The Heat: A Kitchen (R)evolution

Der Gender Gap in der Küche: Die meisten Küchenchefs in der Welt sind männlich. Doch langsam ändert sich das Bild. Der kanadische Dokumentarfilm „The Heat: A Kitchen (R)Evolution“ porträtiert sieben Meisterinnen des Fachs. Der Film zeigt, dass neben der Leidenschaft und gleichzeitig dem Stress, der Brutalität und der Erschöpfung in der Küche vor allem auch das Macho-Gehabe vieler berühmter Köche ein wichtiger Faktor ist, weshalb viel Unbehagen herrscht. Mit der steigenden Zahl von Frauen in Restaurant und Küche, scheinen sich diese Dinge allmählich zu verändern.

Bemerkungen

Maya Gallus ist eine preisgekrönte kanadische Autorin und Regisseurin, die sich häufig mit dem „weiblichen Blick“ beschäftigt und sich Themen und Menschen widmet, die in der Gesellschaft marginalisiert werden. Mehr zum Film und Trailer hier.

Hinweis

Der Dokumentarfilm passt zu Diskussionen rund um Gender-Stereotype in Berufen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Küche im Privaten ein weiblich besetzter Raum als Teil der Care-Arbeit ist, aber im öffentlichen Raum ein männlich dominiertes Karrierefeld ist. Auch in den Medien werden Küchen oft so repräsentiert: im privaten Haushalt kochen Frauen*, in Restaurants, vor allem in Sterne-Küchen, kochen Männer.