Schwarze Frauen

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Nachdem im ersten Teil von Amiras Besuch über ihre Erfahrungen als Muslima gesprochen wurde, gehen nun beide gemeinsam an den Ort, wo CurlyJay aka Joana aufgewachsen ist. Hier spricht Joana mit Amira über ihre Rassismuserfahrungen, Mobbing und dem Zugehörigkeitsgefühl in der Kindheit und Jugend und was das Gefühl mit ihnen macht, alleine zu sein und keine Unterstützung zu bekommen.

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CurlyJay und ihre Freundin Amira verbindet u.a. ihre Erfahrung eine Muslima zu sein. Amira wurde in den Islam reingeboren, während CurlyJay vor ein paar Jahren in den Islam umkonvertiert ist. Das Video gibt einen Einblick in freundschaftliche Gespräche über Religion, Glauben, Vorurteile und ihren persönlichen Weg als Muslima.

Im zweiten Teil sprechen die beiden über ihre Rassismuserfahrungen in der Kindheit und Jugend.

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Audre Lordes prägnante, oft wütende und immer brilliante Texte und Vorträge  definierten und inspirierten in den 1970ern und 1980ern feministische, lesbische, Afro-Amerikanische und women of color Bewegungen in den USA sowie weltweit. Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 dokumentiert ein bisher unbekanntes Kapitel aus Lordes Leben: Ihren Einfluss auf die politische und kulturelle Szene in Deutschland in einem Jahrzehnt tiefen sozialen Wandels, einem Jahrzehnt, das den Mauerfall mit sich brachte.

Der Film hebt die Wichtigkeit von Audre Lordes Werk hervor, durch das Afro-Deutsche dazu ermutigt wurden, auf sich aufmerksam zu machen in einer Gesellschaft, in der sie bis dahin isoliert und schweigend gelebt hatten und in der sie weder einen Raum noch einen Namen für sich selbst besaßen. Er berichtet darüber, wie Lorde sowohl die Afro-deutschen Frauen darin bestärkte, zu schreiben und zu publizieren, als auch die weißen deutschen Frauen dazu herausforderte, die Bedeutung ihrer weißen Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeit auf konstruktive Weise umzugehen.

Der Film beinhaltet bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und aktuelle Interviews, die deutlich machen, wie die Ideen, das Werk und die Persönlichkeit von Audre Lorde fortwährend Einfluss auf Deutschland haben. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audio-Aufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, wie auch in ihr Ziel, dass Afro-Deutsche sich gegenseitig erkennen und zusammentun.

2012 ist das zwanzigste Todesjahr von Audre Lorde.

Self Made: Inspired by the Life of Madam C.J. Walker | Official Trailer | Netflix - Netflix

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Self Made: Das Leben von Madam C.J. Walker ist eine US-amerikanische biografische Drama-Miniserie, u.a. von DeMane Davis, über eine der ersten Selfmade-Millionärinnen in den Vereinigten Staaten, basierend auf der Biografie On Her Own Ground: The Life and Times of Madam C. J. Walker. von A'Lelia Bundles, einer Nachfahrin von Walkers Enkelin. Die vierteilige Miniserie erzählt die Geschichte von Sarah Breedlove, später Madam C.J. Walker, und ihrer Karriere wie sie im amerikanischen Traum geschrieben steht: von der Wäscherin zur Millionärin.  Ihr erfolgreiches Unternehmen, das sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Indianapolis aufbaut, vertreibt Haarpflegeprodukte für afroamerikanische Frauen. Es geht dabei um die Sichtbarmachung von Erfolgsgeschichten Schwarzer Frauen in der US-Geschichte. Darüber hinaus geht es neben Rassismus auch um Colorism, Emanzipation, Frauenrechte und das Aufbrechen traditioneller heteronormativer Beziehungen und Familienmodellen. Die Miniserie macht auch sichtbar, weshalb das Konzept der Intersektionalität so zentral für die Kämpfe Schwarzer Frauen ist. 

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In dieser Folge von Rosa Mag geht es um die Bewegung “Black Girl Magic”, die 2013 durch CaShawn Thompson viral ging. Wie das Motto “Black Girl Magic” in Kunst, Kultur und Literatur oder in Reden von Michelle Obama und auf Veranstaltungen von Solange Knowles aufgegriffen wird und was genau es bedeutet erklärt Rosa Mag in dieser Folge Rosapedia.

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Vor über 30 Jahren prägte die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw das Konzept der Intersektionalität. Es hat sich zu einem der wichtigsten Konzepte im akademischen und aktivistischen Kontext etabliert, um auf Mehrfachdiskriminierungen hinzuweisen. In dieser Folge erklärt Rosa Mag den Begriff, die Entstehung und die Bedeutung.

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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen erzählt die Geschichte von einer Gruppe afroamerikanischer Mathegenies, die die erste Erdumkreisung mit Menschen an Bord von der NASA maßgeblich ermöglichen. Dabei geht es vor allem um die bisher weitreichend unbekannte Geschichte von Katherine G. Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe), drei hoch begabte afroamerikanische Frauen, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren. Teil des Programms waren vor allem der erste Raumfahrtflug Amerikas mit einem Menschen an Bord mit dem Astronauten Alan Shepard sowie die erste bemannte Erdumkreisung mit John Glenn. 

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Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“