Doku

Sei ein Mann! Nur wie? | Streetphilosophy | ARTE - Irgendwas mit ARTE und Kultur

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In der Folge "Sei ein Mann! Nur wie?" der Serie "Streetphilosophy" von Arte spricht der Reporter Jan mit Menschen, die sich Gedanken über ihre eigene Männlichkeit machen. Mit dem Autor Fikri Anıl Altıntaş spricht Jan bei einem Steak-Grundkurs über Männlichkeit und Genderrollen und wie sich diese auf Männer auswirken. Beim Probe-Training für American Football mit den Berlin Bears beschäftigt der Reporter sich mit Männlichkeit im Sport. Mit den Teammitgliedern spricht er über aktuelle Rollenbilder unter Männern. Zuletzt spricht er mit dem queeren Feminist und Förster Yves über Männlichkeit und die eigene Einordnung dessen. 

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In dem Video interviewt der Moderator Mo von Durch die Blume Basti. Basti war einst wohnungslos und arbeitet heute als Koch und ist verheiratet. Neben Themen wie Hilfe annehmen, Liebe, gegendertes Essen und seine Wohnungslosigkeit spricht er offen und nahbar mit Mo und gibt dadurch Anreize die Perspektive(n) auf Männlichkeit zu überdenken. 

 

Zum Projekt Durch die Blume

Jungs und junge Männer sehen sich heute komplexen Herausforderungen und Erwartungen gegenüber: Krisen und materielle Unsicherheiten beeinflussen traditionelle Geschlechterbilder und stellen neue Anforderungen an Männer. Was bedeutet Erfolg und Reichtum für mich? Wie will ich aussehen und wahrgenommen werden? Wie sollte ich performen und was wird von mir erwartet? Bei uns erzählen junge Männer aus ihrem Leben, das nicht immer geradlinig verlaufen ist und sie dabei in verschiedenen Weisen gefordert hat. Ihre Geschichten inspirieren dazu, zu erkennen, dass es verschiedene Wege zur Zufriedenheit gibt und es okay ist, hin und wieder die Richtung zu wechseln. 

Durch die Blume ist ein Kanal von MeinTestgelände. meinTestgelände.de ist eine Seite der BAG Jungen*arbeit, der BAG Mädchen*politik und wird gefördert vom BMFSFJ.

Geschichte einer Verfolgung - Der "Schwulenparagraph" | dokus und reportagen - Hessischer Rundfunk

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Man nannte sie "die 175er". Verhaftet wurden diese Männer schon mal direkt beim Liebesspiel, nicht selten am Arbeitsplatz, oder die Polizei holte sie von zu Hause ab. Ein paar Stunden später saßen sie oft schon in Haft, die Kündigung vom Arbeitgeber ließ meist nicht lange auf sich warten. Ihr begangenes Verbrechen: einvernehmlicher Sex unter erwachsenen Männern. Damit verstießen sie gegen den Paragrafen 175.

 

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Homosexuelle werden auf offener Straße verprügelt, trans Menschen erfahren Mobbing und Hetze im Netz. Gewalt und Hass gegen LGBTQIA+ Personen nehmen auch in Westeuropa drastisch zu. Der Dokumentarfilm zeigt, was Betroffene erlebt haben und wie sie damit umgehen. Wie schaffen sie es, daran nicht zu zerbrechen? Und sie geht der Frage nach, wie und wo gesellschaftliche Strukturen Diskriminierung, Rassismus und Sexismus stützen.

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Das strikte Verbot von Abtreibung, weit verbreitete Homophobie und die Verklärung der Jungfräulichkeit – sexuelle Freizügigkeit muss in Polen hart erkämpft werden, vor allem in ländlichen Regionen. Anders in den Großstädten: Hier haben sich queere Communities zusammengefunden, die für ihre Rechte kämpfen. Vor allem in der katholischen Kirche ist Sex ein Tabu. Dass offen darüber gesprochen wird, ist selten – denn Polen gilt als eines der katholischsten Länder der EU. Für Pater und Filmemacher Piotr Slizewski ist Sex nur im Einklang mit der Bibel möglich. Deshalb zeigt er in seinen Filmen, warum Fremdgehen und Masturbation aus seiner Sicht als Sünden zu verstehen sind. Doch nicht nur von der Kirche, auch von der Politik wird ein solches Weltbild gefördert. Sexuelle Aufklärung in den Schulen? Fehlanzeige. Der Sexualkundeunterricht heißt dort stattdessen „Vorbereitung auf das Familienleben“ – die Inhalte werden von der konservativen PiS-Partei vorgegeben. Was es bedeutet, dem Druck der konservativen Gemeinschaft standhalten zu müssen, hat Monika schon oft erlebt. Als sie ungewollt schwanger wird, muss sie für die Abtreibung nach Tschechien reisen, denn in Polen herrscht eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas – dabei ist die große Mehrheit der Bevölkerung für eine Legalisierung. Seither unterstützt Monika andere junge Frauen, die ungewollt schwanger sind.