Beschreibung

Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Der Begriff wird im Deutschen manchmal mit "VerAnderung" oder "Fremd-Machung" übersetzt. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibungen zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Folge von Diversity von A-Z erklärt die Choreografin, Performerin und Dozentin Olivia Hyunsin Kim, was der Begriff für sie bedeutet und vor allem was er im Kulturbetrieb bedeutet. Anhand einiger Beispiele zeigt sie, wie sie in ihrer Arbeit mit Stereotypen statt nur gegen sie arbeitet, um sie von innen zu empowern.

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Wofür ist Genderkompetenz gut? Inwieweit kann dies für den Arbeitskontext relevant sein? Und in welchen Bereichen ist dies besonders wichtig? Durch Genderkompetenz können wir verschiedene Lebensrealitäten besser berücksichtigen und Chancengleichheit fördern. Fachwissen, soziale Kompetenz und richtige Methoden sind die Hauptsäulen der Genderkompetenz. Im Idealfall wird diese intersektional betrachtet, sodass Mehrfachdiskriminierungen aufgedeckt werden können.

„Schön & sicher feiern!?“ So einfach kann es sein! - Schön-sicher Feiern

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Von der Bewerbung einer Party, hin zur Beleuchtung oder Türpolitik: Diskriminierung, Sexismus und sexuelle Übergriffe sind im Veranstaltungs- und Partyalltag allgegenwärtig. Um euch als Veranstalter*innen und insbesondere eure Gäste vor negativen Erfahrungen so gut es geht zu schützen, zeigt dieses Erklärvideo umsetzbare Präventivmaßnahmen.

#gelände19 // Marlon - Lea - meinTestgelände

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Im Rahmen des Workshops #gelände19 entstand der emotionale Rap „Lea“ von Marlon, den er am Abschlussabend im Rahmen der Jugendkulturwoche das erste Mal öffentlich aufführte. Darin verarbeitet Marlon seinen Schmerz, seine Wut und Trauer nach dem Schicksal seiner Freundin Lea: Sie war 13 Jahre alt, wurde wegen ihrer Hautfarbe an einer „Schule gegen Rassismus“ gemobbt und wählte anschließend den Freitod.

Be yourself aber jemand anderes: Die Identitäts-Kunst von Maria Guta | Arte TRACKS - Arte TRACKS

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Für Choreografie ist Gender ein Hindernis das überwunden werden muss, um die Tänzer*innen zu befreien. Die Choreograf*innen Luiga Riva und Mette Ingvartsen wollen ihre Tänzer*innen aus dem Klischee-Korsett befreien. Mit Klebebandmuskeln werden männliche Schönheitsideale parodiert und mit zusammengebundenen Beinen die Einschränkungen von Frauen  metaphorisch sichtbar gemacht.

Climate Change and Women - Dr. Dewi Candraningrum - Heinrich-Böll-Stiftung Southeast Asia

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Südostasien spricht mit Dr. Dewi Candraningrum über den Klimawandel und Frauen. Sie ist Dozentin, Künstlerin und Gründerin des Jejer Wadon Art Space in Boyolali, Indonesien. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Gender. Candraningrum betont, dass Frauen eine entscheidende Rolle in der Klimakrise spielen. Sie haben eine besonders hohe Vulnerabilität und Ressourcenabhängigkeit, da sie die meiste Care-Arbeit leisten.

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Soufian & Emre von den HeRoes aus Duisburg haben im Rahmen des Fachtags 2018 „Wie ich es sehe“ zum fünften Geburtstag von meinTestgelände im BMFSFJ zum Thema Männlichkeit performt. Sie sprechen ausdrucksstark über ihre Erfahrungen als Jugendliche, ihre unterdrückten Emotionen und die fehlende Freiheit, nicht so sein zu können, wie man wirklich ist. Sie zeigen, dass auch Jugendliche bzw. junge Männer* viele Gefühle haben, doch der gesellschaftliche Druck sie in die Schranken gewiesen hat.