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Was bedeutet Intersektionalität und woher kommt der Begriff?

Mittlerweile ist auch im deutschen Diskurs das Thema angekommen. Bereits 1989 entwickelte Kimberlé Crenshaw das Konzept in den USA. Es rückt zunehmend in den Fokus feministischer Arbeit, auch in Deutschland. Damit wird die Öffentlichkeit auch auf die Verwobenheit von Diskriminierungsstrukturen aufmerksam. Wie können wir Intersektionalität heute nutzen? Diese und weitere Fragen beantwortet Robin ruhig und zugänglich im Erklärvideo zu Intersektionalität.

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Was bedeutet Intersektionalität? Tarik Tesfu erklärt das feministische Konzept der Mehrfachdiskriminierung und warum es wichtig ist immer eine intersektionale Perspektive zu haben. Für Tarik Tesfu bedeutet Intersektionalität: Privilegiencheck + Sensibilität = Empowerment.

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Vor über 30 Jahren prägte die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw das Konzept der Intersektionalität. Es hat sich zu einem der wichtigsten Konzepte im akademischen und aktivistischen Kontext etabliert, um auf Mehrfachdiskriminierungen hinzuweisen. In dieser Folge erklärt Rosa Mag den Begriff, die Entstehung und die Bedeutung.

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Kimberlé Crenshaw begründete 1989 das Konzept der Intersektionalität. In diesem TED-Talk spricht sie über die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Intersektionalität in der heutigen Gesellschaft. Sie erzählt die Geschichte des Falls von Emma DeGraffenreid, deren Klage wegen Rassismus und Sexismus bei einem Autohersteller zurückgewiesen wurde. Es fehlte der gesetzliche Rahmen, um die zweifach Diskriminierung in diesem Fall strafrechtlich anzuerkennen. Deshalb erklärte Crenshaw das Problem anhand des bildlichen Vergleichs einer Straßenkreuzung. Aus diesem Fall heraus entwickelte sie also das Konzept der Intersektionalität.

Wenn wir ein Problem nicht sehen können, können wir es nicht lösen. In diesem Vortrag adressiert sie die sexistische und rassistische Gewalt, die heute in den USA von der Polizei ausgeht. In den Medien werden die Opfer von solchen Übergriffen, die proportional häufig Schwarze Frauen* sind, unsichtbar gemacht. Crenshaw nennt die Kampagne "Say Her Name" des African American Policy Forums, das daran arbeitet diese Geschichten sichtbar zu machen und die Aufmerksamkeit auf die massive Gewalt an Schwarzen Frauen* zu lenken. 

Kristina Vogel: Wie uns Vorurteile behindern – Schule gegen Sexismus - Pinkstinks Germany

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Ableismus? Was ist das eigentlich? Kristina Vogel erklärt, warum Vorurteile mehr behindern als Behinderungen.

Radsportlerin und Politikerin Kristina Vogel lädt uns zu einem Gedankenexperiment ein. Und sie erklärt uns, wie sich Mehrfachdiskriminierungen auf Menschen mit Behinderung, insbesondere Frauen, auswirken. Denn Frauen mit Behinderung werden einerseits diskriminiert, weil sie eine Frau sind und Sexismus erleben, aber auch, weil sie eine behinderte Person sind und von Ableismus betroffen sind. 

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