Откуда взялись мальчики? / How do boys get to be boys? - Фонд им. Генриха Бёлля в России

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Wie prägt die Geschlechtersozialisation bereits ungeborene Kinder? Und woher kommen bestimmte Männertypen? Selektive Schwangerschaftsabbrüche in der Vergangenheit waren meist zugunsten von biologischen Jungen. Bereits vor deren Geburt gilt in manchen Gesellschaften die farbliche Zuordnung: Mädchen = rosa, Jungen = blau. Irina Kosterina ist Genderforscherin, Kandidatin der Sozialwissenschaften und Programmkoordinatorin für die Heinrich-Böll-Stiftung in Russland. Sie betont die relativ neue Forschung der Jugend bzw. Adoleszenz, die ihre Anfänge erst Ende des 19. Jhd.s hatte. Welche wichtige Rolle können sogenannte „Peergroups“ haben und wie beeinflussen diese die Jugendphase und Gendervorstellungen?

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Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Der Begriff wird im Deutschen manchmal mit "VerAnderung" oder "Fremd-Machung" übersetzt. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibungen zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Folge von Diversity von A-Z erklärt die Choreografin, Performerin und Dozentin Olivia Hyunsin Kim, was der Begriff für sie bedeutet und vor allem was er im Kulturbetrieb bedeutet. Anhand einiger Beispiele zeigt sie, wie sie in ihrer Arbeit mit Stereotypen statt nur gegen sie arbeitet, um sie von innen zu empowern.

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Wofür ist Genderkompetenz gut? Inwieweit kann dies für den Arbeitskontext relevant sein? Und in welchen Bereichen ist dies besonders wichtig? Durch Genderkompetenz können wir verschiedene Lebensrealitäten besser berücksichtigen und Chancengleichheit fördern. Fachwissen, soziale Kompetenz und richtige Methoden sind die Hauptsäulen der Genderkompetenz. Im Idealfall wird diese intersektional betrachtet, sodass Mehrfachdiskriminierungen aufgedeckt werden können.

„Schön & sicher feiern!?“ So einfach kann es sein! - Schön-sicher Feiern

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Von der Bewerbung einer Party, hin zur Beleuchtung oder Türpolitik: Diskriminierung, Sexismus und sexuelle Übergriffe sind im Veranstaltungs- und Partyalltag allgegenwärtig. Um euch als Veranstalter*innen und insbesondere eure Gäste vor negativen Erfahrungen so gut es geht zu schützen, zeigt dieses Erklärvideo umsetzbare Präventivmaßnahmen.

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Die US-Comedy Serie des Senders HBO überrascht mit erfrischend selbstironischem, aber reflektiertem Blick auf eine junge Afro-Amerikanerin, die nicht nur über ihre Hautfarbe definiert werden will und doch Spaß daran hat, „Blackness“ als Attitüde auszuleben.

Die erste Staffel, mit acht Episoden, erkundet die Schwarze weibliche Erfahrung aus der Perspektive der beiden weiblichen Protagonistinnen, Issa (Issa Rae) und Molly (Yvonne Orji), welche seit den College-Tagen an der Stanford Universität beste Freundinnen sind. Beide sind in ihren späten Zwanzigern, Karriere und Beziehungen wurden bereits erforscht. Issa arbeitet bei einer Non-Profit Firma, welche Middle-School Schüler*innen of Color unterstützt. Issa befindet sich in einer long-term Beziehung mit Lawrence (Jay Ellis). Molly ist eine erfolgreiche Justitiarin, welche Erfolg in ihrer Karriere hat, jedoch Schwierigkeiten damit Männer zu daten. Die halbstündige Serie erforscht soziale und racilized Probleme, welche mit der heutigen Schwarzen Erfahrung zusammenhängen.

The Weird Girl Trope, Explained - The Take

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Das Video zeigt anhand von vielen Beispielen in Filmen und Serien die Stereotype des komischen Mädchens, aufgeteilt in Space Cadet, Basket Case, Goth, Smartass und Misfit. Es zeigt, was es mit diesen Rollenbildern auf sich hat und woran sie erkannt werden können. 

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Das gute Mädchen ist eine unschuldige, verträumte Romantikerin, die ihre Familie liebt und sich an traditionell "weiblichen" Aktivitäten wie Backen oder Basteln erfreut. Auch wenn sie sich genau so verhält, wie es die Gesellschaft von einer Frau erwartet, wird sie häufig bestraft oder verachtet - als prüde, langweilig und nicht mit sich selbst im Reinen. 

Das Video über den Good Girl Stereotyp stellt die Problematik dieses Rollenbilds dar. Außerdem zeigt es die Entwicklungen auf, die es über die Jahre hinweg gab und welche Alternativen es zur problematischen Darstellung gibt. 

Crazy Rich Asians Becomes a Crazy Success | Women Make Sh*t Happen - MAKERS

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Die Zukunft ist für MAKERS weiblich. Und damit niemand das vergisst stellt sie mit diesem Format mit jeder Folge eine neue wichtige weibliche Persönlichkeit aus den USA vor -  dieses mal aus der Woche vom 17. August 2018.

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Piper Chapman wird zu 15 Monaten Haft verurteilt. Außergewöhnlich ist daran, dass sie weiß, wohlhabend, gebildet, und cis-geschlechtlich ist. Sie landet im Gefägnis wegen einer Drogengeldwäsche, dessen Konsequenzen sie sich nun zehn Jahre später stellt. Die gesamte erste Staffel dreht sich darum, wie sie den Alltag im Gefägnis trotz aller Herausforderungen meistert, wie sie ihre Ex-Freundin wieder trifft, deren Romanze neu entfacht, aber auch wie sie sich ihren eigenen Privilegien bewusst wird. Die weiteren sechs Staffeln nehmen weitere Protagonist*innen in den Fokus und verhandeln zunehmend komplexere Themen rund um Gender, Race, Klasse, Sexualität, Identität, Gesundheit, Migration und Macht.

Die Serie kritisiert in seiner Erzählung verschiedene gesellschaftspolitische Themen, in dem einerseits die individuellen Geschichten der Insass*innen thematisiert werden und sich andererseits das Zusammenleben innerhalb des Gefägnisses entwickelt. Neben Liebschaften und Eifersuchtsdramen geht es vor allem um die systemischen Ungerechtigkeiten, unter denen vor allem Schwarze Personen leiden, und um die grundlegende Kritik an der Privatisierung von Gefängnissen und der Ausbeutung von billiger bis unbezahlter Arbeit, die sich in die Gesamtkritik am neoliberalen System einreiht.