People of Color

Beschreibung

Diese bilinguale Serie von Marvin Lemus und Linda Yvette Chávez, u.a. produziert von America Ferrera, ist eine dramatische Komödie rund um eine mexikanisch-amerikanische Familie in Los Angeles, die einen Taco-Shop führt. Neben dem zentralen Thema der Gentrifizierung geht es um den amerikanischen Traum, Identität, Klasse, Liebe und die Familie. Die Serie positioniert sich intersektional feministisch – und zwar Generationen übergreifend: Sichtbarmachung von queerer Liebe, aber auch Queer-Feindlichkeit innerhalb der Latinx-Community, die Ausbeutung migrantischer Arbeiterinnen in der Textilbranche, Klassenkampf, Abschiebung durch ICE, Latinx Frauen in der Kunst und im akademischen Betrieb, kritische Perspektiven auf White Supremacy, und und und. 

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Das folgende Video bringt die Problematik aufgegriffener feministischer Diskurse auf, welche in der Öffentlichkeit zumeist sehr weiß sind und nicht intersektional aufgestellt sind. Stichwort: White Feminism. Dieser Fokus wird kritisiert, da er beispielsweise Perspektiven von People of Color nicht mitberücksichtigt.

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Haben und Ciani von ROSAMAG haben Frauen* auf den Straßen von Berlin-Kreuzberg angesprochen und gefragt, wie sie sich selbst bezeichnen. Von Afrodeutsch, Schwarz, Women of Color, bis afro-diasporisch - Selbstbezeichnungen sind so divers, wie die Meinung der Menschen der Communities unterschiedlich. Die beiden fragen: Warum ist Selbstbezeichnung so wichtig und wie würden sich die unterschiedlichen Frauen* selbst nennen? 

Beschreibung

"The Privilege Game" bedient sich der Gamifikation sozialer Positionierungen, um über Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaft aufmerksam zu machen. In Bezug auf den us-amerikanischen Kontext finden sich vier Spieler*innen vor, welche das Ziel verfolgen sollen eine Leiter der Hierarchisierung zu erklimmen, um das Spiel zu gewinnen. Ihr Startpunkt wird bestimmt durch ihre soziale Positionierung in der Gesellschaft und der weitere Verlauf des Spiels wird durch "Cards of Live" beeinflusst, welche Teile ihrer Identität repräsentieren. Privilegierungen und Diskriminierungen aufgrund von sozialer Positionierung werden durch dieses Spiel auf sarkastische Weise zur Schau gestellt, der Gewinner wie zum Ende hin klar erkennbar ist von Anfang an vorbestimmt. 

Das Spiel endet durch die "Trump Card", welche alle vorherigen sozialen Gleichstellungsvorhaben ad absurdum werden lässt und den weißen Mann als klaren Sieger hervorbringt.

A Geography Class for Racist People - Lilly Singh

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Die indisch-kanadische Youtuberin Lilly Singh teilt aus: Humorvoll und sarkastisch antwortet sie auf die (sexistisch-)rassistischen Kommentare, die sie regelmäßig für ihre Arbeit in den Medien bekommt. Sie klärt über rassistische Klischees und Vorurteile auf, die ihr als Kanadierin mit indischem Familienhintergrund begegnen. Beispiele sind u. a. eine Verallgemeinerung südasiatischer Länder, die Annahme, sie könne den nordamerikanischen Raum nicht als ihre Heimat empfinden oder dass alle Muslim*as Terrorist*innen sind. Anhand eines einzigen Hassreden-Kommentars lässt sich intersektionale Diskriminierung sehr gut verdeutlichen, da sich bei Lilly mehrere Kategorien überschneiden: (antimuslimischer) Rassismus, Sexismus und Islamfeindlichkeit, gekoppelt mit amerikanischem Nationalismus.

Mehr zu den unterschiedlichen Begriffsdeutungen bzw. Diskurse über „antimuslimischen Rassismus“ und „Islamfeindlichkeit“ findet ihr hier.

Things Not To Say To East Asians - BBC Three

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BBC Three lädt ostasiatische Personen ein, um über häufig sehr verletzende und rassistische Aussagen, die sie zu hören bekommen, zu sprechen. „Ich liebe es nach China zu reisen“, „Ching Chang Chong“, „Kannst du Kung Fu?“ und weitere stereotypisierende Annahmen werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise thematisiert. 

 

Mit:

Connor Wan & Akinna Aquino,

Chris Ma & Linda Louise Duan,

Mark Torres & Shin-Fei Chen,

Bernadette Vong & Windson Liong.

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BBC Three lädt verschiedene junge Schwarze Männer dazu ein, häufig geäußerte Annahmen über sie zu beantworten. "Hast du einen großen Penis?", "Ich mag diesen Rapper auch!", "Du bist so urban!" und andere Fragen und Aussagen werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise besprochen. 

Mit:

Seki Lynch & Wofai,

Junior Joye & Damilola Adejonwo,

Chadley Richards & Babatunde Somoye,

Renell Shaw & Abayomi Oniyide.

Dark-Skinned Girls On Colourism | Sister - BBC Three

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Drei dark-skinned Frauen sprechen über ihre Erfahrungen mit Colorism, der Hierachisierung und Herabsetzung von Menschen mit dunklerer Haut. Im Gegensatz zu Rassismus, zeigt sich Colorism besonders innerhalb Schwarzer Communities oder Communities of Colour, in denen Menschen mit vergleichsweise hellerer Haut bevorzugt werden. Das äußert sich in allen Lebensbereichen, zum Beispiel Musikvideos, Kosmetik, im Fernsehen, beim Daten.

 

Mit:

Jasmin Sehra,

Kemi Alemoru,

Izin Akhabau.

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Piper Chapman wird zu 15 Monaten Haft verurteilt. Außergewöhnlich ist daran, dass sie weiß, wohlhabend, gebildet, und cis-geschlechtlich ist. Sie landet im Gefägnis wegen einer Drogengeldwäsche, dessen Konsequenzen sie sich nun zehn Jahre später stellt. Die gesamte erste Staffel dreht sich darum, wie sie den Alltag im Gefägnis trotz aller Herausforderungen meistert, wie sie ihre Ex-Freundin wieder trifft, deren Romanze neu entfacht, aber auch wie sie sich ihren eigenen Privilegien bewusst wird. Die weiteren sechs Staffeln nehmen weitere Protagonist*innen in den Fokus und verhandeln zunehmend komplexere Themen rund um Gender, Race, Klasse, Sexualität, Identität, Gesundheit, Migration und Macht.

Die Serie kritisiert in seiner Erzählung verschiedene gesellschaftspolitische Themen, in dem einerseits die individuellen Geschichten der Insass*innen thematisiert werden und sich andererseits das Zusammenleben innerhalb des Gefägnisses entwickelt. Neben Liebschaften und Eifersuchtsdramen geht es vor allem um die systemischen Ungerechtigkeiten, unter denen vor allem Schwarze Personen leiden, und um die grundlegende Kritik an der Privatisierung von Gefängnissen und der Ausbeutung von billiger bis unbezahlter Arbeit, die sich in die Gesamtkritik am neoliberalen System einreiht.