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In Video wird das norwegische Familienmodell mit der Lage in Deutschland verglichen. Bezogen auf Elternzeit wird über eine mögliche Vorbildfunktion gesprochen.

«Marx imagined a totally asexual worker» - Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Silvia Federici, eine der prominentesten marxistischen Feminist*innen, analysiert die Unsichtbarmachung von Frauen in Marx‘ Schriften und im marxistischen Verständnis von Arbeit. Sie spricht über die Rolle der Hausarbeit und Sorgearbeit, die Mechanisierung des Körpers und die Bedeutung der Kontrolle über Körper im Kapitalismus. Sie erklärt, dass Reproduktion von Arbeitskraft eine Kernaufgabe von Frauen ist und warum der Kapitalismus Sexismus braucht.

Der 'Equal Care Day' in 1'40 erklärt.  - #EqualCareDay - Equal Care Day

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Seit 2016 macht der bundesweite Aktionstag am 29. Februar bzw. 1. März auf die ungleich verteilte Care-Arbeit (bzw. Sorge- und/oder Pflegearbeit) aufmerksam. Es geht um die Sichtbarmachung dieser oft nicht ernst genommenen Arbeit. Egal, ob es um die Care-Arbeit zuhause, in der Erwerbstätigkeit oder Freizeit geht: Geschlechterrollen prägen nach wie vor ungleiche Verhältnisse, Bezahlung und Wertschätzung. Die Initiator*innen Sascha Verlan und Almut Schnerring erklären euch in diesem Video kurz und knapp, was es mit dem Equal Care Day auf sich hat.

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Hanna und Martin haben ein Familienmodell, das oft als unkonventionell angesehen wird und noch nicht weit verbreitet ist. Sie haben zwei Kinder und haben sich bei der der Betreuung ihrer Kinder entschieden, die Care-Arbeit gleichberechtigt zu verteilen. Sie hinterfragen Familienmodelle, die selten hinterfragt werden. Gesellschaftlich leisten Frauen deutlich mehr unbezahlte Familien-Arbeit als Männer. Hanna und Martin arbeiten rund 30 Stunden in der Woche und treten beruflich kürzer, um mehr Zeit für die Familien-Arbeit zu haben. Für beide zahlt sich das Modell aus, obwohl sie Abstriche gemacht haben, weniger verdienen und mit gesellschaftlichen Klischees konfrontiert werden.

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Auf der ganzen Welt tragen Frauen 75% der unbezahlten Arbeit, speziell die Kinderversorgung, das Kochen, das Reinigen oder die Landwirtschaft. Ohne diese Arbeit könnte eine Gesellschaft nicht bestehen. Doch unbezahlte Care-Arbeit ist häufig unsichtbar. Sie sollte als Teil der Berechnungen des Bruttoinlandsprodukts genutzt werden, um diese mehr wertzuschätzen. Würde dies geschehen, wäre die Wichtigkeit von Care-Arbeit deutlich: Zum Beispiel würde in Tanzania unbezahlte Care-Arbeit 63% des Bruttoinlandsprodukts ausmachen. In der Schweiz würde Care-Arbeit im Bruttoinlandsprodukt den Wert von Banken und der Versicherungsindustrie einnehmen.

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Sollte das Video oben nicht richtig angezeigt werden, geht´s hier zum Video auf YouTube.

Die Vorstellung, dass Frauen die besseren Eltern seien und eine natürlich stärkere Bindung zu Kindern haben, ist weit verbreitet. Gibt es einen chemischen Hintergrund dafür? Mai Thi Nguyen-Kim geht dieser Frage anhand chemischer, anthropologischer und psychologischer Erläuterungen auf den Grund.

Das „Kuschelhormon“ Oxytocin hat eine wichtige Bedeutung in der Schwangerschaft und fördert Wehen und Milchbildung. Auch beim anderen Elternteil wird das „Kuschelhormon“ erhöht – sowohl bei der Geburt des Kindes und sechs Monate später: Zu diesem Zeitpunkt war der Oxytocinspiegel bei beiden Eltern gleich hoch. Bei Vätern bzw. dem anderen Elternteil kann das durch Zeitverbringen, Fürsorgen oder Spielen mit den Kindern geschehen. Auch bei homosexuellen Paaren sind die Level gleich hoch. Außerdem soll die Vater- bzw. Elternschaft (der nicht schwangeren Person) den Testosteronspiegel senken. Bei Gehirnscans zeigte sich, dass eine Region im Gehirn, die für die Emotionsverarbeitung zuständig ist, aktiver wird, wenn Zeit mit Kindern verbracht wird – das geschieht stärker bei dem Teil der Familie, der sich stärker um das Kind kümmert. Bei heterosexuellen Paaren ist das häufig die Person in der Mutterrolle. Bei homosexuellen Paaren hingegen, ist schlichtweg die Person, die am meisten Zeit mit dem Kind verbringt. So hat Geschlecht keinen Einfluss darauf, sondern die Zeit, die aktiv mit dem Kind verbracht wird. Sie wirkt sich darauf aus, wie körperliche chemische Vorgänge sich auf die Fürsorge auswirken.

Mai Thi Nguyen-Kim spricht außerdem mit Natalia Reagan, Dozentin für Anthropologie und Primatologie und Prof. Dr. Andreas Eickhorst, Entwicklungspsychologe. Sie sind sich einig: Väter können chemisch genauso gute Eltern sein wie Mütter – auch wenn es noch zahlreiche gesellschaftliche Hürden gibt wie die Gender Pay Gap und unterbezahlte Care-Arbeit.öäü

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Mehr als die Hälfte aller Menschen menstruieren jeden Monat. Trotzdem ist das Thema Tabu. Ariane und Sebastian befragen junge Leute zum Thema Menstruation, probieren verschiedene Hygieneartikel alternativ zum Tampon aus, und sprechen über Menstruationsbeschwerden und die gynäkologische Erkrankung Endometriose.

Starke Regelschmerzen? 💥 Das kann dahinterstecken!⎢Auf Klo - Auf Klo

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In folgendem Video wird über Endometriose aufgeklärt. Zu Gast ist eine Person, welche selbst von Endometriose betroffen ist und Einblicke über ihr Leben darüber gibt.