paris is Burning die Ursprünge der Tanzform "Voguing", das eine eigene Kategorie bei den Bällen hat. Willi Ninja, einer der prominentesten Voguing-Tänzer, wird im Film interviewt.

Der Film zeigt Szenen verschiedener Bälle in Harlem, die als Wettbewerbe in zahlreichen unterschiedlichen Kategorien organisiert sind. Die Teilnehmer*innen gehen dabei wie auf einem Laufsteg durch den Ballsaal und werden von Juror*innen anhand der „Echtheit“ („realness“) ihrer Drag-Darbietungen, ihrer Tanzkünste oder der Schönheit ihrer Kleidung beurteilt. Die Gewinne sind Trophäen. Darüber hinaus gliedert sich der Film in Interviews mit Teilnehmer*innen oder Besucher*innen dieser Wettbewerbe sowie Szenen aus deren Alltag. Die Interviewten erklären dabei wichtige Begriffe, Slangausdrücke und Konzepte der Ballroom Culture. Sie erklären, warum sie an den Wettbewerben teilnehmen oder diese besuchen. Einige der Interviewten erzählen von der Ballroom Culture als Ausweg aus einem homophoben und transfeindlichen von Armut geprägten Alltag. Zu den Interviewpartner*innen zählen Dorian Corey, Pepper LaBeija, Venus Xtravaganza, Octavia St. Laurent und Angie Xtravaganza. Venus Xtravaganza, die als arbeitete Sexarbeiterin arbeitete, um sich Kleidung für Bälle zu kaufen, wurde 1988, noch vor Vollendung der Dreharbeiten des Films, ermordet. Freund*innen von ihr sprechen im Film über den Mord und die Gewalt der New Yorker Transgender-Community.

Im Film geht es auch um die "Houses", die von einer "Mother" geführt werden und zentraler Bestandteil der Ballroom Culture sind. Diese Wahlverwandtschaftsverhältnisse sind wichtig, da viele der Beteiligten von ihren Familien verstoßen wurden. Die Houses wurden oft nach bekannten Modemarken oder den berühmtesten Mitgliedern des House benannt. Die Mothers nehmen Children oft auch bei sich auf, um einen Schlafplatz und Nahrungsmittel zu bieten. 

 

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Der Dokumentarfilm von Mária Takács zeigt Einblicke in das Leben von 5 professionellen Athlet*innen, die in ihrem sportlichen Alltag Anfeindungen von Sportverbänden, Teams oder Menschen aus ihrem familiären und privaten Umfeld erleben müssen. Queere bzw. schwule Läufer, eine Transfrau als Fußballtrainerin, eine lesbische Boxerin und ein*e intersexuelle*r Ruder*in finden in LGBTQIA Sportclubs eine Möglichkeit, ihrer Leidenschaft freier nachzugehen und sich gegenseitig Halt zu geben.

Uferfrauen - Lesbisches L(i)eben in der DDR / TRAILER - Sunday Filmproduktion

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Christiane aus Berlin, Carola aus Dresden, Pat aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Elke und Langzeit-Paar Sabine und Gisela aus Sachsen-Anhalt: Sie alle verbindet, dass sie in der Zeit der DDR um ihre Selbstbestimmung kämpfen mussten, immer gegen die Auflagen des Systems und der Gesellschaft. Wie lässt sich in dieser Zeit lesbischen Liebe, Familienplanung, Identität und Freiheit aushandeln? Eine Aufarbeitung (ost-)deutscher Geschichte.

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Nimmt Gloria Allred einen Fall an, weiß die breite Öffentlichkeit, dass es ernst sein muss. In den USA ist die Zivilrechtsanwältin Gloria Allred sehr bekannt, nicht zuletzt wegen ihrer zahlreichen Auftritte in Talkshows. Ihr Leben lang hat sie sich für Frauenrechte eingesetzt, sei es um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch oder für Betroffene von sexualisierter Gewalt. Auch für LGBTIQ-Rechte kämpfte sie und vertrat. u.a. Jenna Talackova, berühmtes kanadisches Model, das beim Schönheitswettbewerb Miss Universe Canada disqualifiziert wurde, weil sie trans* ist. 

Die Dokumentation zeigt Allreds Leben und ihren unermüdlichen Einsatz für Frauen und vor allem für Überlebende von sexualisierter Gewalt anhand von zahlreichen Interviews und seltenem Archivmaterial. Im Laufe der Jahre hat sie sich mit einigen der mächtigsten und bekanntesten Namen in Politik und Geschäftswelt angelegt und ist gegen Personen wie Bill Cosby und Donald Trump vorgegangen. Berühmtheiten wie Gloria Steinem kommentieren in der Doku genauso wie Allreds Tochter Lisa Bloom, die ebenfalls erfolgreiche Anwältin ist und auch Überlebende von sexualisierter Gewalt in Fällen gegen u.a. Donald Trump und Bill O'Reilly vertreten hat. 

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Jede Trans Person trägt eine Geschichte von Trans Repräsentation nur in Bezug auf was diese selbst gesehen haben mit sich. Disclosure gibt Aufschluss auf diese Repräsentationen von Transgeschlechtlichkeit in US-Amerika, besonders Hollywood. Seien es Stummfilme, Talk-Shows, Sitcoms, Spielfilme oder andere - der Blick wird geschärft auf die Entwicklung von medialer Darstellung von Trans Personen bis in die heutige Zeit. Begleitet werden verschiedene Ausschnitte aus Film und Fernsehen durch Erläuterungen und Kommentare berühmter us-amerikanischer Trans Persönlichkeiten Hollywoods. 

 

Mit:
Laverne Cox, Susan Stryker, Alexandra Billings, Jamie Clayton, Chaz Bono, Alexandra Grey, Yance Ford, Trace Lysette, Jazzmun, Mj Rodriguez, Angelica Ross, Jen Richards, Elliot Fletcher, Brian Michael Smith, Sandra Caldwell, Candis Cayne, Jessica Crockett, Zackary Drucker, Lilly Wachowski, Ser Anzoategui, Michael D. Cohen, Zeke Smith, and Leo Sheng.

trailer Zora - Christine Lamberty

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Der Dokumentarfilm behandelt die Geschichte der Roten Zora, die sich in den 1970ern und 80ern in der BRD als feministische und militantische FrauenLesbenvereinigung geheim organisierte. Sie ging aus dem Kontext der Studierendenbewegungen, der Frauenbewegungen und den sogenannten Revolutionären Zellen hervor, die als linksextremistisch eingestuft wurden und sich der Autonomen Bewegung zuordneten. Ihr Aktivismus positionierte sich u. a. gegen Gewalt gegen Frauen, Gen- und Reproduktionstechnologien und dem Ausbeutungsmechanismus des Patriarchats. Allen voran stand sie aber für die Emanzipation und Selbstbestimmung von FrauenLesben. Der Film lässt ehemalige Zoras sprechen, interviewt aber auch Zeitzeug*innen und eine Historikerin. Zudem werden FrauenLesben zur Kontextualisierung des heutigen Geschehens befragt.