Beschreibung

Aisha, Clara, Daya, Eda, Kyra, Maite, Mila und Vivi haben in diesem poetisch künstlerischem Video Aussagen von 12 Mädchen* und jungen Frauen* verarbeitet. Durch die Stoffwand erlauben sie den Zuschauer*innen keinen direkten Blick und damit keine Bewertung ihrer Körper und des Aussehens. So sind die Zuschauer*innen eher aufgefordert, ihnen zuzuhören. Sie sprechen über ihren meist negativen Umgang mit gesellschaftlichem Druck auf ihr Aussehen und ihre Körper. Oft gehen damit auch eine Regulierung ihres Essverhaltens, Mobbing und selbstzerstörerische Gedanken einher. In diesem Video werden diese externen Kommentare und Gedanken ungefiltert wiedergegeben. Sie spiegeln deutlich, dass ihnen durch diese toxischen Aussagen ihr eigener Bezug zum Körper verloren geht und ihre Selbstbestimmtheit und mentale Gesundheit leiden.

Mit diesem Video plädieren sie für mehr Akzeptanz verschiedener Körper — bei anderen und bei sich selbst.

Climate change is not gender neutral feat. @OurChangingClimate - zentouro

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Die Klimakrise wirkt sich nicht auf alle gleich aus. Gender, Wohnort, Einkommen oder andere Faktoren sind entscheidend. Auch Maßnahmen gegen die Klimakrise sind nicht geschlechterneutral. Zentouro gibt eine Einführung in ökofeministische Anliegen. Was ist die sogenannte „Agricultural gender gap“? Und welche Bedeutung haben Bildung und Familienplanung im Klimakontext?

Climate Change and Women - Dr. Dewi Candraningrum - Heinrich-Böll-Stiftung Southeast Asia

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Die Heinrich-Böll-Stiftung Südostasien spricht mit Dr. Dewi Candraningrum über den Klimawandel und Frauen. Sie ist Dozentin, Künstlerin und Gründerin des Jejer Wadon Art Space in Boyolali, Indonesien. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Gender. Candraningrum betont, dass Frauen eine entscheidende Rolle in der Klimakrise spielen. Sie haben eine besonders hohe Vulnerabilität und Ressourcenabhängigkeit, da sie die meiste Care-Arbeit leisten.

Beschreibung

Hanna und Martin haben ein Familienmodell, das oft als unkonventionell angesehen wird und noch nicht weit verbreitet ist. Sie haben zwei Kinder und haben sich bei der der Betreuung ihrer Kinder entschieden, die Care-Arbeit gleichberechtigt zu verteilen. Sie hinterfragen Familienmodelle, die selten hinterfragt werden. Gesellschaftlich leisten Frauen deutlich mehr unbezahlte Familien-Arbeit als Männer. Hanna und Martin arbeiten rund 30 Stunden in der Woche und treten beruflich kürzer, um mehr Zeit für die Familien-Arbeit zu haben. Für beide zahlt sich das Modell aus, obwohl sie Abstriche gemacht haben, weniger verdienen und mit gesellschaftlichen Klischees konfrontiert werden.

What Is Emotional Labor? - The Entropy System

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Emotionale Arbeit wird tagtäglich performt. Beispiele dafür finden sich sowohl im Arbeitsumfeld, in privaten Beziehungen, als auch in alltäglichen Interaktionen mit Menschen in der Öffentlichkeit. Eine Verkaufsperson im Laden grüßt dich freundlich und fragt, was du brauchst — das ist emotionale Arbeit, die du automatisch entgegennimmst. Dein Onkel hört dir zu, wenn du über deine Sorgen sprichst — auch das ist emotionale Arbeit, die du wahrscheinlich aktiv gesucht hast. Viele fragen sich nun, wieso man das als Performance bezeichnen könnte? Wyn gibt Antworten dazu. Wyn spricht auch darüber, dass insbesondere marginalisierte Gruppen wie BiPOC oder queere Menschen im besonderen Maße emotionale Arbeit leisten müssen, um bestimmte (unangenehme) Situationen zu vermeiden. Das Video ist auch ein Appell für mehr Verständnis untereinander und der Wichtigkeit von gesunden persönlichen Grenzziehungen, damit die mentale Gesundheit nicht an „Überstunden“ von emotionaler Arbeit leidet.

Beschreibung

Der Film von jungen Filmemacher*innen vom Medienprojekt Wuppertal begleitet die Black-Lives-Matter-Demonstration in Düsseldorf am 6. Juli 2020. Nach dem Mord an George Floyd im Mai, gingen in Düsseldorf 20.000 Menschen auf die Straßen und forderten Gleichberechtigung und Würde für Schwarze Menschen – auch in Deutschland. Im Film kommen viele junge Schwarze Menschen zu Wort. Es geht nicht nur um Polizeigewalt. Sie berichten von eigenen Rassismuserfahrungen in der Freizeit, bei der Arbeit oder in der Schule. Sie sind wütend, entschieden und fordern Veränderung:

„Es ist mein gutes Recht, Respekt zu fordern. Ich muss mir das nicht gefallen lassen".

«Marx imagined a totally asexual worker» - Rosa-Luxemburg-Stiftung

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Silvia Federici, eine der prominentesten marxistischen Feminist*innen, analysiert die Unsichtbarmachung von Frauen in Marx‘ Schriften und im marxistischen Verständnis von Arbeit. Sie spricht über die Rolle der Hausarbeit und Sorgearbeit, die Mechanisierung des Körpers und die Bedeutung der Kontrolle über Körper im Kapitalismus. Sie erklärt, dass Reproduktion von Arbeitskraft eine Kernaufgabe von Frauen ist und warum der Kapitalismus Sexismus braucht.

Beschreibung

In diesem empowernden Video berichten Menschen mit Behinderungen in Europa von Alltagserfahrungen, persönlichen Erfolgen und dem Stigma und der Diskriminierung, die ihnen entgegengebracht werden. Besonders betont werden multiple Diskriminierungen (Intersektionalität). Darüber hinaus zeigt das Video gruppenorientiertes Arbeiten an Projekten gegen Ableismus von bzw. mit Menschen mit Behinderungen.

Corona Diaries - Tag der Gleichstellung - Medienprojekt Wuppertal

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Der 5. Mai ist der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Welche strukturellen, institutionellen und andere Diskriminierungen erleben sie? Wo muss Barrierefreiheit ausgebaut werden? Was wünschen sich Menschen mit Behinderungen von der Gesellschaft? Die Protagonist*innen sprechen vor allem über ihr Leben in Zeiten der Corona-Pandemie.

International Women's Day: Gender pay gap in Europe - FRANCE 24 English

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

In Europa verdienen Frauen für dieselbe Arbeit im Schnitt 16 % weniger als Männer. Das Erklärvideo zeigt, dass sich bereits bei der Einstellung von höheren Positionen geschlechterparteiisch eher für die Männer entschieden wird. Diese verdienen dann meist auch mehr als die Frauen. Weiterhin werden Statistiken zu verschiedenen europäischen Ländern verglichen.