Online

Hier finden Sie alle Audio- und Video-Inhalte zum Thema. Über den Button gelangen Sie zu unseren schriftlichen Artikeln und umfangreicheren Publikationen.

Artikel und Publikationen

FRAG ZWEI LESBEN | Vanessa & Ina über Traumpenisse, den CSD und Kinder bekommen - HYPERBOLE

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Vanessa und Ina sind seit 5 Monaten verlobt und dafür bekommen sie auch heute noch viele fragende Blicke, vor allem von Männern. In dieser Folge stellen sie sich den klischeehaften und stereotypen Fragen der Zuschauer*innen über ihr Coming-Out, ihre Beziehung, ihre Sexualität und allgemein der Situation von lesbischen Frauen in der Gesellschaft.

Beschreibung

Stefanie Lohaus, Mitbegründerin und -herausgeberin des feministischen Popkulturmagazins "Missy Magazine", steht Rede und Antwort zum Thema Feminismus und Brüste zeigen in der Öffentlichkeit.

Beschreibung

Stefanie Lohaus, Mitbegründerin und -herausgeberin des feministischen Popkulturmagazins "Missy Magazine", steht Rede und Antwort zum Thema Feminismus und Penisneid als womögliche Ursache aller feministischen Anstrengungen.

Beschreibung

Max aka Makz Mac hat Asperger Autismus. Zunächst wurde er aber fälschlicherweise mit ADHS diagnostiziert als er 6 Jahre alt war. Erst nachdem er lange Zeit Ritalin bekam, wurde die falsche Diagnose aufgeklärt. Dann hatte er mit Entzug zu tun, den er versuchte mit anderen Drogen abzumildern und rutschte so in die Beschaffungskriminalität ab.

In dieser Folge werden Max die Fragen der Zuschauer*innen gestellt:

Was ist ein Asperger Autist? 00:34

Hast du komische Rituale? 02:09

Seit wann weißt du, dass du Autismus hast? 03:26

Hast du Probleme im Alltag? 08:55

Hast du eine Inselbegabung? 10:17

Wurdest du in der Schule gemobbt? 10:49

Fällt es dir schwer Freunde zu finden? 11:41

Kannst du in Diskos und auf Partys gehen? 12:19

Hast du eine Freundin? 12:44

Was ist anders in der Liebe und beim Sex, wenn man Autist ist? 13:05

Kannst du gut Augenkontakt halten? 14:23

Was findest du komisch an Menschen? 14:46

Hat Autismus auch Vorteile? 15:16

Bringt dich dein Autismus manchmal in komische Situationen?  15:40

Wünschst du dir manchmal, du wärst kein Autist? 16:15

Beschreibung

Laura Gehlhaar sitzt im Rollstuhl, was an sich kein Problem sein sollte - wären da nicht die ständigen Fragen, die sehr übergriffig sein können. Diesen Alltagsdiskriminierungen begegnet sie mit Humor und macht gleichzeitig auf die Barrieren und Behinderung durch die Gesellschaft aufmerksam. Zudem hat sie ein Buch genau zu diesem Thema geschrieben: „Kann man da noch was machen?“ In diesem ZDF Beitrag spricht sie über ihren Alltag, wie sie ihn durch kleine Hilfen eigenständig gestaltet, auch wenn sie oft baulichen oder gesetzlichen Barrieren begegnen muss. Sie sagt, dass sie behindert ist, aber vor allem wird sie in der Gesellschaft behindert.

Beschreibung

Sollte das Video oben nicht richtig angezeigt werden, geht's hier zum Video auf YouTube.

Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“

Beschreibung

Vortrag mit Prof. Andrea Petö, Central European University, Budapest, Ungarn

Die Wahlen zum Europaparlament werden von Rechten und Anti-Gender-Bewegungen dazu genutzt werden, die liberalen Demokratien in Europa anzugreifen und grundlegend zu verändern. Das Feindbild „Gender-Ideologie“ bildet dabei den symbolischen Kitt zwischen verschiedenen religiösen, fundamentalistischen und politischen Kräften. Menschenrechte und die Gleichheit aller Geschlechter werden in Frage gestellt, gesellschaftliche Diskurse immer weiter nach rechts verschoben.

Ausgehend von aktuellen Entwicklungen im Ungarn des Viktor Orban analysiert Prof. Andrea Petö in ihrem Vortrag, was das Neue an diesen Angriffen auf feministische Errungenschaften ist. Sie zeigt auf, dass die Anti-Gender-Bewegungen eine nationalistische, neokonservative Antwort auf die Krise der globalen neoliberalen Weltordnung ist und dass es wichtig ist, sich ihr entgegenzustellen.

Andrea Petö, 54, ist Professorin für Gender Studies an der Central European University in Budapest und eine der profiliertesten Historikerinnen Ungarns. Ihre Arbeiten zu Gender, Politik, Holocaust und Krieg wurden in 18 Sprachen übersetzt. Sie forscht zurzeit am Institut für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Für die Heinrich-Böll-Stiftung hat sie eine feministische Einschätzung zur Niederschlagung des Aufstandes in Ungarn 1956 abgegeben.

Beschreibung

Der US-amerikanischer Dokumentarfilm Paris brennt (Originatitel: Paris Is Burning)  von Jennie Livingston aus dem Jahr 1990 zeigt die Ballroom Culture in New York City in den 1980er Jahren und gilt als eines der einflussreichsten Zeitzeugnisse der Schwulen- und Transgenderszene sowie der afroamerikanischen und Latino-Community. In einigen Szenen zeigt und erklärt Paris is Burning die Ursprünge der Tanzform "Voguing", das eine eigene Kategorie bei den Bällen hat. Willi Ninja, einer der prominentesten Voguing-Tänzer, wird im Film interviewt.

Der Film zeigt Szenen verschiedener Bälle in Harlem, die als Wettbewerbe in zahlreichen unterschiedlichen Kategorien organisiert sind. Die Teilnehmer*innen gehen dabei wie auf einem Laufsteg durch den Ballsaal und werden von Juror*innen anhand der „Echtheit“ („realness“) ihrer Drag-Darbietungen, ihrer Tanzkünste oder der Schönheit ihrer Kleidung beurteilt. Die Gewinne sind Trophäen. Darüber hinaus gliedert sich der Film in Interviews mit Teilnehmer*innen oder Besucher*innen dieser Wettbewerbe sowie Szenen aus deren Alltag. Die Interviewten erklären dabei wichtige Begriffe, Slangausdrücke und Konzepte der Ballroom Culture. Sie erklären, warum sie an den Wettbewerben teilnehmen oder diese besuchen. Einige der Interviewten erzählen von der Ballroom Culture als Ausweg aus einem homophoben und transfeindlichen von Armut geprägten Alltag. Zu den Interviewpartner*innen zählen Dorian Corey, Pepper LaBeija, Venus Xtravaganza, Octavia St. Laurent und Angie Xtravaganza. Venus Xtravaganza, die als arbeitete Sexarbeiterin arbeitete, um sich Kleidung für Bälle zu kaufen, wurde 1988, noch vor Vollendung der Dreharbeiten des Films, ermordet. Freund*innen von ihr sprechen im Film über den Mord und die Gewalt der New Yorker Transgender-Community.

Im Film geht es auch um die "Houses", die von einer "Mother" geführt werden und zentraler Bestandteil der Ballroom Culture sind. Diese Wahlverwandtschaftsverhältnisse sind wichtig, da viele der Beteiligten von ihren Familien verstoßen wurden. Die Houses wurden oft nach bekannten Modemarken oder den berühmtesten Mitgliedern des House benannt. Die Mothers nehmen Children oft auch bei sich auf, um einen Schlafplatz und Nahrungsmittel zu bieten.