sexualisierte Gewalt

Hier finden Sie alle Audio- und Video-Inhalte zum Thema. Über den Button gelangen Sie zu unseren schriftlichen Artikeln und umfangreicheren Publikationen.

Artikel und Publikationen

Sex Education: Season 2 | Trailer 2 | Netflix - Netflix

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

In der achtteiligen britischen Coming-of-Age-Serie Sex Education geht es um die ersten Berühurngen mit dem Thema Sex, Sexualität und Liebe. Schon mal was von Vaginismus gehört? Wie zeige ich meinem Gegenüber meine Zustimmung? Humor und Sexualkunde passen zusammen und Sexualität und sexuelle Vorlieben sind so vielfältig wie die Jugendlichen selbst.

Otis Milburn führt zusammen mit Maeve Wiley eine heimliche "Sex Clinic" für Sexualberatung und Sextherapie. Er wohnt bei seiner alleinerziehenden Mutter Jean Milburn, die selbst als Sextherapeutin arbeitet. Es geht um die erste Liebe, den ersten Sex, Coming-out, sexuelle Identität und - wie der Titel verrät - sexuelle Aufklärung. In der zweiten Staffel geht es vor allem noch fokussierter um Empowerment, Solidarität, sexuelle Belästigung, aber auch Fetische und Geschlechtskrankheiten.

 

Beschreibung

Sollte das Video oben nicht richtig angezeigt werden, geht's hier zum Video auf YouTube.

Dr. Mithu Sanyal ist Journalistin, Autorin und Kulturwissenschaftlerin. Im Gespräch mit dem Gunda-Werner-Institut erklärt sie kultur(historische) Aspekte von Vergewaltigung, Männlichkeitsbilder und Strategien gegen sexualisierte Gewalt, wovon auch ihr Buch "Vergewaltigung: Aspekte eines Verbrechens" (2016) handelt. Sie spricht über Grenzüberschreitungen, Grauzonen, Ehre und die binäre Geschlechterordnung des Vergewaltigungsdiskurses. 

Beschreibung

Sollte der Trailer oben nicht richtig angezeigt werden, geht's hier zum Trailer auf YouTube.

Der Dokumentarfilm "Miss Representation" zeigt zum einen Geschichten von jugendlichen Mädchen und zum anderen Interviews mit einflussreichen Frauen* aus der amerikanischen Medienwelt, wie z.B. Jane Fonda, Rachel Maddow, and Katie Couric, um einen Einblick in die Mainstream Medien und ihre Wirkung zu geben. Dabei geht es sowohl um die fehlende als auch die falschen, oft stereotypen oder sexistischen Darstellungen von Frauen* in den Medien. Das Motto des Films lautet “You can't be what you can't see,” was die implizite Botschaft unterstreicht, dass junge Frauen* positive Vorbilder brauchen und wünschen, doch die Medien sie ihnen bisher verweigern. Teil des Films ist auch eine aktivistische Kampagne, die Veränderungen in Politik, Bildung und Medien sowie soziale Verantwortung der Unternehmen fordern. Diese entstand aus der Frustration der Regisseurin, Produzentin und Autorin des Films, Jennifer Siebel Newsom, die eine Parallele zwischen der Unterrepräsentation von Frauen* in den Medien und in der Politik sieht. Mit der Verwendung von Hashtags wie #RepresentHer oder #DisruptTheNarrative ruft sie mittels des "The Representation Project" dazu auf, sich dagegen zu wehren. 

Beschreibung

Der Tanz des chilenischen feministischen Kollektivs "Las Tesis" gegen die Gewalt an Frauen* ging um die ganze Welt und setzt damit ein Zeichen. Zum Rhythmus von Trommeln bewegen hunderte Frauen* ihre Körperteile mit verbundenen Augen - und singen in lauten Chören den Text von "El violador en tu camino", der unter dem gleichnamigen Hashtag #UnVioladorEnTuCamino (dt. "Ein Vergewaltiger auf deinem Weg" um die ganze Welt ging. Es fing alles am 25. November 2019, dem internationalen Tag zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen*, in Santiago de Chile an und hat mittlerweile Städte auf der ganzen Welt erreicht. 

Der Text lässt sich wie folgt übersetzen:

„Das Patriarchat ist ein Richter, der uns verurteilt für unsere Geburt. Und unsere Strafe ist die Gewalt, die du jetzt siehst. Es ist Femizid, Straflosigkeit für den Mörder, das Verschwindenlassen und die Vergewaltigung von Frauen.

Doch es war nicht meine Schuld, egal wo ich war, egal wie ich angezogen war.  Der Vergewaltiger bist du.

Es sind die Bullen (Polizei), die Richter, der Staat, der Präsident. Der Unterdrückungsstaat ist ein Macho, der Vergewaltiger bist du. "

Der original Text lautet auf Spanisch wie folgt:

El patriarcado es un juez,

que nos juzga por nacer

y nuestro castigo

es la violencia que no ves.

Es feminicidio

Impunidad para el asesino

Es la desaparición

Es la violación

Y la culpa no era mía, ni dónde estaba, ni cómo vestía

El violador eras tú

Son los pacos (policías)

Los jueces

El estado

El presidente

El estado opresor es un macho violador

El violador eras tú

Duerme tranquila niña inocente, sin preocuparte del bandolero,

que por tus sueños dulce y sonriente vela tu amante carabinero.

El violador eres tú

Beschreibung

Sollte das Video oben nicht richtig angezeigt werden, geht's hier zum Video auf YouTube.

In dem Video wird der Versuch unternommen eine Liste als Leitlinie zur Erkennung von sexueller Belästigung zu erstellen. Zuerst wird sexuelle Belästigung erklärt und anschließend übliche relativierende Kommentare aufgegriffen und mit Hilfe von Nachrichten und Kommentaren Betroffener entkräftet.

Beschreibung

In folgendem Video wird die Kampagne "#120db" der rechtsextremen identitären Bewegung betrachtet und ihre sexistischen, rassistischen und an sich widersprüchlichen Thesen analysiert.

Beschreibung

Sollte das Video oben nicht richtig angezeigt werden, geht's hier zum Video auf YouTube.

Das Video setzt sich mit den Belästigungsvorwürfen gegen WDR Filmchef Gebhard Henke seitens Charlotte Roche und weiteren Frauen auseinander. Ebenfalls wird über Mechanismen von Männergruppen gesprochen, die das Ziel der Relativierung der Tatbestände verfolgen.

Feminismus ist nicht nur für Frauen™ - Elliott Tender

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Im Video wird aufzeigt, warum es wichtig ist, dass sich alle für Feminismus stark machen. Deutlich wird, dass Feminismus nicht nur für cis Frauen da ist (für Frauen die sich mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren), sondern für alle Menschen. Das Video versucht verschiedene Kategorien einzubeziehen und damit intersektionalen Feminismus genauer zu beleuchten.

Beschreibung

Stop Telling Women To Smile ist ein Kunstprojekt der New Yorker Künstlerin Tatyana Fazlalizadeh, in dem sie genderbasierte Gewalt und Belästigung auf der Straße anspricht. Sie erstellt Portraits von Frauen und ihren Geschichten, die die Belästiger und Täter direkt ansprechen, und die sie in deren Nachbarschaft öffentlich an die Wände klebt.  

Beschreibung

In diesem Musikvideo singt Lynzy Lab ihr selbst geschriebenes Lied mit ironisch bis satirisch überspitztem Text über die "beängstigende Zeit" für Jungs und Männer im Kontext der Debatten über sexualisierte Gewalt um Brett Kavanaugh. Das Lied ist eine Reaktion auf Donald Trumps Aussage, junge Männer seien heutzutage in größter Gefahr unschuldig für etwas verurteilt zu werden, was sie nicht getan haben. Damit bezieht er sich auf die Anschuldigungen gegenüber Brett Kavanaugh, der trotz schwerwiegender Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe auf Frauen* als Richter am obersten Gerichtshof der USA vereidigt wurde.

Mit einer Ukulele besingt Lynzy Lab in „Scary Time For Boys“ den mitunter tatsächlich sehr gefährlichen Alltag als Frau, um ironisch zu zeigen, dass er natürlich sehr viel gefährlicher für Männer sei.