Beschreibung

In dieser Dokumentation werden verschiedene trans Kinder und Jugendliche mit Ihren Familien begleitet. Es wird Einblick in verschiedene Phasen der individuellen Transition der Protagonist*innen gegeben, die sich in ihrem unterschiedlichen Alter verschiedenen Situationen ausgesetzt sind. Thematiken wie Mobbing, Umgang in der Familie, Hormontherapie, geschlechtsangleichende Operationen und die Gefühlswelt der Protagonist*innen werden durch die Dokumentation hinweg behandelt.

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Warum fällt es den meisten Menschen schwer, offen über Sex zu sprechen? Autorin, Spiegel-Online-Kolumnistin und Philosophin Margarete Stokowski liest aus ihrem Buch "Untenrum frei". Es geht um Machtstrukturen, die Sexismus aufrecht erhalten, um Sex und Selbstbestimmung, um Rollenbilder und Schamgefühle. Es geht darum, wie die Freiheit im Kleinen mit der Freiheit im Großen zusammenhängt, und am Ende wird deutlich: Es ist dieselbe.

Im Gespräch nach der Lesung geht es um prägende Rollenbilder, Sprachdebatten rund um die sogenannte political correctness und über den Weg in eine gleichberechtige Zukunft.

Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Input Birol Mertol - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Birol Mertol, Bildungsreferent der Fachstelle Gender & Diversität NRW (FUMA), referiert über migrantische Männlichlichkeiten durch eine Rassifizierungsperspektive. Er geht dabei auf die Konstruktion des "Anderen" ein, die die Männlichkeit bereits in der Kindheit und Jugend, über den Arbeitsmarkt bis hin zur Darstellung in den deutschen Medien prägt und dabei diskriminiert. Mertol nutzt dabei unterschiedliche visuelle Medien, um die Konstruktion zu veranschaulichen.

Panels for the BIPoC Climate Justice Conference - Konzeptwerk Neue Oekonomie

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Im Panel der BIPoC Climate Justice Conference Germany des Climate Justice Network wurde die Geschichte von Klima und Gerechtigkeitsaktivismus thematisiert. Zu Gast sind Wissenschaftler*innen und Klimaaktivist*innen Brototi Roy, Imeh Ituen und Peter Emorinken-Donatus. Die Geschichtsschreibung von Klimagerechtigkeit wird aus einer weißen Perspektive häufig erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts verortet. Allerdings zeigt eine intersektionale, rassismuskritische Perspektive die Kontinuitäten vom indigenen Klimaaktivismus, der sich seit Jahrhunderten gegen die Umweltzerstörung einsetzt und mit dem Kolonialismus einherging. Die Gäste der Paneldiskussion sind sich einig: Intersektionalität kommt im Klimaaktivismus zu kurz. Das führt dazu, dass Hierarchien innerhalb der Klimabewegung und Gewalt gegen indigene Klimaaktivist*innen nicht genug Aufmerksamkeit bekommen.

Gender.Klima.Folgen. Referent: Dr. Arn Sauer (Ringvorlesung Nachhaltigkeit) - nachHALLtig Halle

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Gendergerechtigkeit muss in der Klimapolitik immer mitgedacht werden. Das Forschungsprojekt zu interdependenten Geschlechteraspekten von Klimapolitik des Umweltbundesamts soll diese Verwobenheit angehen. Dr. Arn Sauer gibt in ihrem Vortrag einen Überblick zu den Grundlagen und Ergebnissen. Das Forschungsteam besteht aus dem Wuppertal Institut, GenderCC und dem Institut für sozial-ökologische Forschung Grundansätze. Sie haben bestehende Bundesprogramme auf ihre Genderrelevanz hin analysiert und konkrete Politikempfehlungen gegeben. Arn Sauer stellt das Instrument zur gleichstellungsorientierten Folgenabschätzung (Gender Impact Assessment) vor, das an den Klimabereich angepasst wurde.

Gender inequality is showing up... in climate change | Amber Fletcher | TEDxRegina - TEDx Talks

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Dr. Amber Fletcher ist Professorin für Soziologie und Sozialwissenschaften an der University of Regina in Kanada. Dr. Fletcher analysiert, dass Frauen stärkere Vulnerabilität bei extremen Klimakatastrophen haben und ihnen gegenderte Hürden entgegenstehen. Die unsichtbaren Expert*innen des Klimawandels werden ständig ignoriert. Frauen in der Landwirtschaft auf der ganzen Welt spielen eine zentrale Rolle im Lebensmittelsystem und leisten die meiste Care-Arbeit. Trotzdem sehen sie sich selbst häufig bloß als Helferinnen oder nebensächlich. Wenn Dr. Fletcher Bäuerinnen interviewt, sagen sie ihr häufig relativierend:

„Ich weiß leider nicht viel über dieses Thema.“ oder „Ich glaube nicht, dass ich sehr hilfreich sein werde.“

Hinzu kommt die emotionale Arbeit, die Frauen oft auf sich nehmen, sodass sie die emotionalen Herausforderungen der Gemeinschaft allein stemmen. Frauen, die in der Landwirtschaft arbeiten, sollten als Bäuerinnen so viel Anerkennung finden wie Männer und gleichermaßen in politischen Entscheidungsräumen einbezogen werden.