Arpana und Maja geben regelmäßig Workshops zum Thema "How to be an ally?" Ein*e Ally ist eine nicht-betroffene, verbündete Person und kann sich nicht nur auf Rassismus, sondern auch auf alle anderen Diskriminierungsformen wie Sexismus, Ableismus etc. beziehen. Lisa führt ein Interview mit den beiden, um Anregungen zu geben, wie man sein Handeln und Verhalten sensibler und reflektierter gestalten kann, um Diskriminierung vorbeugen, zu vermeiden oder entgegenzuwirken.
Rassismus beschreibt die Diskriminierung von Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Kultur oder Religion. Beispiele sind anti-Schwarzer Rassismus oder Antiromaismus. Rassismus kann sich auf Einstellungsebene als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit äußern. Rassismus und Antifeminismus haben Überschneidungspunkte. So beruhen viele Rassismen und Antifeminismen auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit und biologistischen Argumentationen. Menschen, die rassistische Einstellungen teilen, sind zu hoher Wahrscheinlichkeit auch antifeministisch eingestellt. Außerdem sind Rassismus und Antifeminismus über verschiedene Verschwörungserzählungen, z. B. die des ‚großen Austauschs‘, gekoppelt und spielen eine zentrale Rolle in rechten Weltbildern.
Siehe auch: Alltagsrassismus