Beschreibung

Das Video stellt die Entwicklung von Männlichkeitsbildern im Rap – von offen homophoben Haltungen der „no-homo“-Ära bis zu einer Generation, die Queerness selbstverständlich lebt und zeigt. Dabei wird Rap als Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse verstanden: entstanden in der Black Culture der 70er als Sprache der Selbstermächtigung, später geprägt von Härte und Konkurrenz um „echte“ Männlichkeit. Heute fordern queere Artists diese Narrative zurück, verwandeln Beleidigungen in Selbstbezeichnungen und schreiben Rap als ursprünglich vielfältige Kultur neu. So entsteht ein „Full Circle Moment“, in dem sich historische Wurzeln, politische Kämpfe und neue Selbstbilder verbinden und wir zurück zu den queeren Ursprüngen von Rap geleitet werden, begleitet von Interviews mit Rapper*innen, Einblendungen von Statistiken (z.B. Entwicklung von homophoben Angriffen aktuell oder Anzahl von homophoben Beleidigungen in Texten) und treffenden Analysen der Host Paula Menzel. Am Ende wird deutlich "Rap war gay bevor Fler geboren wurde".

Beschreibung

Nicht-binär, genderfluid, genderqueer, trans- oder crossgender, bisexuell oder pansexuell. Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen werden immer flexibler und vielfältiger. Vor allem aber werden sie eins: sichtbarer. 

Das finden noch lange nicht alle gut. Die "Gender-Ideologie" ist eine "postmoderne Verirrung" sagt die katholische Kirche. In der ganzen EU kämpfen Menschen gegen den "Genderwahn" und verteidigen alte Geschlechtskonzepte und Familienmodelle, auch mit Gewalt.

Aber ist das wissenschaftlich überhaupt korrekt? Sind die Unterscheidungen zwischen Geschlechtern überhaupt haltbar? Gibt es eine Grundlage für diese Argumentation? Diesen Fragen wird in der Dokumentation nachgegangen. Sie gelangt zum Schluss, dass die Grenzen auch in der Biologie fließender sind, als manche vielleicht denken.