Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Podiumsdiskussion - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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In dieser Podiumsdiskussion geht es um die "Phantomdebatte" des nicht euro-amerikanischen Patriarchats, das aus Sicht des Eurozentrismus "andere" migrantische/kulturelle/religiöse Geschleechterverhältnisse kritisiert. Was macht dies Ausgrenzung mit den marginalisierten Gruppen? Wieso wird fehlende Geschlechterdemokratie und Gleichberechtigung am liebsten bei "Anderen" gesucht und als schlecht empfunden und was sagt das über hegemoniale Machtansprüche aus? Wieso brauchen wir Feindbilder?

  • Mekonnen Mesghena (Referent Migration und Diversity bei Heinrich-Böll-Stiftung e.V.)
  • Michael Tunç (Netzwerk Männlichkeiten, Migration und Mehrfachzugehörigkeit, Väter in Köln e.V.)
  • Dr. Delal Atmaca (Vorsitzende und Sprecherin bei DaMIgra - Dachverband der Migrantinnenorganisationen)
  • Prof. Dr. Rolf Pohl (ehemals- Institut für Soziologie, Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie, Leibnitz Universität Hannover)
  • Gabriel Fréville (Projektleiter movemen - empowering male refugees, Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.)
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Homo- und Transphobie gibt es an vielen Orten. Wie sieht strukturelle und Alltagsdiskriminerung im internationalen Vergleich aus? Was genau bedeutet Homo- und Transphobie? 

#5 Rechte Männer in der Arbeiter*innenbewegung?! Analysen und Herausforderungen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Klaus Dörre, Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, beschäftigt sich in seinen Forschungen u.a. mit der Frage, inwiefern und warum sich bei Teilen der Arbeiter*innenschaft politische Zugehörigkeitsgefühle und Sympathien in Richtung auf rechte Parteien verschoben zu haben scheinen.

In seinem Vortrag beleuchtet Dörre Dynamiken der Entstehung bzw. Ausbreitung rechtspopulistischer und rechtsextremer Einstellungen bei Arbeiter*innen und mögliche ökonomische und kulturelle Ursachen. Er geht der Frage nach, welche Motive für den Aufstieg des rechten Populismus unter Arbeiter*innen verantwortlich sind und ob bzw. inwiefern soziale Deklassierung und Deprivation ausschlaggebend sind.



Ein Fokus sind die Verflechtungen von Erwerbsarbeit, Männlichkeitskonstruktionen und sozialer Reproduktion, die sich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels seit der Jahrtausendwende beobachten lassen. Für die Diskussion stellt Dörre vor, welche Herausforderungen sich für die politische Bildung, insbesondere innerhalb der Gewerkschaften, ergeben könnten. Weitere Diskussionsfragen sind: Was sind Ursachen für die steigende Attraktivität rechter Männlichkeiten? Welche Konstruktionsmechanismen (re-)produzieren sie und mittels welcher Politiken und Aktivitäten können Alternativen zu rechten Männlichkeitskonstruktionen und -bildern ermöglicht und unterstützt werden?

Komm mal klar auf deine Männlichkeit! - Elliott Tender

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Das Video befasst sich mit der Frage was typisch männlich ist, also mit Definitionen von Männlichkeit, was sich als komplexer herausstellt als gedacht. Genauer wird es dann mit dem Begriff "Toxic Masculinity" und wie diese der Gesellschaft schadet.

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The following video investigates the interwoveness of white supremacy in U.S Americas history and how its still in full effect to this day. The video has the format of a crash course on white supremacy, how it manifested itself back in the day and nowadays.

Frauenrechte in der EU: Unsicherheit junger Männer schürt Antifeminismus - euronews (deutsch)

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Das kurze Erklärvideo gibt Aufschluss über die aktuelle Entwicklung des Rechtsrucks, besonders bei jungen Männern. Es wird eine Studie zitiert, die Zusammenhänge zwischen den wirtschaftlichen Entwicklungen und der größer werdenden antifeministischen Stimmung in Europa findet. Javier Carbonell vom Europäischen Zentrum für Politik (EPC) erklärt, dass junge Männer in Bezug auf Einkommen, Vermögen, Zugang zu Wohnraum und Bildung hinter junge Frauen zurückgefallen seien. Arbeitsplatzverlust durch technologische Entwicklungen beträfen vor allem junge Männer. Das würden rechte Parteien und Gruppierungen nutzen, um die jungen Männer für sich zu begeistern, was sich besonders bei Wahlergebnissen zeige. Denn in der älteren Gesellschaft ist eine solche Kluft zwischen links und rechts nicht zu vermerken. Um der Spaltung entgegen zu wirken, sei es notwendig, antifeministische Rhetoriken zu bekämpfen. Außerdem müssen politische Entscheidungsträger*innen Lösungen für die wirtschaftlichen Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen finden, um der europäischen Jugend Perspektiven bieten zu können. 

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Das gewaltvolle N-Wort ist rassistisch und kann nicht von seiner Kolonialgeschichte entkoppelt werden. Heute gilt es allgemein als abwertendes, rassistisches Schimpfwort für Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Thandi Sebi erklärt, warum es auch endlich aus dem Wortschatz, Geschichtsbüchern und Literatur gestrichen werden muss - und damit niemandem "seine Kindheit weggenommen wird".

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Was bedeutet Afrodeutsch eigentlich und woher kommt dieser Begriff? In diesem kurzen Erklärvideo geht es um die afrodeutsche Geschichte und Bewegung. 

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Die Geschichte von Schwarzen Menschen sind weitestgehend unsichtbar. In deutschen Geschichtsbüchern finden sich weder May Ayim, die Dichterin, Autorin und Aktivistin, die sich bereits in den 80er Jahren gegen Rassismus und für eine afrodeutsche Identität aussprach, noch die deutsche Kolonialgeschichte auf dem afrikanischen Kontinenten. Doch Schwarze Geschichte ist auch in Deutschland nichts neues, denn sie reicht bis zum Kaiserreich. Der Black History Month erinnert jedes Jahr im Februar an Schwarze Geschichte. Über die Hintergründe und die Entstehung des Black History Month erzählt Rosa Mag in dieser Folge.