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Geburtshilfe

Beschreibung

Freddy McConnell ist 30 Jahre alt, trans Mann und hat den Wunsch Vater zu werden. Dabei stößt er auf viele Hürden. Als schwuler, schwangerer Vater trifft er auf gesellschaftliche Vorstellungen von Geschlecht und Familie. Der Film zeigt die körperlichen und psychischen Herausforderungen sowie die geschlechtsspezifische Dysphorie (Diskrepanz zwischen dem eigenen Körper und der empfundenen geschlechtlichen Identität) im Laufe der Schwangerschaft. Neben den persönlichen Kämpfen beleuchtet die Dokumentation auch die gesellschaftlichen Vorurteile und das Unverständnis, mit denen der werdende Vater konfrontiert wird. Dennoch verfolgt der Protagonist seinen Weg zur Familiengründung.

Zur Doku

Beschreibung

Das Video ist ein Interview mit der Hebamme Eva Placzek, das von der ARD-Sendung „Deep und Deutlich“ geführt wurde. Die Hebamme berichtet von ihren Erfahrungen mit Gewalt durch Ärzte und Hebammen im Kreißsaal. Sie beschreibt, was sich in deutschen Kreißsälen dringend ändern muss, insbesondere der Machtmissbrauch gegenüber Frauen. Sie schildert, wie Frauen im Kreißsaal beleidigt und bedroht werden, was oft dazu führt, dass sie sagen: „Macht mit mir, was ihr wollt.“ Sie beschreibt die Kaskade von Interventionen, zu denen es im Krankenhaus kommen kann, beispielsweise auch der Kristeller-Handgriff (eine Maßnahme bei der wehensynchron von außen Druck auf den oberen Teil des Uterus ausgeübt wird, um die Geburt des Kindes zu beschleunigen). 

Auf die Frage, warum solche Gewalt weiterhin vorkommt, antwortet sie, dass viele Ärzte und Hebammen glauben, es handele sich um einen Notfall und es müsse so gemacht werden, wobei sie die Wünsche der Frau außer Acht lassen. Sie sagt, dass im Kreißsaal so vieles falsch gemacht wird und dass die Beteiligten genau wissen, was sie tun. Sie argumentiert, dass die Unterscheidung zwischen Gewalt und medizinischer Notwendigkeit von der Frau selbst getroffen werden sollte. 

Sie beschreibt jedoch auch eine Situation, in der sie das Gefühl hatte, zur Komplizin geworden zu sein. Zeitdruck und ein Mangel an qualifiziertem Personal schaffen einen Teufelskreis, dessen Auswirkungen während der Geburt deutlich werden. Sie fordert Unterstützung für den Hebammenberuf, mehr Aufmerksamkeit für die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sowie eine ganzheitliche Betreuung von Frauen.

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