Beschreibung

Der Dokumentarfilm von Mária Takács zeigt Einblicke in das Leben von 5 professionellen Athlet*innen, die in ihrem sportlichen Alltag Anfeindungen von Sportverbänden, Teams oder Menschen aus ihrem familiären und privaten Umfeld erleben müssen. Queere bzw. schwule Läufer, eine Transfrau als Fußballtrainerin, eine lesbische Boxerin und ein*e intersexuelle*r Ruder*in finden in LGBTQIA Sportclubs eine Möglichkeit, ihrer Leidenschaft freier nachzugehen und sich gegenseitig Halt zu geben.

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Audre Lordes prägnante, oft wütende und immer brilliante Texte und Vorträge  definierten und inspirierten in den 1970ern und 1980ern feministische, lesbische, Afro-Amerikanische und women of color Bewegungen in den USA sowie weltweit. Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 dokumentiert ein bisher unbekanntes Kapitel aus Lordes Leben: Ihren Einfluss auf die politische und kulturelle Szene in Deutschland in einem Jahrzehnt tiefen sozialen Wandels, einem Jahrzehnt, das den Mauerfall mit sich brachte.

Der Film hebt die Wichtigkeit von Audre Lordes Werk hervor, durch das Afro-Deutsche dazu ermutigt wurden, auf sich aufmerksam zu machen in einer Gesellschaft, in der sie bis dahin isoliert und schweigend gelebt hatten und in der sie weder einen Raum noch einen Namen für sich selbst besaßen. Er berichtet darüber, wie Lorde sowohl die Afro-deutschen Frauen darin bestärkte, zu schreiben und zu publizieren, als auch die weißen deutschen Frauen dazu herausforderte, die Bedeutung ihrer weißen Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeit auf konstruktive Weise umzugehen.

Der Film beinhaltet bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und aktuelle Interviews, die deutlich machen, wie die Ideen, das Werk und die Persönlichkeit von Audre Lorde fortwährend Einfluss auf Deutschland haben. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audio-Aufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, wie auch in ihr Ziel, dass Afro-Deutsche sich gegenseitig erkennen und zusammentun.

2012 ist das zwanzigste Todesjahr von Audre Lorde.

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Die Doku über und mit Eva zeigt eine junge Frau, die in verschiedenen unterschiedlichen Kontexten ihre Identität zusammenstellt und dabei ihr Leben mit intimen Details im Netz teilt. Stereotype haben in Evas postmodernen Welt nichts zu suchen. Die Doku spiegelt die Suche nach dem Ich wider, die Menschen der Generation Y beschäftigt: Drogen, Partyexzesse, Sex, Kunst, Arbeit, Selbstreflexion und Identität. 

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Jeden zweiten Tag versucht in Deutschland eine(Ex-)Partner eine Frau umzubringen, jeden dritten Tag gelingt das. Ein Femizid ist ein Mord an einer Frau, weil sie eine Frau ist. Häufige Auslöser sind Besitzanspruch nach einer Trennung. Es gibt Instrumente für Hochrisiko-Täter, die der Prävention und Warnungen ermöglichen sollen. Wie wirksam sind die Instrumente und wie oft finden sie Anwendung?

Das eigentliche Video zu diesem Beitrag funktioniert derzeit nicht: https://www.youtube.com/watch?v=UUWnIyDMd04

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"Es ist genug – wir wollen nicht sterben," ruft die Frauenrechtlerin Fidan Ataselim an einem Juli-Abend in Istanbul bei einem feministischen Protest. Für Frauen und LGBTIQ-Personen in der Türkei steht viel auf dem Spiel, denn die konservative Regierungspartei AKP will aus der Istanbul-Konvention, ein internationales Abkommen für Gleichberechtigung und den Schutz von Gewaltbetroffenen, austreten. Als Grund dafür sehen vor allem die islamistischen Hardliner in der Partei, dass die Konvention  das gottgegebene Verhältnis zwischen Mann und Frau gefährde und zu dem Homosexualität normalisiere. Als erstes Land überhaupt hatte 2012 die Türkei das Abkommen des Europarats ratifiziert. Seitdem hat sich die Zahl der Frauenmorde pro Jahr mehr als verdoppelt: 474 waren es im vergangenen Jahr. Dazu erschüttert der Mord an Pinar Gültekin die Türkei. Die 27-Jährige wurde von ihrem Freund gewürgt, ins Feuer gestoßen. Später hat er die Leiche in einer Tonne mit Beton übergossen. Die Frauen in der Türkei sind es Leid und fordern laut: „Wir wollen jetzt leben und über Glücksichsein reden…und nicht mehr sterben!“