Neurodiversität / Neurodivergenz ist ein Konzept, das neurologische Unterschiede zwischen Menschen – wie sie etwa bei Autismus, ADHS oder Legasthenie auftreten – als natürliche und wertvolle Formen der menschlichen Vielfalt betrachtet. Diese Perspektive fordert die traditionelle Auffassung heraus, die solche neurokognitiven Ausprägungen als Defizite oder Störungen ansieht. Stattdessen betont sie die Notwendigkeit von Akzeptanz, passender Unterstützung und Inklusion für als neurodivergent bezeichnete Menschen. Der Begriff entstand in den 1990er-Jahren innerhalb autistischer Gemeinschaften und ist mit der Behindertenrechtsbewegung verknüpft.
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