Männlichkeiten

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Artikel und Publikationen

1# Jochen Schropp fragt: Was ist toxische Männlichkeit? - Schule gegen Sexismus - Pinkstinks Germany

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Toxisch bedeutet giftig oder, im übertragenen Sinne, schädlich. Maskulinität heißt Männlichkeit. Giftige Männlichkeit – das klingt irgendwie abstrakt und ein bisschen übertrieben. Oder? Dabei kann Männlichkeit wirklich toxisch sein. Und zwar auch für männliche Personen selbst. Die Schule gegen Sexismus beschäftigt sich damit, wie sich toxische Männlichkeit auf alle Menschen auswirkt und was wir dagegen machen können. Weitere Infos gibt es in diesem Artikel.

#5 Rechte Männer in der Arbeiter*innenbewegung?! Analysen und Herausforderungen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Klaus Dörre, Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, beschäftigt sich in seinen Forschungen u.a. mit der Frage, inwiefern und warum sich bei Teilen der Arbeiter*innenschaft politische Zugehörigkeitsgefühle und Sympathien in Richtung auf rechte Parteien verschoben zu haben scheinen.

In seinem Vortrag beleuchtet Dörre Dynamiken der Entstehung bzw. Ausbreitung rechtspopulistischer und rechtsextremer Einstellungen bei Arbeiter*innen und mögliche ökonomische und kulturelle Ursachen. Er geht der Frage nach, welche Motive für den Aufstieg des rechten Populismus unter Arbeiter*innen verantwortlich sind und ob bzw. inwiefern soziale Deklassierung und Deprivation ausschlaggebend sind.



Ein Fokus sind die Verflechtungen von Erwerbsarbeit, Männlichkeitskonstruktionen und sozialer Reproduktion, die sich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels seit der Jahrtausendwende beobachten lassen. Für die Diskussion stellt Dörre vor, welche Herausforderungen sich für die politische Bildung, insbesondere innerhalb der Gewerkschaften, ergeben könnten. Weitere Diskussionsfragen sind: Was sind Ursachen für die steigende Attraktivität rechter Männlichkeiten? Welche Konstruktionsmechanismen (re-)produzieren sie und mittels welcher Politiken und Aktivitäten können Alternativen zu rechten Männlichkeitskonstruktionen und -bildern ermöglicht und unterstützt werden?