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Elternschaft

Beschreibung

Freddy McConnell ist 30 Jahre alt, trans Mann und hat den Wunsch Vater zu werden. Dabei stößt er auf viele Hürden. Als schwuler, schwangerer Vater trifft er auf gesellschaftliche Vorstellungen von Geschlecht und Familie. Der Film zeigt die körperlichen und psychischen Herausforderungen sowie die geschlechtsspezifische Dysphorie (Diskrepanz zwischen dem eigenen Körper und der empfundenen geschlechtlichen Identität) im Laufe der Schwangerschaft. Neben den persönlichen Kämpfen beleuchtet die Dokumentation auch die gesellschaftlichen Vorurteile und das Unverständnis, mit denen der werdende Vater konfrontiert wird. Dennoch verfolgt der Protagonist seinen Weg zur Familiengründung.

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Beschreibung

In dem Video vom Y-Kollektiv wird eine Familie porträtiert, deren älteres Kind Trisomie 21 hat. Für die Familie selbst war die Entscheidung für die Pränataldiagnostik (PND) kein Thema, da die Eltern diese nicht in Anspruch genommen haben. Die Pränataldiagnostik wird aber problematisiert und die Eltern selbst kritisieren das Verfahren. Die gesellschaftliche Dimension, also Druck auf Eltern, fehlende Inklusion von Menschen mit Behinderung usw., wird hervorgehoben. Zugleich wird der Alltag mit ihrem Kind in realistischer und positiver Weise dargestellt, als ein ziemlich „normaler“ Familienalltag. Herausforderungen durch die Behinderung des älteren von zwei Kindern werden aber auch thematisiert.

Es gibt eine kurze Sequenz mit einer Gynäkologin, die darüber berichtet, dass die meisten Eltern sich nach einer Diagnose gegen das Kind entscheiden. Ihre eigene Rolle und die Rolle der Diagnostik selbst wird allerdings nicht problematisiert.

Im letzten Abschnitt steht ein Erwachsener mit Trisomie 21 im Mittelpunkt, der selbst zu Wort kommt und sich gegen Abtreibungen nach Pränataldiagnostik positioniert.

Den Rahmen des Beitrags bildet der Journalist, dessen eigene Betroffenheit den Anlass bildet: Er ist selbst kürzlich Vater geworden und hat Pränataldiagnostik in Anspruch genommen.

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Beschreibung

Julia Tzschätzsch recherchiert für das Format ‚engel fragt‘ des Hessischen Rundfunks zum Thema Pränataldiagnostik (PND). Sie ist selbst Mutter von vier Kindern und hat sich in ihrer letzten Schwangerschaft für den Nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) entschieden. Das ist ein Bluttest, der Wahrscheinlichkeiten für die Trisomien 13, 18 und 21 beim Fötus ermittelt. Ihr Befund war unauffällig, sie hätte sich aber auch für ein Kind mit Trisomie 21 entschieden. Sie fragt sich, wie sich andere werdende Eltern nach einem solchen Test entscheiden und ob es sinnvoll ist, den Test von den Krankenkassen finanzieren zu lassen. Zum Zeitpunkt der Reportage werden 9 von 10 Schwangerschaften, bei denen eine fetale Trisomie 21 festgestellt wird, abgetrieben. Es stellt sich also die Frage: Werden es durch die Kassenleistung noch mehr?

Die Reporterin spricht mit einer Familie mit vier Kindern, von denen zwei mit Trisomie 21 leben und mit Personen, die gerade Eltern wurden oder es bald werden, über ihre Entscheidungen zum Bluttest. Ebenfalls zu Wort kommen ein Pränataldiagnostiker sowie ein Medizinethiker.

Der NIPT wird als medizinischer Fortschritt betrachtet. Zugleich wird betont, dass eine gute Beratung diese Entwicklung begleiten müsse. Diese wird in den Gesprächen als lückenhaft und unzureichend beschrieben. Den Personen, mit denen Tzschätzsch spricht, geht es vor allem darum, gut auf das Leben mit ihrem Kind vorbereitet zu sein. Dafür seien gute Beratung und Zeit notwendig.

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