Identität

Beschreibung

Nicht-binär, genderfluid, genderqueer, trans- oder crossgender, bisexuell oder pansexuell. Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen werden immer flexibler und vielfältiger. Vor allem aber werden sie eins: sichtbarer. 

Das finden noch lange nicht alle gut. Die "Gender-Ideologie" ist eine "postmoderne Verirrung" sagt die katholische Kirche. In der ganzen EU kämpfen Menschen gegen den "Genderwahn" und verteidigen alte Geschlechtskonzepte und Familienmodelle, auch mit Gewalt.

Aber ist das wissenschaftlich überhaupt korrekt? Sind die Unterscheidungen zwischen Geschlechtern überhaupt haltbar? Gibt es eine Grundlage für diese Argumentation? Diesen Fragen wird in der Dokumentation nachgegangen. Sie gelangt zum Schluss, dass die Grenzen auch in der Biologie fließender sind, als manche vielleicht denken.

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Es gibt so viele Identitäten wie es Sterne am Himmel gibt! Was bedeutet es trans*, inter*, cis oder non-binary zu sein? Was machen Normen mit uns und warum haben wir alle was davon, uns aus ihnen zu befreien? Was bedeuten Privilegien und wie kann solidarisches Handeln aussehen?

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Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.

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Angelehnt an die Kontroverse um die Lebenswerk-Ehrung für „Emma“-Cartoonistin Franziska Becker geht es in der Podiumsdiskussion um Interessenkonflikte und Gemeinsamkeiten in Feminismus, Intersektionalität und Journalismus. Es diskutieren Kübra Gümüşay, Journalistin und Netzaktivistin, Anna Mayrhauser, Chefredakteurin des Missy Magazin, Friederike Sittler vom Deutschlandradio und Vorsitzende des Journalistinnenbund, sowie Konstantina Vassilou-Enz, Journalistin und Geschäftsführerin Neue Deutsche Medienmacher*innen.

Lebenswirklichkeiten in ihrer Vielfalt sichtbar machen - auf diesen Anspruch sollten sich Journalismus und intersektionaler Feminismus einigen können. Feminismus drängt aber auf die Veränderung gesellschaftlicher Normen und insbesondere der patriarchalen Kultur. Wie sehr müssen dann auch die Haltungen und Meinungen marginalisierter Gruppen hinterfragt und bestritten werden können?

Journalismus wird weniger als Herzensangelegenheit im Einsatz für bestimmte Themen und Gruppen, sondern vielmehr als professionelle Fremdbeobachtung definiert, die zur sachorientierten Meinungsbildung beiträgt. Wie weit können Interessen und Ansprüche marginalisierter Gruppen gewahrt werden? Wie weit dürfen, müssen Analyse und Kritik gehen? Welchen Platz haben Selbstironie, Satire und Spott? Wie können People of Color, jüngere Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund adäquat im Journalismus beteiligt werden? Wie kann eine Debatte gelingen, ohne wiederum rassistische Stereotype zu bedienen und ohne rechtsextremen Bewegungen Aufwind zu verschaffen?