Climate change is not gender neutral feat. @OurChangingClimate - zentouro

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Die Klimakrise wirkt sich nicht auf alle gleich aus. Gender, Wohnort, Einkommen oder andere Faktoren sind entscheidend. Auch Maßnahmen gegen die Klimakrise sind nicht geschlechterneutral. Zentouro gibt eine Einführung in ökofeministische Anliegen. Was ist die sogenannte „Agricultural gender gap“? Und welche Bedeutung haben Bildung und Familienplanung im Klimakontext?

What Is Emotional Labor? - The Entropy System

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Emotionale Arbeit wird tagtäglich performt. Beispiele dafür finden sich sowohl im Arbeitsumfeld, in privaten Beziehungen, als auch in alltäglichen Interaktionen mit Menschen in der Öffentlichkeit. Eine Verkaufsperson im Laden grüßt dich freundlich und fragt, was du brauchst — das ist emotionale Arbeit, die du automatisch entgegennimmst. Dein Onkel hört dir zu, wenn du über deine Sorgen sprichst — auch das ist emotionale Arbeit, die du wahrscheinlich aktiv gesucht hast. Viele fragen sich nun, wieso man das als Performance bezeichnen könnte? Wyn gibt Antworten dazu. Wyn spricht auch darüber, dass insbesondere marginalisierte Gruppen wie BiPOC oder queere Menschen im besonderen Maße emotionale Arbeit leisten müssen, um bestimmte (unangenehme) Situationen zu vermeiden. Das Video ist auch ein Appell für mehr Verständnis untereinander und der Wichtigkeit von gesunden persönlichen Grenzziehungen, damit die mentale Gesundheit nicht an „Überstunden“ von emotionaler Arbeit leidet.

«Marx imagined a totally asexual worker» - Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Silvia Federici, eine der prominentesten marxistischen Feminist*innen, analysiert die Unsichtbarmachung von Frauen in Marx‘ Schriften und im marxistischen Verständnis von Arbeit. Sie spricht über die Rolle der Hausarbeit und Sorgearbeit, die Mechanisierung des Körpers und die Bedeutung der Kontrolle über Körper im Kapitalismus. Sie erklärt, dass Reproduktion von Arbeitskraft eine Kernaufgabe von Frauen ist und warum der Kapitalismus Sexismus braucht.

trailer Zora - Christine Lamberty

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Der Dokumentarfilm behandelt die Geschichte der Roten Zora, die sich in den 1970ern und 80ern in der BRD als feministische und militantische FrauenLesbenvereinigung geheim organisierte. Sie ging aus dem Kontext der Studierendenbewegungen, der Frauenbewegungen und den sogenannten Revolutionären Zellen hervor, die als linksextremistisch eingestuft wurden und sich der Autonomen Bewegung zuordneten. Ihr Aktivismus positionierte sich u. a. gegen Gewalt gegen Frauen, Gen- und Reproduktionstechnologien und dem Ausbeutungsmechanismus des Patriarchats. Allen voran stand sie aber für die Emanzipation und Selbstbestimmung von FrauenLesben. Der Film lässt ehemalige Zoras sprechen, interviewt aber auch Zeitzeug*innen und eine Historikerin. Zudem werden FrauenLesben zur Kontextualisierung des heutigen Geschehens befragt.

'We are the most homophobic country in the EU': Poland’s election and the LGBT fightback - The Guardian

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Andrzej Duda wirbt seit seiner Amtszeit 2015 als polnischer Präsident für "traditionelle Werte". Bart Staszewski, LGBT-Aktivist*in, wird im Wahlkampf im Sommer 2020 dabei begleitet, auf die sogenannten "LGBT-freien" Zonen (ca. 1/3 Polens) aufmerksam zu machen, die insbesondere in ländlicheren Gegenden vorzufinden sind. Staszewski spricht über die politische Instrumentalisierung von LGBT im Wahlkampf und die psychischen Belastungen von LGBT, die vor allem jüngere Menschen betreffen. Die Kurzdoku zeigt, dass die Hoffnung für eine bessere Zukunft immer noch da ist. 

Duda hat den Wahlkampf gewonnen und bleibt weiterhin polnischer Präsident.

International Women's Day: Gender pay gap in Europe - FRANCE 24 English

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In Europa verdienen Frauen für dieselbe Arbeit im Schnitt 16 % weniger als Männer. Das Erklärvideo zeigt, dass sich bereits bei der Einstellung von höheren Positionen geschlechterparteiisch eher für die Männer entschieden wird. Diese verdienen dann meist auch mehr als die Frauen. Weiterhin werden Statistiken zu verschiedenen europäischen Ländern verglichen.

KEIN ZICKENFOX | Trailer [HD] - kinofilme

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Der Film zeigt das 2003 gegründete Berliner Frauenblasorchester bei Proben und kleineren Konzerten und stellt einzelne Musikerinnen der 66 Frauen im Alter zwischen 20 und über 70 Jahren vor. Die Doku zeigt den Alltag und die unterschiedlichen Biografien des größten Frauenblasorchesters der Welt. Ob Bio-Bäuerin oder Polizistin: Die Liebe zur Musik verbindet. Außerdem begleitet der Film das Orchester bei einer Tournee ins fränkische Wachenroth und zeigt die Vorbereitungen sowie das Konzert in der Berliner Philharmonie.

Das Berliner Frauenblasorchester veranstaltete am 5. Mai 2013 im Hauptbahnhof Berlin einen Flashmob.

Venus - Die Nackten Wahrheiten [Dokumentation 2017] - Doku 2k18

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Zwei Filmemacherinnen luden in Kopenhagen Frauen bis Mitte 30 zu einem offenen Casting für einen "Frauen-freundlichen" Erotikfilm ein. Dabei sollten die Frauen offen über ihre Sexualität, Feminität und Körper reden. Welche Erfahrungen haben sie gemacht und wie empfinden sie Unterschiede der Fremd- und Selbstwahrnehmung? Einige dieser Ausschnitte sollten eine Grundlage für den eigentlichen Erotikfilm bieten. Doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass ein viel größerer Redebedarf zu diesen Themen existiert, sodass daraus überraschenderweise eine Dokumentation entstand, die ein intimes Porträt dieser Frauen zeichnet.

Beschreibung

Gemeinsam begeben sich die Reporterin Nadine Hadad und die Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin Natasha A. Kelly auf Spurensuche durch Berlin. Sie besuchen relevante Orte, die afrodeutsche Geschichte sichtbar machen, wie das May-Ayim-Ufer oder eine Gedenktafel an dem Ort, an dem der afroamerikanische Wissenschaftler W. E. B. Du Bois lebte. Die geschichtlichen Spuren zeigen die lange Geschichte afrodeutschen Widerstandes. Schon 1919 forderte Martin Dibobe in einer Petition an die Deutsche Nationalversammlung Gleichberechtigung für Schwarze Menschen in Deutschland und den Kolonien. Natasha A. Kelly erläutert eindringlich, warum May Ayim so wichtig für die Schwarze deutsche Selbstermächtigung war. Gleichzeitig besuchen Hadad und Kelly auch Orte, die noch von rassistischer Fremdbezeichnung geprägt sind, wie Straßen, die noch die Namen ehemaliger Kolonialherren tragen.

'Sex is not a crime': the women protesting Poland's new abortion law - The Guardian

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Seit Polen ein Gesetz verabschiedet hat, das Abreibungen verbietet, folgen die größten Proteste, die das Land seit vier Jahrzehnten erlebt hat. Frauen wehren sich gegen staatliche und religiöse Barrieren. Der Guardian begleitet Karolina Więckiewicz. Sie ist Anwältin und arbeitet für die Charity Abortion Without Borders. Das Projekt berät Frauen rechtlich und hilft ihnen, Abtreibungen sicher und legal im Ausland zu organisieren. Ihrer Meinung nach ist die wichtigste Aufgabe, Frauen zu bestärken, ihnen klar zu machen, dass sie nicht alleine sind und sie sich Scham und kirchlicher Autorität selbstbestimmt widersetzen können.