How empowering women and girls can help stop global warming | Katharine Wilkinson - TED

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Die Autorin und Umweltaktivistin Katharine Wilkinson betont, dass Frauen die entscheidende Kraft im Kampf gegen die Klimakrise sind. Empowerment, Selbstbestimmung und Wahlfähigkeit sind unerlässlich. Eine wichtige Ursache der Klimakrise ist geschlechtliche Ungleichheit in der Landwirtschaft. Frauen erzielen auf dem gleichen Land weniger landwirtschaftlichen Ertrag als Männer. Landrechte und Zugang zu Technologien, Krediten und Kapital sind nötig, um die Lücke zu schleißen. So müssen weniger Wälder gerodet werden – ungefähr 2 Billionen Tonnen CO2 Emissionen könnten in dreißig Jahren gespart werden. Gerade im US-Kontext betont Wilkinson, dass bewusste Familienplanung eine Veränderung schaffen kann, denn weniger Kinder verringern den Konsum. Prioritäten müssen anders gesetzt werden. Nur 0,2% der philanthropischen Finanzierungen gehen gezielt an Frauen und Umweltschutz – so viel wie ein einzelner Mann im Vorjahr für ein Gemälde von Basquiat bezahlt hat. „Drawing down emissions depends on rising up“, betont Katharine Wilkinson und ruft dazu auf, die Chance zu nutzen.

'We are the most homophobic country in the EU': Poland’s election and the LGBT fightback - The Guardian

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Andrzej Duda wirbt seit seiner Amtszeit 2015 als polnischer Präsident für "traditionelle Werte". Bart Staszewski, LGBT-Aktivist*in, wird im Wahlkampf im Sommer 2020 dabei begleitet, auf die sogenannten "LGBT-freien" Zonen (ca. 1/3 Polens) aufmerksam zu machen, die insbesondere in ländlicheren Gegenden vorzufinden sind. Staszewski spricht über die politische Instrumentalisierung von LGBT im Wahlkampf und die psychischen Belastungen von LGBT, die vor allem jüngere Menschen betreffen. Die Kurzdoku zeigt, dass die Hoffnung für eine bessere Zukunft immer noch da ist. 

Duda hat den Wahlkampf gewonnen und bleibt weiterhin polnischer Präsident.

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Stop Telling Women To Smile ist ein Kunstprojekt der New Yorker Künstlerin Tatyana Fazlalizadeh, in dem sie genderbasierte Gewalt und Belästigung auf der Straße anspricht. Sie erstellt Portraits von Frauen und ihren Geschichten, die die Belästiger und Täter direkt ansprechen, und die sie in deren Nachbarschaft öffentlich an die Wände klebt.  

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Der Dokumentarfilm "Miss Representation" zeigt zum einen Geschichten von jugendlichen Mädchen und zum anderen Interviews mit einflussreichen Frauen* aus der amerikanischen Medienwelt, wie z.B. Jane Fonda, Rachel Maddow, and Katie Couric, um einen Einblick in die Mainstream Medien und ihre Wirkung zu geben. Dabei geht es sowohl um die fehlende als auch die falschen, oft stereotypen oder sexistischen Darstellungen von Frauen* in den Medien. Das Motto des Films lautet “You can't be what you can't see,” was die implizite Botschaft unterstreicht, dass junge Frauen* positive Vorbilder brauchen und wünschen, doch die Medien sie ihnen bisher verweigern. Teil des Films ist auch eine aktivistische Kampagne, die Veränderungen in Politik, Bildung und Medien sowie soziale Verantwortung der Unternehmen fordern. Diese entstand aus der Frustration der Regisseurin, Produzentin und Autorin des Films, Jennifer Siebel Newsom, die eine Parallele zwischen der Unterrepräsentation von Frauen* in den Medien und in der Politik sieht. Mit der Verwendung von Hashtags wie #RepresentHer oder #DisruptTheNarrative ruft sie mittels des "The Representation Project" dazu auf, sich dagegen zu wehren. 

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Nein heißt Nein - und alles gut? Vortrag zur Reform des Sexualstrafrechts in Deutschland vom 28. Juni 2018, Magdeburg .

Die Änderung des deutschen Sexualstrafrechts wurde jahrelang versäumt. Dadurch galten viele Vergewaltigungs- und Nötigungsfälle nicht als solche, denn ein klares „Nein“ war nicht ausreichend, um Widerwillen auszudrücken. Wer vor Schock erstarrte und sich nicht deutlich genug wehrte, fiel durch die Lücke im Strafgesetz, die Täter*innen wurden freigesprochen. Erst nach den rassistisch aufgeladenen Debatten zu Silvesterübergriffen in Köln wurde im Jahr 2016 der §177 des Strafgesetzbuchs reformiert und an die Anforderungen der Istanbul-Konvention des Europarates angepasst.

Im Vortrag wird sich Romy Klimke (Juristische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) kritisch mit der Strafrechtsreform auseinandersetzen. Dabei sollen der rechtspolitische Prozess zu der Reform nachgezeichnet sowie ein Überblick über die bisherige und die aktuelle Rechtslage gegeben werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen auf die Strafverfolgung von sexuellen Übergriffen in der Praxis erwartet werden können. 

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Dr. Delal Atmaca möchte im Rahmen der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" eine Makroperspektive, aus nicht-pädagogischer Sicht für den sexualpädagogischen Fachkontext einbringen, um einen wichtigen Impuls von Außen zu geben. Ihr Schwerpunkt wird dabei die Istanbul-Konvention sein (01:29:31-01:58:13).

Dr. Delal Atmaca ist Geschäftsführerin des Dachverbandes der Migrantinnen*organisationen (DaMigra e.V.), Juristin, Wissenschaftlerin und Beraterin für Diversitymanagement.