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"Es ist genug – wir wollen nicht sterben," ruft die Frauenrechtlerin Fidan Ataselim an einem Juli-Abend in Istanbul bei einem feministischen Protest. Für Frauen und LGBTIQ-Personen in der Türkei steht viel auf dem Spiel, denn die konservative Regierungspartei AKP will aus der Istanbul-Konvention, ein internationales Abkommen für Gleichberechtigung und den Schutz von Gewaltbetroffenen, austreten. Als Grund dafür sehen vor allem die islamistischen Hardliner in der Partei, dass die Konvention  das gottgegebene Verhältnis zwischen Mann und Frau gefährde und zu dem Homosexualität normalisiere. Als erstes Land überhaupt hatte 2012 die Türkei das Abkommen des Europarats ratifiziert. Seitdem hat sich die Zahl der Frauenmorde pro Jahr mehr als verdoppelt: 474 waren es im vergangenen Jahr. Dazu erschüttert der Mord an Pinar Gültekin die Türkei. Die 27-Jährige wurde von ihrem Freund gewürgt, ins Feuer gestoßen. Später hat er die Leiche in einer Tonne mit Beton übergossen. Die Frauen in der Türkei sind es Leid und fordern laut: „Wir wollen jetzt leben und über Glücksichsein reden…und nicht mehr sterben!“

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Jeden zweiten Tag versucht in Deutschland eine(Ex-)Partner eine Frau umzubringen, jeden dritten Tag gelingt das. Ein Femizid ist ein Mord an einer Frau, weil sie eine Frau ist. Häufige Auslöser sind Besitzanspruch nach einer Trennung. Es gibt Instrumente für Hochrisiko-Täter, die der Prävention und Warnungen ermöglichen sollen. Wie wirksam sind die Instrumente und wie oft finden sie Anwendung?

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Thandi Sebi erzählt davon, dass ihr sehr häufig (fremde) Menschen einfach so in die Haare fassen. Warum das übergriffig und ein No-Go ist, erklärt sie hier.

Venus - Die Nackten Wahrheiten [Dokumentation 2017] - Doku 2k18

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Zwei Filmemacherinnen luden in Kopenhagen Frauen bis Mitte 30 zu einem offenen Casting für einen "Frauen-freundlichen" Erotikfilm ein. Dabei sollten die Frauen offen über ihre Sexualität, Feminität und Körper reden. Welche Erfahrungen haben sie gemacht und wie empfinden sie Unterschiede der Fremd- und Selbstwahrnehmung? Einige dieser Ausschnitte sollten eine Grundlage für den eigentlichen Erotikfilm bieten. Doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass ein viel größerer Redebedarf zu diesen Themen existiert, sodass daraus überraschenderweise eine Dokumentation entstand, die ein intimes Porträt dieser Frauen zeichnet.

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Jana Pareigis, Fernsehmoderation, reist durch Deutschland und spricht mit anderen Afrodeutschen und Schwarzen Menschen über deren Repräsentation  in den deutschen Medien, aber auch über ihr (alltägliches) Leben in Deutschland und Rassismuserfahrungen. Mit dabei sind bekannte Gesichter wie Samy Deluxe, der NS-Zeitzeuge Theodor W. Michael und viele andere, die versuchen in Deutschland als Deutsche akzeptiert zu werden. Die Diskriminierung und das Unsichtbarmachen Schwarzer Stimmen ist tief in der deutschen Geschichte verankert und verbindet viele Afrodeutsche und Schwarze Menschen.