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Es gibt ein anderes Europa und Europäische Identitäten, die oft übersehen werden. In "Afropean" beschreibt Johny Pitts seine Reise durch eine Vielzahl europäischer Städte durch die Linse Schwarzer Europäer*innen, lernt neue Orte kennen und schafft das Gefühl einer Afropäischen Gemeinschaft, die dem wachsenden Nationalismus die Stirn bietet. 

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Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten - Kinder zur Welt bringen soll kein Geschäftsmodell werden, so die Argumentation. Johnny und Stefan aus Stuttgart haben zusammen zwei Kinder bekommen - mit einer Leihmutter aus den USA. Ihre Zwillinge Amalia und Aurelio sind biologisch Halbgeschwister und je das leibliche Kind einer der beiden Eltern. Es hat sechs Jahre gedauert, bis das Paar ihre Kinder endlich bekommen konnte - und gekostet hat der gesamte Prozess einen sechsstelligen Betrag. Mit welchen Vorurteilen wird das schwule Paar konfrontiert und welche Rolle spielt dabei der katholische Glaube ihrer beiden Familien? Welche Rolle hat die amerikanische Leihmutter im Leben der Kinder?

Der SWR Beitrag aus der Reihe "Mensch Leute" zeigt am Beispiel von Johnny und Stefan die umstrittene Thematik der Leihmutterschaft, die Schwierigkeiten von schwulen Paaren mit Kinderwunsch und die rechtliche Situation in Deutschland.

Neue Väter, alte Rollen? Papas unter Druck | Doku | exactly - MDR Investigativ

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In der halbstündigen Doku interviewt Daniel Tautz Väter in unterschiedlichen Kontexten zu ihrer Rolle als Elternteil. Mit dem werdenen Vater Steve und seiner Frau Gina spricht Daniel über Elterngeld, Vorbereitung des Eltern-werdens. Im Westharz begleitet er einen Kurtag in einer Vater-Kind-Kur. Dabei spricht er auch mit der Erlebnispädagogin Nadine Langer darüber, wie sich eine Kur mit Vätern zu einer Kur mit Müttern unterscheidet. Ein paar Teilnehmende teilen ihre Geschichten als alleinerziehende Väter. Auch mit dem Influencer Sebastian Tigges spricht Daniel über Elternzeit und Gleicheberechtigung im Haushalt und Beruf. Außerdem werden Geschichten von Vätern besprochen, die durch den Anspruch von Elternzeit Nachteile im Beruf erfahren haben. 

Untermauert sind die persönlichen Geschichten von Fakten rund um das Thema Elternschaft. So wird dargestellt wer mehr Elternzeit in Anspruch nimmt und wieso, wie es um das Elterngeld steht und was die Gender-Care-Gap ist.

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Warum haben Sprachassistent*innen meist weibliche Stimmen? Dieses Projekt zeigt einen Versuch, feministische Alternativen zu Personal Intelligent Assistants (PIAs) wie Siri, Alexa and Cortana zu schaffen. UAL Creative Computing Institute und Feminist Internet haben Personen aus verschiedenen Feldern zusammen gebracht, um an diesen Alternativen zu arbeiten, Sexismen und Diskriminierungsformen der existierenden PIAs aufzuzeigen und diese kritisch auseinander genommen. Das Resultat sind acht verschiedene feministische Prototypen für PIAs, die auf Josie Youngs Feminist Chatbot Design Process basieren.

Things You'll Know If You're A Woman On The Internet - BBC deepwatch

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BBC Three lädt verschiedene Frauen dazu ein, häufig Erlebnisse zu diskutieren, die sie im Internet machen. Neben "Dick Picks", Mansplaining, Dating, werden gezielte Werbung für Kosmetik oder Kleidung, oder Hasskommentare besprochen. Gleichzeitig werden die positiven und verbindenden Aspekte von Online-Communities erwähnt. Die Diskussion findet komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise statt. 

 

Mit:

Hannah Jane Parkinson & Bisha K. Ali,

Gena-mour Barret & Rossalyn Warren,

Leena Normington & Charlie Brades,

Athena Kugblenu & Rebecca Shortall.

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Kimberlé Crenshaw begründete 1989 das Konzept der Intersektionalität. In diesem TED-Talk spricht sie über die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Intersektionalität in der heutigen Gesellschaft. Sie erzählt die Geschichte des Falls von Emma DeGraffenreid, deren Klage wegen Rassismus und Sexismus bei einem Autohersteller zurückgewiesen wurde. Es fehlte der gesetzliche Rahmen, um die zweifach Diskriminierung in diesem Fall strafrechtlich anzuerkennen. Deshalb erklärte Crenshaw das Problem anhand des bildlichen Vergleichs einer Straßenkreuzung. Aus diesem Fall heraus entwickelte sie also das Konzept der Intersektionalität.

Wenn wir ein Problem nicht sehen können, können wir es nicht lösen. In diesem Vortrag adressiert sie die sexistische und rassistische Gewalt, die heute in den USA von der Polizei ausgeht. In den Medien werden die Opfer von solchen Übergriffen, die proportional häufig Schwarze Frauen* sind, unsichtbar gemacht. Crenshaw nennt die Kampagne "Say Her Name" des African American Policy Forums, das daran arbeitet diese Geschichten sichtbar zu machen und die Aufmerksamkeit auf die massive Gewalt an Schwarzen Frauen* zu lenken.