Frauenrechte

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Nimmt Gloria Allred einen Fall an, weiß die breite Öffentlichkeit, dass es ernst sein muss. In den USA ist die Zivilrechtsanwältin Gloria Allred sehr bekannt, nicht zuletzt wegen ihrer zahlreichen Auftritte in Talkshows. Ihr Leben lang hat sie sich für Frauenrechte eingesetzt, sei es um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch oder für Betroffene von sexualisierter Gewalt. Auch für LGBTIQ-Rechte kämpfte sie und vertrat. u.a. Jenna Talackova, berühmtes kanadisches Model, das beim Schönheitswettbewerb Miss Universe Canada disqualifiziert wurde, weil sie trans* ist. 

Die Dokumentation zeigt Allreds Leben und ihren unermüdlichen Einsatz für Frauen und vor allem für Überlebende von sexualisierter Gewalt anhand von zahlreichen Interviews und seltenem Archivmaterial. Im Laufe der Jahre hat sie sich mit einigen der mächtigsten und bekanntesten Namen in Politik und Geschäftswelt angelegt und ist gegen Personen wie Bill Cosby und Donald Trump vorgegangen. Berühmtheiten wie Gloria Steinem kommentieren in der Doku genauso wie Allreds Tochter Lisa Bloom, die ebenfalls erfolgreiche Anwältin ist und auch Überlebende von sexualisierter Gewalt in Fällen gegen u.a. Donald Trump und Bill O'Reilly vertreten hat. 

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Am 02. März 2018 sprach die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit Expertinnen aus Kenia und Deutschland über die Stärkung von Frauenrechten durch fairen Handel (Das Gespräch fand auf Englisch und Deutsch statt). Anlässlich des internationalen Frauentages wurde zur Podiumsdiskussion zum Thema: „Frauenrechte durch fairen Handel stärken“ eingeladen. Am Beispiel der Blumen- und Textilproduktion wurde mit Expertinnen und dem Publikum über die Möglichkeiten und Herausforderungen des fairen Handels und dessen Auswirkungen auf die Rechte von Frauen gesprochen.

Frauen stellen die Hälfte der Beschäftigten im ostafrikanischen Blumensektor. Die Arbeitsbedingungen sind meist schlecht und durch zahlreich eingesetzte Pestizide sind sie enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.

Auch in der Bekleidungsindustrie ist ein Großteil der Textilarbeiter*innen weiblich. Arbeit zu Hungerlöhnen unter miserablen Bedingungen bei fehlendem Schutz ist in Fabriken in Bangladesch oder Myanmar an der Tagesordnung. In öffentlichkeitswirksamen Kampagnen fordern Frauen in der Textilbranche daher die Stärkung von Frauen- und Arbeitsrechten. Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten werden Frauen dabei unterstützt, in eine verbesserte Arbeitssituation eintreten zu können.

Es diskutierten:

  • Esther Nyambura Juma, Mitarbeiterin der Fairtrade Bigot Flowers Rosenfarm in Kenia
  • Serah Mwangi aus Kenia, Referentin für Geschlechtergerechtigkeit bei Fairtrade Africa
  • Anna Grasemann, Bildungsreferentin für saubere Kleidung bei FEMNET e.V.
  • Moderation: Christel Riemann-Hanewinckel, Vorsitzende des Verwaltungsrates des Kindernothilfe e.V.

Diskussionspunkte:

  • 0:00 Input Esther Juma, Mitarbeiterin einer Fairtrade-Rosenfarm in Kenia
  • 3:57 Input Serah Mwangi, Referentin für Geschlechtergerechtigkeit bei Fairtrade Africa
  • 7:32 Input Anna Grasemann, Bildungsreferentin für saubere Kleidung bei FEMNET e.V.
  • 15:29 ein typischer Arbeitstag als Rosenfarmerin und Mutter
  • 16:15 Temperaturen und Arbeitsablauf auf Rosenfarm
  • 17:00 Warum Rosen aus Afrika? Wasserverbrauch
  • 21:35 Sind Fairtradeunternehmen Genossenschaften oder privat?
  • 22:36 Welche Strategien bewegen Handel und Modeketten zum Umlenken
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Als Muslima in Niqab im arabischen Raum und darüber hinaus sich für Frauenrechte und Feminismus einsetzen ist nicht nur mutig, sondern auch extrem gefährlich. Doch eines Tages tritt Hissa Hilal, als erste Frau überhaupt, in dem Finale des Fernsehwettbewerbs „Million‘s Poet“ in Abu Dhabi an und kritisierte live vor einem Millionenpublikum mit ihren Gedichten die patriarchale arabische Gesellschaft, einen Geistlichen in hoher Stellung und extremistischen Islam. Die Dokumentation zeigt ein Bild einer Frau, die mit ihrer Wortkunst Freiheit genießt und im Alltag das Gegenteil erfährt.

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Dr. Delal Atmaca möchte im Rahmen der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" eine Makroperspektive, aus nicht-pädagogischer Sicht für den sexualpädagogischen Fachkontext einbringen, um einen wichtigen Impuls von Außen zu geben. Ihr Schwerpunkt wird dabei die Istanbul-Konvention sein (01:29:31-01:58:13).

Dr. Delal Atmaca ist Geschäftsführerin des Dachverbandes der Migrantinnen*organisationen (DaMigra e.V.), Juristin, Wissenschaftlerin und Beraterin für Diversitymanagement.

The Heat: A Kitchen (R)evolution Trailer #1 (2019) | Movieclips Indie - Rotten Tomatoes Indie

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Der Gender Gap in der Küche: Die meisten Küchenchefs in der Welt sind männlich. Doch langsam ändert sich das Bild. Der kanadische Dokumentarfilm „The Heat: A Kitchen (R)Evolution“ porträtiert sieben Meisterinnen des Fachs. Der Film zeigt, dass neben der Leidenschaft und gleichzeitig dem Stress, der Brutalität und der Erschöpfung in der Küche vor allem auch das Macho-Gehabe vieler berühmter Köche ein wichtiger Faktor ist, weshalb viel Unbehagen herrscht. Mit der steigenden Zahl von Frauen in Restaurant und Küche, scheinen sich diese Dinge allmählich zu verändern.

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In diesem kurzen Erklärvideo geht es um die Geschichte der Frauenrechte und der Gleichberechtigung. Wie viel Fortschritt haben Frauen* im weltweiten Kampf für Gleichberechtigung bisher erreicht und wie viel ist noch zu tun? Von den globalen Kämpfen der Suffragetten bis hin zur #MeToo-Bewegung und digitalem Aktivismus war der Fortschritt nur sehr langsam. Der Kampf für Gleichstellung der Geschlechter ist aktuell wie eh und je. In diesem Erklärvideo werden kurz und knapp die namhaften Frauen*, Graswurzelbewegungen und historischen Meilensteine, die die Welt für Frauen* und Mädchen* verändert haben, vorgestellt.