Pandemie & Gesellschaft #10 - Flüchtlingsschutz und Solidarität in Zeiten globaler Pandemie - Heinrich-Böll-Stiftung

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Die Situation in den überfüllten Geflüchtetenlagern an den EU-Außengrenzen ist angesichts der globalen Pandemie alarmierend. Unter dem Hashtag #LeaveNoOneBehind​​ wird die sofortige Evakuierung der Lager und besserer Schutz von Geflüchteten gefordert.

Im Gespräch mit Mekonnen Mesghena von der Heinrich-Böll-Stiftung plädiert SEEBRÜCKE-Mitgründerin und Sprecherin Liza Pflaum für solidarisches Handeln. Sie verweist darauf, dass die Kommunen auch während der Pandemie weiterhin aufnahmebereit sind. Es fehle lediglich seitens der Bundesregierung die Bereitschaft, den Forderungen nachzukommen. Die Aufnahme von nur 47 Kindern bleibe weit hinter den Kapazitäten, die Kommunen derzeit für die Unterbringung von Geflüchteten haben und sei angesichts der Größe Deutschlands "lächerlich".

Auch die Lager in Libyen müssen angesichts der verheerenden Menschenrechtsverletzungen - und das nicht erst seit der Pandemie - dringend evakuiert werden. Anstatt in militärische Abschottung sollte die EU in den Schutz von Menschen investieren.

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Begriffe wie „Fremdenfeindlichkeit“ oder „Ausländerfeindlichkeit“ werden häufig statt „Rassismus“ verwendet. Prof. Dr. Paul Mecheril ist Professor für Interkulturelle Bildung am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des dortigen Center for Migration, Education and Cultural Studies. Im Gespräch erklärt er Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften, welche essenziellen Unterschiede zwischen diesen Begriffen stehen. Was hat diese Diskriminierung mit Zugehörigkeit zu tun? Was hat Rassismus mit Machtverhältnissen zu tun? Und wieso kann Rassismus greifen, obwohl wir nicht von Rassismus sprechen?

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„Ich bin die Zukunft.“ 

Wir sind die Zukunft. Das kann nur für alle umgesetzt werden, wenn (Alltags-)Diskriminierungen aufhören. In diesem Video sprechen sich unterschiedliche junge Menschen für eine gemeinsame Zukunft aus: eine Zukunft die für alle gleichberechtigt und selbstbestimmt ist. Das Video soll ein Zeichen gegen Rechtspopulismus bzw. -extremismus und für mehr Solidarität setzen.

Es ist außerdem eine Gegenreaktion zur Kampagne 120 Dezibel, die von einer rechten identitären Frauenbewegung initiiert wurde. Diese widerrum dient als Antwort zur #metoo-Kampagne. Ihr Ziel ist es, geflüchtete Männer als per se gefährlich für weiße europäische Frauen einzustufen.

 

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In diesem empowernden Video berichten Menschen mit Behinderungen in Europa von Alltagserfahrungen, persönlichen Erfolgen und dem Stigma und der Diskriminierung, die ihnen entgegengebracht werden. Besonders betont werden multiple Diskriminierungen (Intersektionalität). Darüber hinaus zeigt das Video gruppenorientiertes Arbeiten an Projekten gegen Ableismus von bzw. mit Menschen mit Behinderungen.

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Von Rassismus betroffene Menschen werden immer wieder mit der Frage konfrontiert: Können weiße Menschen nicht auch Rassismus erleben? Nein, aber sie können Diskriminierung auf anderen Ebenen erfahren, z. B. aufgrund ihres Geschlechts, oder auch Stigmatisierung, Vorurteile usw. erleben. Rassismus an sich ist jedoch ein tiefverankertes Konstrukt weißer Personen, um nicht-weiße Menschen zu unterdrücken. Das Video eignet sich auch dazu, wenn von Rassismus betroffene Personen die Argumente fehlen, dem Irrglauben des „Reversiven Rassismus“ entgegenzutreten.

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Als 13-jähriges Mädchen muss Ursala als Einzelkind in der Nachkriegzeit der Adenauer-Ära erwachsen werden. Während ihre Eltern durch die NS-Zeit ihre damalige Jugend nicht ausleben konnten und nun ein verkrampftes Verhalten an den Tag legen, findet sich Ursula zwischen all dem Kleinbürger*innentum, dem Konsumalltag und ihrer ersten Periode wieder. Sie nimmt ihre äußeren und inneren Grenzen immer wieder wahr und entwickelt dabei eine depressive Seele. Wer oder was ist Ursula denn nun und was möchte sie eigentlich vom Leben?

Der Film ist ein autobiografischer Werk von Jutta Brückner. Er spiegelt dabei das gesellschaftliche Problem zu der Zeit wieder, indem sich viele Mädchen bzw. die Jugend damals befanden .

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Die beiden 14-jährigen besten Freundinnen Eka und Natia befinden sich inmitten des Bürger*innenkriegs in Tiflis 1992, kurz nach der Unabhängigkeit Georgiens. Hier werden sie in einer Gesellschaft erwachsen, die von Gewalt und Chaos bestimmt ist. In den Familien ist Kriminalität, häusliche Gewalt und Alkohol an der Tagesordnung. Die depressive und aggressive Grundhaltung ihres Umfelds bringt die beiden dazu, ohne Vorbiler selbst stark zu werden und einander Schutz zu bieten. Symbolisch wird eine Pistole, die Natia von ihrem Schwarm bekommen hat, an Eka weitergereicht, die von einem Jungen belästigt wird. Doch am Ende landet die Pistole wieder bei Natia, die sie dringend gebrauchen kann...

Women Get Really Personal About Their Periods (ft.@DominoKati) - Wanted Adventure

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Über die Hälfte der Weltbevölkerung menstruiert einen Großteil im Leben. Warum wird so wenig darüber geredet? Dana und Kati tauschen sich über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Periode aus und lassen auch andere Frauen zur Sprache kommen. Wie war die erste Periode, wie wird damit in der Schule, der Familie oder im Freund*innenkreis umgegangen und warum wird Menschen mit Periode gesagt, sie dürfen nicht darüber reden?

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Marieme fühlt sich in ihrem tristen Teenie-Leben im Pariser Banlieu gefangen:  Ihre Mutter bringt das wenige Geld nach Hause, ihr großer Bruder führt sich auf wie ein Alphamännchen, während Marieme sich um ihre jüngeren Schwestern kümmert. Ihr Viertel ist von Jungs kontrolliert und die Schule läuft auch nicht so richtig. Doch als neues Mädchengangmitlied entdeckt sie durch ihr neues Alter Ego Vic ("Victory") neue Möglichkeiten. Ein Gefühl von Zugehörigkeit, Unabhängigkeit und der Entdeckung ihrer weiblichen Identität geben ihr neue Energie. Wie wird sie damit ihre nächsten Schritte angehen?