Beschreibung

Warum haben Sprachassistent*innen meist weibliche Stimmen? Dieses Projekt zeigt einen Versuch, feministische Alternativen zu Personal Intelligent Assistants (PIAs) wie Siri, Alexa and Cortana zu schaffen. UAL Creative Computing Institute und Feminist Internet haben Personen aus verschiedenen Feldern zusammen gebracht, um an diesen Alternativen zu arbeiten, Sexismen und Diskriminierungsformen der existierenden PIAs aufzuzeigen und diese kritisch auseinander genommen. Das Resultat sind acht verschiedene feministische Prototypen für PIAs, die auf Josie Youngs Feminist Chatbot Design Process basieren.

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Dieses Coming-of-Age Komödien-Drama ist das Regie-Debüt von Greta Gerwig, in dem sie großes Kino mit ihrer starken filmischen Stimme beweist. Sie zeigt eine von Humor und gleichzeitig Pathos geprägte Mutter-Tochter-Beziehung im kalifornischen Sacramento inmitten der stark schwankenden Konjunktur im Jahr 2002. Teenagerin Christine “Lady Bird” McPherson (Saoirse Ronan) kämpft gegen ihre willensstarke, und doch liebevolle Mutter (Laurie Metcalf), die als Krankenpflegerin unermüdlich arbeitet, um die Familie über Wasser zu halten, nachdem Lady Birds Vater (Tracy Letts) seinen Job verlor. Lady Bird ist ihrer Mutter ähnlicher als sie vermutlich wahr haben möchte, was ihr am Ende des Films noch einmal deutlich werden wird. Der Film schaut mit einem berührendem Blick auf Beziehungen, die uns prägen, auf Überzeugungen, die uns bestimmen, und auf die unvergessliche Schönheit unserer Heimat. 

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Audre Lordes prägnante, oft wütende und immer brilliante Texte und Vorträge  definierten und inspirierten in den 1970ern und 1980ern feministische, lesbische, Afro-Amerikanische und women of color Bewegungen in den USA sowie weltweit. Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 dokumentiert ein bisher unbekanntes Kapitel aus Lordes Leben: Ihren Einfluss auf die politische und kulturelle Szene in Deutschland in einem Jahrzehnt tiefen sozialen Wandels, einem Jahrzehnt, das den Mauerfall mit sich brachte.

Der Film hebt die Wichtigkeit von Audre Lordes Werk hervor, durch das Afro-Deutsche dazu ermutigt wurden, auf sich aufmerksam zu machen in einer Gesellschaft, in der sie bis dahin isoliert und schweigend gelebt hatten und in der sie weder einen Raum noch einen Namen für sich selbst besaßen. Er berichtet darüber, wie Lorde sowohl die Afro-deutschen Frauen darin bestärkte, zu schreiben und zu publizieren, als auch die weißen deutschen Frauen dazu herausforderte, die Bedeutung ihrer weißen Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeit auf konstruktive Weise umzugehen.

Der Film beinhaltet bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und aktuelle Interviews, die deutlich machen, wie die Ideen, das Werk und die Persönlichkeit von Audre Lorde fortwährend Einfluss auf Deutschland haben. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audio-Aufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, wie auch in ihr Ziel, dass Afro-Deutsche sich gegenseitig erkennen und zusammentun.

2012 ist das zwanzigste Todesjahr von Audre Lorde.

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Richard Edmond Vargas sitzt im kalifornischen Männer*-Knast wegen bewaffneten Raubüberfällen. Contessa Gayles begleitet den 25-Jährigen dabei, wie er ein Rehabilitations-Programm für und mit seinen Insassen* gestaltet. Thema des Programms: Feministische Literatur mit den Schwerpunkten des Patriarchats, toxischer Männlichkeiten und alternativen Modellen dazu. Die Inhaftierten sollen durch diese Linse auch ihre eigenen Handlungen reflektieren.

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Das Patriarchat kann nicht existieren ohne Hierarchie und ohne „die Anderen“, egal, ob Juden, Schwarze oder Frauen. Darum müssen wir Rassenhass und Frauenhass gleichzeitig bekämpfen.

Gerda Lerner (1920-2013) war einer der wichtigsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts. Die jüdische Österreicherin , die vor den Nazis in die USA floh, schrieb wichtige Werke wie Die Entstehung des Patriarchats und Die Entstehung des feministischen Bewusstseins. Lerner wandte aber auch schon früh das Prinzip der Intersektionalität an, da sie sich stark für die Überschneidungen von Race oder Klasse interessierte, z. B. durch ihre Studie Schwarze Frauen im weißen Amerika im Jahre 1972. Zudem etablierte sie 1980 den ersten Studiengang in Frauengeschichte in den USA. Die Doku zeigt den persönlichen, beruflichen und politischen Weg einer feministischen Pionierin.

The Heat: A Kitchen (R)evolution Trailer #1 (2019) | Movieclips Indie - Rotten Tomatoes Indie

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Der Gender Gap in der Küche: Die meisten Küchenchefs in der Welt sind männlich. Doch langsam ändert sich das Bild. Der kanadische Dokumentarfilm „The Heat: A Kitchen (R)Evolution“ porträtiert sieben Meisterinnen des Fachs. Der Film zeigt, dass neben der Leidenschaft und gleichzeitig dem Stress, der Brutalität und der Erschöpfung in der Küche vor allem auch das Macho-Gehabe vieler berühmter Köche ein wichtiger Faktor ist, weshalb viel Unbehagen herrscht. Mit der steigenden Zahl von Frauen in Restaurant und Küche, scheinen sich diese Dinge allmählich zu verändern.

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Als Muslima in Niqab im arabischen Raum und darüber hinaus sich für Frauenrechte und Feminismus einsetzen ist nicht nur mutig, sondern auch extrem gefährlich. Doch eines Tages tritt Hissa Hilal, als erste Frau überhaupt, in dem Finale des Fernsehwettbewerbs „Million‘s Poet“ in Abu Dhabi an und kritisierte live vor einem Millionenpublikum mit ihren Gedichten die patriarchale arabische Gesellschaft, einen Geistlichen in hoher Stellung und extremistischen Islam. Die Dokumentation zeigt ein Bild einer Frau, die mit ihrer Wortkunst Freiheit genießt und im Alltag das Gegenteil erfährt.