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Stigma Monatsblutung (Originaltitel: Period. End of Sentence.) ist ein Dokumentar-Kurzfilm von Rayka Zehtabchi und Melissa Berton, der durch den Streamingdienst Netflix international verbreitet wird. Bei der Oscarverleihung 2019 wurde der Film als Bester Dokumentar-Kurzfilm ausgezeichnet.

Er erzählt die Geschichte von indischen Frauen*, die mit der Herstellung und Verbreitung von kostengünstigen und biologisch abbaubaren Binden sowie der Aufklärung über die Monatsblutung die Situation von Mädchen und Frauen* im ländlichen nördlichen Indien in Hapur nahe Neu Delhi verbessern. Über Generationen fehlte Frauen* der Zugang zu Binden, wodurch es zu gesundheitlichen Problemen kam und Mädchen häufig in der Schule fehlten oder diese ganz abbrechen mussten. Diese Frauen* kämpfen gegen die tief verankterte, starke Stigmatisierung der Menstruation und führen damit eine stille sexuelle Revolution. Der Zugang zu Hygieneprodukten verbessert grundlegend die Monatshygiene und der Gesundheit selbst. Doch vor allem empowert es die Mädchen und Frauen*: sie können sich den Zugang zu Bildung und somit eine berufliche Zukunft sichern und können zudem in Indien herrschenden Tabus rund um die Menstruation entgegnen. Außerdem verbessern die Frauen* durch ihr Projekt die wirtschaftliche Situation ihrer Gemeinschaft. Sie nannten ihre Bindenmarke "Fly", da sie alle Frauen* "aufsteigen" sehen wollen.

 

"Ours to Tell" | Planned Parenthood + We Testify Video - Planned Parenthood

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Brittany, Hannah, Nick und Ylonda haben etwas gemeinsam: sie alle haben sich in der Vergangenheit für eine Abtreibung entschieden und damit eine wichtige Voraussetzung für ihr selbstbestimmtes Leben gesetzt. Eine Abtreibung kann vielfältige Gründe haben: Finanzielle Schwierigkeiten, vorhandene Kinder, Kinderwünsche zu einem späteren Zeitpunkt, keinen Kinderwunsch, Lebensziele, Transition etc. Die Doku macht deutlich, dass ein Schwangerschaftsabbruch für marginalisierte Personen von hoher Bedeutung ist, da diese bereits während des Alltags oft viele Hürden zu Gesicht bekommen.

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Nachdem seine Freundin stirbt, zieht der Drehbuchautor Metin seine einjährige Tochter alleinerziehend groß. Dabei bekommt er Hilfe von liebenswerten Freund*innen. Plötzlich muss Metin zur Trauerfeier und die Herausforderungen des Elternseins und Berufsalltags gleichzeitig meistern: von Übermüdung, Kita-Eingewöhnung, Frühstücksbrei und Klobürsten. Mit Humor werden Verzweiflung und Trauer spürbar gemacht.

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Das hier gezeigte Video ist die erste Episode "What Painful Sex Feels Like | Body Language". Es spiegelt auf visueller und metaphorischer Ebene die physischen als auch psychischen Schmerzen von Endometriose wider: Wenige Ärzt*innen und andere Personen nehmen die körperlichen Schmerzen ernst, Diagnosen sind oft schwer und können in intimen Beziehungen oder anderen sozialen Kontexten emotional zur Last fallen.

Endometriose und verwandte chronische Erkrankungen im Unterleibsbereich (z. B. Denomyose, Myome, Adenomyose) sind für viele ein Fremdbegriff. Wenige wissen, dass es 1 von 10 Personen mit Gebärmutter in Deutschland betrifft, im Durchschnitt 10 Jahre zur Diagnose braucht und es sehr wenige Expert*innen im Feld gibt. 

Die komplette 1.Staffel gibt es hier. Die Episodenübersicht:

  1. What Painful Sex Feels Like | Body Language

  2. What It Feels Like When You Don't Want Your Baby: Antenatal Depression | Body Language

  3. Endometriosis Feels Like Being Punched Up The Vagina With Sharp Knives | Body Language

  4. What It Feels Like To Have Early Menopause | Body Language

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Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.