Beschreibung

In diesem Musikvideo singt Lynzy Lab ihr selbst geschriebenes Lied mit ironisch bis satirisch überspitztem Text über die "beängstigende Zeit" für Jungs und Männer im Kontext der Debatten über sexualisierte Gewalt um Brett Kavanaugh. Das Lied ist eine Reaktion auf Donald Trumps Aussage, junge Männer seien heutzutage in größter Gefahr unschuldig für etwas verurteilt zu werden, was sie nicht getan haben. Damit bezieht er sich auf die Anschuldigungen gegenüber Brett Kavanaugh, der trotz schwerwiegender Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe auf Frauen* als Richter am obersten Gerichtshof der USA vereidigt wurde.

Mit einer Ukulele besingt Lynzy Lab in „Scary Time For Boys“ den mitunter tatsächlich sehr gefährlichen Alltag als Frau, um ironisch zu zeigen, dass er natürlich sehr viel gefährlicher für Männer sei.

 

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In dem Video wird der Versuch unternommen eine Liste als Leitlinie zur Erkennung von sexueller Belästigung zu erstellen. Zuerst wird sexuelle Belästigung erklärt und anschließend übliche relativierende Kommentare aufgegriffen und mit Hilfe von Nachrichten und Kommentaren Betroffener entkräftet.

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Das Video setzt sich mit den Belästigungsvorwürfen gegen WDR Filmchef Gebhard Henke seitens Charlotte Roche und weiteren Frauen auseinander. Ebenfalls wird über Mechanismen von Männergruppen gesprochen, die das Ziel der Relativierung der Tatbestände verfolgen.

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Nein heißt Nein - und alles gut? Vortrag zur Reform des Sexualstrafrechts in Deutschland vom 28. Juni 2018, Magdeburg .

Die Änderung des deutschen Sexualstrafrechts wurde jahrelang versäumt. Dadurch galten viele Vergewaltigungs- und Nötigungsfälle nicht als solche, denn ein klares „Nein“ war nicht ausreichend, um Widerwillen auszudrücken. Wer vor Schock erstarrte und sich nicht deutlich genug wehrte, fiel durch die Lücke im Strafgesetz, die Täter*innen wurden freigesprochen. Erst nach den rassistisch aufgeladenen Debatten zu Silvesterübergriffen in Köln wurde im Jahr 2016 der §177 des Strafgesetzbuchs reformiert und an die Anforderungen der Istanbul-Konvention des Europarates angepasst.

Im Vortrag wird sich Romy Klimke (Juristische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) kritisch mit der Strafrechtsreform auseinandersetzen. Dabei sollen der rechtspolitische Prozess zu der Reform nachgezeichnet sowie ein Überblick über die bisherige und die aktuelle Rechtslage gegeben werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen auf die Strafverfolgung von sexuellen Übergriffen in der Praxis erwartet werden können. 

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Dr. Delal Atmaca möchte im Rahmen der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" eine Makroperspektive, aus nicht-pädagogischer Sicht für den sexualpädagogischen Fachkontext einbringen, um einen wichtigen Impuls von Außen zu geben. Ihr Schwerpunkt wird dabei die Istanbul-Konvention sein (01:29:31-01:58:13).

Dr. Delal Atmaca ist Geschäftsführerin des Dachverbandes der Migrantinnen*organisationen (DaMigra e.V.), Juristin, Wissenschaftlerin und Beraterin für Diversitymanagement.

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Da die Dokumentation von ARTE gerade online nicht in voller Länge verfügbar ist (siehe hier für neue Wiederholungstermine), hier Filmausschnitte aus der ARTE-Dokumentation "Feindbild Frau" und Gespräch der Zeit-Stiftung. 

 Die Dokumentation von ARTE über den aufschwellenden Antifeminismus bietet einen Einblick in die Erfahrungen die Frauen mit Hass machen, sowohl im Netz als auch in Politik, Sport und im öffentlichen Leben. Sie zeigt dabei geschichtliche Zusammenhänge auf, porträtiert die Erfahrungen von prominenten Frauen wie Claudia Roth und bettet diese in statistische Hintergründe ein. Es wird außerdem auf die Menschen geblickt, die diese Form von Gewalt ausüben: Rechtspopulisten, Rechtsextreme, Fundamentalisten und Maskulinisten. Wer steckt dahinter und was sind ihre Motive?

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In folgendem Video wird die Kampagne "#120db" der rechtsextremen identitären Bewegung betrachtet und ihre sexistischen, rassistischen und an sich widersprüchlichen Thesen analysiert.

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Der Tanz des chilenischen feministischen Kollektivs "Las Tesis" gegen die Gewalt an Frauen* ging um die ganze Welt und setzt damit ein Zeichen. Zum Rhythmus von Trommeln bewegen hunderte Frauen* ihre Körperteile mit verbundenen Augen - und singen in lauten Chören den Text von "El violador en tu camino", der unter dem gleichnamigen Hashtag #UnVioladorEnTuCamino (dt. "Ein Vergewaltiger auf deinem Weg" um die ganze Welt ging. Es fing alles am 25. November 2019, dem internationalen Tag zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen*, in Santiago de Chile an und hat mittlerweile Städte auf der ganzen Welt erreicht. 

Der Text lässt sich wie folgt übersetzen:

„Das Patriarchat ist ein Richter, der uns verurteilt für unsere Geburt. Und unsere Strafe ist die Gewalt, die du jetzt siehst. Es ist Femizid, Straflosigkeit für den Mörder, das Verschwindenlassen und die Vergewaltigung von Frauen.

Doch es war nicht meine Schuld, egal wo ich war, egal wie ich angezogen war.  Der Vergewaltiger bist du.

Es sind die Bullen (Polizei), die Richter, der Staat, der Präsident. Der Unterdrückungsstaat ist ein Macho, der Vergewaltiger bist du. "

Der original Text lautet auf Spanisch wie folgt:

El patriarcado es un juez,

que nos juzga por nacer

y nuestro castigo

es la violencia que no ves.

Es feminicidio

Impunidad para el asesino

Es la desaparición

Es la violación

Y la culpa no era mía, ni dónde estaba, ni cómo vestía

El violador eras tú

Son los pacos (policías)

Los jueces

El estado

El presidente

El estado opresor es un macho violador

El violador eras tú

Duerme tranquila niña inocente, sin preocuparte del bandolero,

que por tus sueños dulce y sonriente vela tu amante carabinero.

El violador eres tú

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Emily Crockett erklärt das Konzept der Einwilligung ("Consent") anhand von Donald Trumps Kommentaren. Dabei entlarvt sie Trumps Kommentare nicht nur als anzüglich, sondern als draufgängerisch.