Uferfrauen - Lesbisches L(i)eben in der DDR / TRAILER - Sunday Filmproduktion

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Christiane aus Berlin, Carola aus Dresden, Pat aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Elke und Langzeit-Paar Sabine und Gisela aus Sachsen-Anhalt: Sie alle verbindet, dass sie in der Zeit der DDR um ihre Selbstbestimmung kämpfen mussten, immer gegen die Auflagen des Systems und der Gesellschaft. Wie lässt sich in dieser Zeit lesbischen Liebe, Familienplanung, Identität und Freiheit aushandeln? Eine Aufarbeitung (ost-)deutscher Geschichte.

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Richard Edmond Vargas sitzt im kalifornischen Männer*-Knast wegen bewaffneten Raubüberfällen. Contessa Gayles begleitet den 25-Jährigen dabei, wie er ein Rehabilitations-Programm für und mit seinen Insassen* gestaltet. Thema des Programms: Feministische Literatur mit den Schwerpunkten des Patriarchats, toxischer Männlichkeiten und alternativen Modellen dazu. Die Inhaftierten sollen durch diese Linse auch ihre eigenen Handlungen reflektieren.

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Marieme fühlt sich in ihrem tristen Teenie-Leben im Pariser Banlieu gefangen:  Ihre Mutter bringt das wenige Geld nach Hause, ihr großer Bruder führt sich auf wie ein Alphamännchen, während Marieme sich um ihre jüngeren Schwestern kümmert. Ihr Viertel ist von Jungs kontrolliert und die Schule läuft auch nicht so richtig. Doch als neues Mädchengangmitlied entdeckt sie durch ihr neues Alter Ego Vic ("Victory") neue Möglichkeiten. Ein Gefühl von Zugehörigkeit, Unabhängigkeit und der Entdeckung ihrer weiblichen Identität geben ihr neue Energie. Wie wird sie damit ihre nächsten Schritte angehen?

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Die kuratierte Selektion der Retrospektive der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde von der Deutschen Kinemathek ausgewählt und umfasst Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus der BRD (vor und nach der Wende) und DDR der Jahre 1966-1998. Die Werke zeigen die Perspektive der Filmmacherinnen und Protagonistinnen auf ihre sich verändernden Lebenswelten in einer sich wandelnden Gesellschaft, Produktionsbedingungen des jeweiligen Kontextes und wie Beziehung zwischen Alltag, Arbeit und Persönlichem miteinander im Austausch stehen.

Folgende Filme sind auf der DVD enthalten: 

  • Manöver (Regie: May Spils) 
  • Neun Leben hat die Katze (Regie: Ula Stöckl) 
  • Sie (Regie: Gitta Nickel)
  • Ich denke oft an Hawaii… (Regie: Elfi Mikesch)
  • Heim / Verbotsfilm (Regie: Angelika Andrees und Petra Tschörtner)
  • Dress Rehearsal und Karola 2 (Regie: Christine Noll Brinckmann)
  • Das Fahrrad (Regie: Evelyn Schmidt)
  • Die Mitspeisenden (Regie: Hermine Huntgeburth)
  • Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann (Regie: Helke Misselwitz)
  • Miss World (Regie: Barbara Marheineke)
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Das Patriarchat kann nicht existieren ohne Hierarchie und ohne „die Anderen“, egal, ob Juden, Schwarze oder Frauen. Darum müssen wir Rassenhass und Frauenhass gleichzeitig bekämpfen.

Gerda Lerner (1920-2013) war einer der wichtigsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts. Die jüdische Österreicherin , die vor den Nazis in die USA floh, schrieb wichtige Werke wie Die Entstehung des Patriarchats und Die Entstehung des feministischen Bewusstseins. Lerner wandte aber auch schon früh das Prinzip der Intersektionalität an, da sie sich stark für die Überschneidungen von Race oder Klasse interessierte, z. B. durch ihre Studie Schwarze Frauen im weißen Amerika im Jahre 1972. Zudem etablierte sie 1980 den ersten Studiengang in Frauengeschichte in den USA. Die Doku zeigt den persönlichen, beruflichen und politischen Weg einer feministischen Pionierin.

Girls don't fly - Träume von Fliegen, Trailer, Ein Dokumentarfilm von Monika Grassl - eksystent Filmverleih

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Die Doku zeugt den ersten Jahrgang ghanaischer Schülerinnen, die vom Land weggezogen sind, um eine Ausbildung an der ersten und einzigen Flugschule für Mädchen in Ghana zu vollziehen. Der Film begleitet sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit und dem Traum einer Karriere. Ihr englischer Ausbilder Jonathan macht es ihnen mit seinem militärischen Ton und Maßnahmen alles andere als einfach und bringt sie an ihre persönlichen Grenzen.

NULL MOTIVATION - Willkommen in der Armee - eksystent Filmverleih

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Zohar und Daffi wurden in den isralischen militärischen Pflichtdienst gerufen und haben eins gemeinsam: Sie haben absolut keinen Bock darauf. Statt spannungsvollen Erlebnissen, finden sie sich im Büro zwischen Papierbergen wieder; Kaffee, Tacker und Computerspiele werden zum öden Alltag. Der Film ist gezeichnet durch Satire und Unvernunft und zeigt wie die Soldatinnen zwischen den Erwartungen und Regeln ihre eigenen Persönlichkeiten navigieren.

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Als Mirja endlich ihren Entlassungstag aus dem Knast hat, wird sie euphorisch von ihren Freundinnen begrüßt, die bereits weitere kriminelle Pläne für ihr Ziel haben: Abhauen nach Montevideo. Die Plattenbausiedlung am Rande Stockholms ist ihnen schon lange zu langweilig. Mirja verwickelt sich jedoch in widersprüchlichen Gefühlen: Ihre Mutter ist schwer lungenkrank und ihre jüngere Schwester möchte Beauty-Influencerin werden. Mirja versucht verantwortungsvoller zu werden und sucht sich einen regulären Job. Wird sie ihre Freundinnen und den langersehnten Traum nach Freiheit und Unabhängigkeit verraten müssen?

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Der zweite Teil der Doku, trifft die Frauen nach einem Jahr seit dem ersten Dreh wieder. Was hat sich bei den Gerichtsprozessen getan und wie haben die Frauen weiterhin ihre traumatisierenden Erfahrungen verarbeitet? Wer und was unterstützt sie bei der Bewältigung des Erlebten und ihren Emotionen? Die Doku zeigt auch, wie das Teilen von Erfahrungen mit anderen ihnen wieder mehr Stärke und Mut gibt.

Den ersten Teil gibt es hier.

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Die #metoo-Bewegung macht über das Ausmaß, das vor allem Frauen betrifft, an sexueller Belästigung, Nötigung und Missbrauch bzw. Gewalt im Alltag und darüber hinaus aufmerksam. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wieso so wenig Betroffene darüber sprechen, geschweige denn eine Anzeige gegen die Tatperson stellen. Das Phänomen der Opferbeschuldigung ("Victim blaming") erschwert den Betroffenen den Schritt zur Anzeige, doch auch bei den Behörden oder vor Gericht, erleben die Betroffenen einen harten Kampf für die Gerechtigkeit, der neben der vergangenen körperlichen, oft auch eine emotionale Grenzüberschreitung mit sich bringt. Die Doku berichtet über vier Frauen, die den Mut hatten, Anzeige zu erstellen und was sich danach für sie getan hat.

Den zweiten Teil gibt es hier.