Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften spricht mit Prof. Kai Hafez der Universität Erfurt, Philosophische Fakultät. Wieso sind die medialen und politischen Bilder des Islams selektiv und meist negativ? Hafez gibt dennoch Hoffnung durch akademische Gegenbewegungen in Deutschland, die aber oft regional-politisch geprägt sind und damit nur teilweise in deutschen Bundesländern vertreten sind. Hafez betont die Notwendigkeit, eine Veränderung in den Institutionen zu schaffen, sodass die Mehrheitsgesellschaft durch Bildung die negativ behafteten Stereotype des Islams in den Massenmedien kritisch hinterfragen kann.
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